• vom 29.04.2012, 11:36 Uhr

Aktuell

Update: 29.04.2012, 11:39 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Studentin in Wien

27-Jährige an Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben



  • Ermittlungen gegen Nachbarn, der Dunstabzug unzulässigerweise an Hauskamin anschloss.

Wien. Eine 27-jährige Studentin ist Samstagmittag tot in ihrer Wohnung in der Josef-Schwarz-Gasse in Wien-Margareten gefunden worden. Die junge Frau dürfte laut Polizei an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sein.

Tote lag in der Badewanne
Nachdem die Frau zu einem vereinbarten Treffen mit ihrer Familie nicht erschienen war, fuhren die Angehörigen zur Wohnung. Als die Studentin auf Klopfen nicht reagierte, ließen die Verwandten die Wohnungstür von der Feuerwehr öffnen. Die Einsatzkräfte fanden daraufhin die Tote gegen 12.30 Uhr in der Badewanne. Sie dürfte dort laut Polizei kaum eine Stunde gelegen sein.

Gasmessungen zeigten eine tödliche Kohlenmonoxidkonzentration. Bei der Besichtigung des Hauses wurden in der darunterliegenden Wohnung grobe Mängel bei einem Dunstabzug festgestellt, hieß es im Bericht der Polizei. Der Nachbar hat laut Polizei seinen Dunstabzug unzulässigerweise am Hauskamin angeschlossen. Dadurch sei ein CO-Stau entstanden, der in der Wohnung oberhalb zu einer tödlichen Konzentration des Gases führte. Der 39-jährige Mieter wird sich nun wegen fahrlässiger Tötung verantworten müssen. Weitere Personen des Wohnhauses kamen nicht zu Schaden.




Schlagwörter

Kohlenmonoxid-Vergiftung

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-29 11:37:26
Letzte Änderung am 2012-04-29 11:39:25


Werbung



Beliebte Inhalte



Freundliches Lächeln zwischen Vizemarschall Choe Ryong-hae und Präsident Xi Jinping. - ap
  • Erstmals unter Kim Jong-un besucht ein nordkoreanischer Gesandter Peking
  • weiter

Wer braucht Gewerkschaften, wenn die Mitarbeiter eingebunden sind? Frank Stronach regelt Konflikte lieber selbst. - apa/Michael Gruber
  • Salzburger Stronach-Mann weicht in Debatte um Gewerkschaft vom Chef ab.
  • weiter

Mehr als 5000 "Siemensianer" arbeiten derzeit noch in der neuen "Siemens-City" in Wien-Floridsdorf. - apa
  • Auch in Österreich wackeln bis zu 1000 Arbeitsplätze
  • weiter

Herbert Stepic am Freitag vor der Presse. - APAweb/GEORG HOCHMUTH
  • Stepic stolperte über seine publik gewordenen privaten Offshore-Geschäfte.
  • Folgt Johann Strobl als neuer Chef von Raiffeisen International?
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Eine erste Teststrecke beim Westbahnhof wurde grün angemalt. - APAweb / Georg Hochmuth
  • City-Chefin Stenzel: Grüne geben Steuergelder für Parteiwerbeaktion aus.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Reinhard Göweil Die fünf Agrarkonzerne Monsanto, Pioneer, Syngenta, Limagrain und Bayer kontrollieren weltweit zirka 63 Prozent des Saatguts...weiter





Gottfried Helnwein, Peinlich, 1971,

Die Wolldecke eines Navajo-Häuptlings wurde bei Sothebys in New York für rund 221.000 US-Doller versteigert. Es war die erste Auktion aus dem Nachlass der Sammlung Andy Williams, des bekannten US-amerikanischen Popsängers und Fernsehentertainers. Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt.

"Erstbegehung" des Wiener Wahrzeichens:  Slackliner Christian Waldner arbeitete sich in 60 Metern über dem Boden Schritt für Schritt vom großen Steffl-Turm (Südturm) bis zum südlichen Heidenturm vor und tänzelte nach kurzer Verschnaufpause wieder retour. Der Drahtseilakt dauerte rund zehn Minuten. Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Werbung