• vom 13.07.2012, 11:13 Uhr

Aktuell

Update: 13.07.2012, 11:21 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



28-Jähriger habe einen "kleinen Heldenkomplex" gehabt

Florida-Schütze war laut Polizei kein Rassist



Der Todesschütze von Florida (im Bild) soll nicht aus Rassismus gehandelt haben. - APAweb / Reuters

Der Todesschütze von Florida (im Bild) soll nicht aus Rassismus gehandelt haben. APAweb / Reuters

Miami. Der US-Nachbarschaftswächter George Zimmerman, der Ende Februar einen unbewaffneten schwarzen Jugendlichen erschoss, hat laut Polizei nicht aus Rassismus gehandelt. Der 28-Jährige habe einen "kleinen Heldenkomplex" gehabt, sei aber kein Rassist, sagte der Ermittlungsleiter Chris Serino vor Beamten der Bundespolizei FBI, wie die Behörde am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Demnach verfolgte Zimmermann den 17-jährigen Trayvon Martin aufgrund seiner Kleidung, nicht wegen seiner Hautfarbe.

Zimmerman hatte Martin Ende Februar in Sanford nahe Orlando im US-Staat Florida erschossen. Der Schütze war an jenem Abend auf Patrouille in seiner Nachbarschaft unterwegs und hielt den Teenager für einen Einbrecher. Zimmerman sagte aus, in Notwehr gehandelt zu haben. Der Bursche, der sich auf dem Weg von einem Einkauf nach Hause befand, war allerdings unbewaffnet. Der Tod des afroamerikanischen Jugendlichen führte in den USA zu einer aufgeheizten Debatte über Rassismus, in die sich auch Präsident Barack Obama einschaltete.

Für Unmut sorgte insbesondere, dass die Polizei Zimmerman unter Berufung auf ein Gesetz, das Bürgern in Florida das Recht zu schießen gibt, wenn sie sich ernsthaft bedroht fühlen, zunächst wieder freigelassen hatte. Unter öffentlichem Druck wurde der 28-Jährige dann wieder festgenommen und unter dem Vorwurf des schweren Totschlags angeklagt. Vergangene Woche kam er gegen Zahlung einer Kaution auf freien Fuß.




Schlagwörter

USA

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-07-13 11:15:05
Letzte Änderung am 2012-07-13 11:21:38


Werbung



Beliebte Inhalte



Hier wird vereint, was vor ein paar Jahren für Kopfschütteln sorgte. - Mazak
  • Am 23. Mai eröffnet die Wohngemeinschaft offiziell ihre Pforten.
  • weiter

Jon Bon Jovi stand glücklich im Regen. - APAweb/Herbert Pfarrhofer
  • Pollen konnten dem Sänger diesmal nichts anhaben.
  • weiter

Emmelie de Forest holt den nächsten Song Contest nach Dänemark. - APAweb / AP / Alastair Grant
  • Emmelie de Forest setzte sich mit "Only teardrops" gegen 25 Konkurrenten durch.
  • weiter

Die einzige Sendung, in der mit Akzent gesprochen wird. Im Bild die Moderatoren Lakis Jordanopoulos und Silvana Meixner. - ORF
  • ORF: "Migrationshintergrund kein Ausschlussgrund für eine Redaktion."
  • weiter

Volksschulwand vorher (links) und nachher (rechts) - Bild: Andreas Praefcke An einer Volksschule in Wien mussten nach dem Protest der Mutter einer Schülerin die Kreuze in allen Klassenzimmern entfernt werden...weiter

Reinhard Göweil In Tirol liebäugelt die ÖVP-Führung mit einer Koalition mit den Grünen. In Salzburg geht sich das zwar rechnerisch nicht aus...weiter

  • Der Streit um religiöse Symbole ist ein Nebenschauplatz
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter





Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung