Frankfurt/Main. Das unter skandalösen Umständen zu Ende gegangene Relegationsspiel der deutschen Fußball-Bundesliga zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC (2:2) wird nicht wiederholt. Das teilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montag in Frankfurt am Main mit. Der Einspruch von Hertha wurde als unbegründet abgewiesen. Die Berliner werden gegen das Urteil aber erneut Berufung einlegen, wie Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt am Montag bekanntgab.
Weil Fortuna-Anhänger schon vor dem Abpfiff den Rasen stürmten, hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel für 21 Minuten unterbrochen. Als die Fans den Rasen wieder verlassen hatten, pfiff der Referee die Partie noch einmal für 93 Sekunden an. Einen Tag später legte die Hertha Einspruch ein. "Ein regulärer Spielbetrieb war für uns nicht mehr möglich", begründete Manager Michael Preetz.
Gegen die Berliner Profis Lewan Kobiaschwili, Christian Lell, Thomas Kraft und Andre Mijatovic hat der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen eingeleitet. Diese Fälle werden zu einem späteren Zeitpunkt behandelt.
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