• vom 22.10.2012, 08:48 Uhr

Aktuell

Update: 22.10.2012, 09:04 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Familienstreit als Hintergrund der Tat vermutet

Tote bei Schießerei in Wellness-Zentrum in Wisconsin



  • Mutmaßlicher Schütze tötete sich später anscheinend selbst.

EIn familiärer Disput wird als Auslöser für das Blutbad vermutet.

EIn familiärer Disput wird als Auslöser für das Blutbad vermutet.APAweb/REUTERS/John Gress EIn familiärer Disput wird als Auslöser für das Blutbad vermutet.APAweb/REUTERS/John Gress

Madison. Bei einer Schießerei in einem Wellness-Zentrum im US-Staat Wisconsin sind am Sonntag drei Menschen getötet und weitere vier verletzt worden. Der mutmaßliche Schütze wurde später tot aufgefunden. Er tötete sich anscheinend selbst, wie der Sender CNN unter Berufung auf den zuständigen Polizeichef Daniel Tushaus in Brookfield, einem Vorort von Milwaukee, weiter berichtete.

Werbung

Demnach wurde die Leiche in einem hinteren Zimmer des Salons entdeckt. "Es gibt keinen weiteren Tatverdächtigen", zitierte CNN Tushaus.


Familiärer Disput
Nach Angaben des Senders sagte ein weiterer Polizeivertreter, die Untersuchungen konzentrierten sich auf einen familiären Disput als Hintergrund des Verbrechens. Der Schütze hatte am Vormittag (Ortszeit) das Feuer in dem Salon eröffnet. Die Polizei riegelte das Gebiet ab. Auch ein selbst gebauter Sprengsatz soll gefunden worden sein.

Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach dem mutmaßlichen Täter. Bei dem tot aufgefundenen Verdächtigen handelte es sich um einen 45-jährigen Mann. Als Motiv der Tat vermuteten die Behörden einen Familienstreit. So ging aus Gerichtsdokumenten hervor, dass gegen den Verdächtigen vor zwei Wochen eine einstweilige Verfügung wegen Verdachts auf häusliche Gewalt verhängt worden war.

Ein Bombenentschärfungskommando war im Einsatz, um den Sprengsatz sicherzustellen. Die Gegend um die Wellness-Einrichtung und ein angrenzendes Einkaufszentrum in dem Vorort der Stadt Milwaukee wurden abgeriegelt.

Die Schießerei ereignete sich knapp einen Kilometer von einem Hotel entfernt, in dem ein Bewaffneter im Jahr 2005 das Feuer auf die Teilnehmer eines Gottesdienstes eröffnet und sieben Menschen getötet hatte.

Im US-Staat Wisconsin ist es bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass ein Bewaffneter das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet hat. Im August hatte ein Angreifer in einem Sikh-Tempel südlich von Milwaukee sechs Menschen getötet, bevor er sich das Leben nahm.



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-22 08:49:50
Letzte Änderung am 2012-10-22 09:04:12


Werbung



Beliebte Inhalte



Wenn Eis taut, dann ändert sich die physikalische Ordnung der Materie. - corbis
  • Das Modell ist auf viele, unterschiedlichste Systeme anwendbar.
  • weiter

Bundeskanzler Faymann tauscht die Position mit Luxemburg: Österreich kann sich jetzt einen Bankdatenaustausch bis Jahresende vorstellen, Luxemburg stellt plötzlich Bedingungen. - APAweb / Andy Wenzel
  • Luxemburg knüpft Zustimmung an Verhandlungsergebnis mit Drittstaaten.
  • weiter
  • Update vor 36 Min.

  • FCC pocht angeblich auf neue Kredite und auf Haftungen der Republik.
  • weiter

Werbefigur der Firma Niemetz. - APAweb/GEORG HOCHMUTH
  • Zwei Unternehmen im Rennen um Kauf.
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Reinhard Göweil Die fünf Agrarkonzerne Monsanto, Pioneer, Syngenta, Limagrain und Bayer kontrollieren weltweit zirka 63 Prozent des Saatguts...weiter

Eine erste Teststrecke beim Westbahnhof wurde grün angemalt. - APAweb / Georg Hochmuth
  • City-Chefin Stenzel: Grüne geben Steuergelder für Parteiwerbeaktion aus.
  • weiter





Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

Werbung