• vom 26.04.2012, 15:23 Uhr

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Update: 26.04.2012, 15:28 Uhr
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Schatten über der Maschinenfabrik Heid



  • Gewinn um 73,6 Prozent eingebrochen.

Wien. Die nur noch als Beteiligungsholding fungierende niederösterreichische Maschinenfabrik Heid AG musste nach 2010 auch im Vorjahr einen Gewinnrückgang vermelden. 2011 lag der Jahresgewinn bei 109.649 Euro, 73,6 Prozent niedriger als 2010. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) lag bei 115.224 Euro nach 435.000 Euro, das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht des börsenotierten Unternehmens hervor.

Der Umsatz schrumpfte von 787.000 Euro auf 523.000 Euro. Operativ blieben vom Umsatz 12.329 Euro Betriebserfolg übrig. Zum Gewinn beigetragen hat auch 2011 vornehmlich der Finanzerfolg in der Höhe von 102.895 Euro. Er stammt zum größten Teil aus dem Abgang von Finanzanlagen. Der aus dem Krisenjahr 2009 stammende Bilanzverlust konnte geringfügig auf 24 Mio. Euro verringert werden.

Heid ist an den deutschen Firmen Werkzeugmaschinenbau Sinsheim GmbH zu 25 Prozent beteiligt, an DVS Technology GmbH zu 2,13 Prozent und an der Diskus Werke AG hält Heid 6,92 Prozent der Anteile. Die Heid AG ist im Mehrheitseigentum der deutschen Unternehmerfamilie Rothenberger, der laut Firmencompass 90 Prozent der Anteile gehören. Der Rest ist in Streubesitz.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-26 15:24:24
Letzte Änderung am 2012-04-26 15:28:36


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