• vom 22.10.2012, 08:36 Uhr

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Update: 22.10.2012, 12:02 Uhr
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Chancen auf EM-Quali nach 0:2-Heimniederlage gegen Russland stark gesunken

ÖFB-Frauenfußball-Team muss auf Wunder hoffen



  • Ambitionierte Österreicherinnen nicht belohnt.

Laura Feiersinger (rechts) war eine der besten Spielerinnen auf dem Platz. Doch der Einsatz der Österreicherinnen wurde am Ende nicht belohnt. - APAweb/Georg Hochmuth

Laura Feiersinger (rechts) war eine der besten Spielerinnen auf dem Platz. Doch der Einsatz der Österreicherinnen wurde am Ende nicht belohnt. APAweb/Georg Hochmuth

St. Pölten. Für Österreichs Frauenfußball-Nationalteam ist die erstmalige Teilnahme an einer Europameisterschaft in weite Ferne gerückt. Die ÖFB-Auswahl musste sich am Sonntagabend im Play-off-Hinspiel in St. Pölten Russland mit 0:2 (0:2) geschlagen geben. Um sich doch noch für die Endrunde in Schweden (10. bis 28. Juli 2013) zu qualifizieren, ist nun am Donnerstag (17.00 Uhr/live ORF Sport plus) in Rostow ein "kleines Wunder" nötig.

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Die zum Quali-Gruppen-Abschluss sensationell mit 3:1 gegen Dänemark siegreich gebliebenen Österreicherinnen boten vor einer ÖFB-Frauen-Rekordkulisse von 3.600 Zuschauern in der NV-Arena eine gute Leistung, es fehlte ihnen aber die nötige Effizienz. Die in der Weltrangliste um 15 Positionen besser klassierten Russinen machten ihre Sache da besser und können dank Toren von Walentina Sawtschenkowa (25.) und Natalia Schlijapina (43.) schon mit einem Auge in Richtung EM blicken.

ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer hatte seine mit acht Legionärinnen in der Anfangsformation gespickte Truppe sehr gut auf den Gegner eingestellt, sie war von Beginn an feldüberlegen, spielte gefällig. Was allerdings fehlte, war der letzte Pass sowie die nötige Konsequenz im Abschluss. Nina Burger nahm sich ein Herz, ihr Schuss ging drüber (16.). Zudem ließ sich die starke russische Torfrau Elwira Todua von einem Aschauer-Freistoß nicht überraschen (23.).

Effiziente Russinnen
Von den Russinnen war wenig zu sehen, die wenigen Möglichkeiten wurden allerdings eiskalt ausgenützt, was vor dem Seitenwechsel den großen Unterschied ausmachte. Nach Flanke der quirligen Jelena Terechowa war Sawtschenkowa völlig alleine im Strafraum und vollendete volley zum 1:0 (25.). Doch es kam noch bitterer. Mit einem Lochpass wurde die in abseitsverdächtiger Position befindliche Schlijapina in Szene gesetzt und sie ließ sich diese Chance nicht entgehen (43.). Damit landete auch der zweite Torschuss der Gäste-Mannschaft im ÖFB-Tor.

Kurz zuvor hätte die ÖFB-Auswahl zweimal für den Ausgleich sorgen können. Viktoria Schnaderbeck setzte einen Linksschuss aus guter Position nach einem Corner knapp über das Tor (37.) und Burger kam nicht richtig zum Abschluss (41.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Die ÖFB-Auswahl hatte neuerlich mehr vom Spiel. Thalhammer versuchte mit der Einwechslung von Lisa Makas in der 53. Minute für frischen Wind zu sorgen. Und nach einem zur Ecke abgewehrten Schnaderbeck-Abschluss (56.) stellte sich die ÖFB-Stürmerin gleich mit einem gut angetragenen Schuss ein (58.), bei dem Todua aber auf dem Posten war. Die Thalhammer-Elf kämpfte mit viel Herz, drückte zumindest auf den Anschlusstreffer, blieb aber im Abschluss glücklos. Ein Schnaderbeck-Volley nach gelungener Aktion ging am langen Eck vorbei (77.), ein Feiersinger-Schuss wurde zur Ecke abgewehrt (84.).




Schlagwörter

ÖFB-Team, Frauenfußball

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-22 10:37:58
Letzte Änderung am 2012-10-22 12:02:20


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