Kiel.

Überraschend stark schnitten die Liberalen mit über acht Prozent ab. Dennoch reicht es nicht für die Fortsetzung der bisherigen Partnerschaft mit der CDU. Liberalen-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki streckte gleich die Fühler Richtung Grüne aus; er könne sich ein schwarz-grün-gelbes "Jamaika-Bündnis" vorstellen. In Abrede stelle Kubicki, der als Kritiker von Parteichef Philipp Rösler gilt, dass dessen Ablöse bevorstehe. Sollte die FDP auch bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen kommenden Sonntag reüssieren, würde Röslers wirtschaftsliberaler Kurs aber weiter geschwächt. Denn der dortige Spitzenkandidat Christian Lindner plädiert wie Kubicki für eine sozialliberale Linie.
Ihren Siegeszug fortgesetzt hat die Piratenpartei. Sie kommt aus dem Stand auf acht Prozent und ist viertstärkste Kraft im Land. Koalieren möchte aber niemand mit den Shootingstars der deutschen Polit-Szene, die nach Berlin und dem Saarland das dritte Landesparlament entern. Ein Debakel erlitt dagegen die Linkspartei: Sie verfehlte den Wiedereinzug in den Landtag klar.
US-Außenminister Kerry hat von möglichen Überraschungen bei den Bemühungen um eine Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses gesprochen...weiter
Die Staatenkontaktgruppe "Freunde Syriens" sieht für Machthaber Assad keine Rolle mehr für die Zukunft des Landes...weiter
Der frühere FP-Werber Gernot Rumpold hat sich am Donnerstag beim Telekom-Prozess nicht schuldig bekannt. Er war bemüht...weiter
US-Präsident Obama hält am Donnerstag eine Rede über seine Strategie im Kampf gegen den Terrorismus. Aus dem Weißen Haus hieß es...weiter
Die Verhandlungen über ein neues Lehrerdienstrecht gehen am Donnerstag in die nächste Runde. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die Kernpunkte...weiter