• vom 19.09.2012, 14:00 Uhr

Aktuell

Update: 19.09.2012, 14:12 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Verschollen geglaubte Fotosammlung wird in Berlin ausgestellt

Dennis Hoppers Blick auf die Sechziger Jahre



  • Bilder von Martin Luther King, Andy Warhol und Roy Lichtenstein.

Ein von Dennis Hopper geschossenes Foto des Künstlers Roy Lichtenstein ist bei der Ausstellung "Dennis Hopper - The Lost Album" im Martin-Gropius-Baumuseum in Berlin zu sehen. - APAweb / AP, /Markus Schreiber

Ein von Dennis Hopper geschossenes Foto des Künstlers Roy Lichtenstein ist bei der Ausstellung "Dennis Hopper - The Lost Album" im Martin-Gropius-Baumuseum in Berlin zu sehen. APAweb / AP, /Markus Schreiber

Berlin. Eine 40 Jahre lang verschollen geglaubte Fotosammlung von Hollywood-Rebell Dennis Hopper ("Easy Rider") ist jetzt erstmals in Berlin zu sehen. Die Schau im Martin-Gropius-Bau zeigt mehr als 400 Originalabzüge von Bildern, die der 2010 gestorbene Schauspieler, Regisseur und Autor in den 1960er Jahren von der künstlerischen Avantgarde Amerikas gemacht hat. "Es ist eine kleine Sensation, dass wir diese Ausstellung zeigen können", sagte Museumschef Gereon Sievernich vor der Eröffnung am Mittwoch.

In den sehr persönlichen, kleinformatigen Aufnahmen sind alle Größen dieser Umbruchzeit zu sehen - von Andy Warhol bis Martin Luther King. Hopper (1936-2010) hatte die Abzüge für eine Ausstellung 1970/71 selbst ausgewählt. Später verschwanden sie in einem Keller und wurden erst im vergangenen Jahr in fünf verstaubten Nachlass-Kisten wieder gefunden. "Es ist ein Gefühl, als wäre man wieder mit ihm zusammen", sagte Hoppers Tochter und Nachlass-Verwalterin Marin, die zur Ausstellungseröffnung nach Deutschland gekommen war.




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-19 14:07:23
Letzte Änderung am 2012-09-19 14:12:08


Werbung



Beliebte Inhalte



Freundliches Lächeln zwischen Vizemarschall Choe Ryong-hae und Präsident Xi Jinping. - ap
  • Erstmals unter Kim Jong-un besucht ein nordkoreanischer Gesandter Peking
  • weiter

Wer braucht Gewerkschaften, wenn die Mitarbeiter eingebunden sind? Frank Stronach regelt Konflikte lieber selbst. - apa/Michael Gruber
  • Salzburger Stronach-Mann weicht in Debatte um Gewerkschaft vom Chef ab.
  • weiter

Mehr als 5000 "Siemensianer" arbeiten derzeit noch in der neuen "Siemens-City" in Wien-Floridsdorf. - apa
  • Auch in Österreich wackeln bis zu 1000 Arbeitsplätze
  • weiter

Herbert Stepic am Freitag vor der Presse. - APAweb/GEORG HOCHMUTH
  • Stepic stolperte über seine publik gewordenen privaten Offshore-Geschäfte.
  • Folgt Johann Strobl als neuer Chef von Raiffeisen International?
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Eine erste Teststrecke beim Westbahnhof wurde grün angemalt. - APAweb / Georg Hochmuth
  • City-Chefin Stenzel: Grüne geben Steuergelder für Parteiwerbeaktion aus.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Reinhard Göweil Die fünf Agrarkonzerne Monsanto, Pioneer, Syngenta, Limagrain und Bayer kontrollieren weltweit zirka 63 Prozent des Saatguts...weiter





Gottfried Helnwein, Peinlich, 1971,

Die Wolldecke eines Navajo-Häuptlings wurde bei Sothebys in New York für rund 221.000 US-Doller versteigert. Es war die erste Auktion aus dem Nachlass der Sammlung Andy Williams, des bekannten US-amerikanischen Popsängers und Fernsehentertainers. Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt.

"Erstbegehung" des Wiener Wahrzeichens:  Slackliner Christian Waldner arbeitete sich in 60 Metern über dem Boden Schritt für Schritt vom großen Steffl-Turm (Südturm) bis zum südlichen Heidenturm vor und tänzelte nach kurzer Verschnaufpause wieder retour. Der Drahtseilakt dauerte rund zehn Minuten. Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Werbung