- vom 05.06.2012, 10:20 Uhr
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Update: 05.06.2012, 10:36 Uhr
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Besorgnis über wachsende Spannungen
Grenzkonflikt: Armenier töten aserbaidschanische Soldaten
Baku. Im Grenzkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan sind am Dienstag nach Angaben aus Baku fünf aserbaidschanische Soldaten getötet worden. Eine "Gruppe armenischer Saboteure" habe versucht, "in Militärstützpunkte der nationalen Armee einzudringen", teilte das aserbaidschanische Verteidigungsministerium mit. Derzeit hält sich US-Außenministerin Hillary Clinton in der unruhigen Kaukasusregion auf. Clinton hatte sich am Montag bei einem Besuch in der armenischen Hauptstadt Eriwan besorgt über die wachsenden Spannungen zwischen beiden Ländern gezeigt.
Armenien streitet seit Jahrzehnten mit Aserbaidschan um die überwiegend von Armeniern bewohnte Enklave Berg-Karabach. Nach dem Zerfall der Sowjetunion führten die beiden Nachbarstaaten in den 90er Jahren Krieg um die Region, in dessen Verlauf rund 30.000 Menschen getötet wurden. Trotz eines Waffenstillstands 1994 konnten sich beide Länder bisher nicht auf ein Friedensabkommen einigen.
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Dokument erstellt am 2012-06-05 10:21:22
Letzte Änderung am 2012-06-05 10:36:18
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