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Update: 22.10.2012, 12:16 Uhr
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Nach massiven Drohungen des Nordens
Südkorea stoppt Flugblatt-Aktion nach Drohung des Nordens
- Südkoreas Verteidigungsminister Kim Kwan Jin kündigte entsprechende Antwort an

Die Flugblatt-Aktion wäre die zweite ihrer Art binnen eines Jahres gewesen. An einigen Blättern waren Ein-Dollar-Scheine angebracht.APAweb/REUTERS/Lee Jae-Won
Die Flugblatt-Aktion wäre die zweite ihrer Art binnen eines Jahres gewesen. An einigen Blättern waren Ein-Dollar-Scheine angebracht.APAweb/REUTERS/Lee Jae-Won
Seoul/Pjöngjang. Südkorea hat nach massiven Drohungen des Nordens eine Flugblatt-Aktion von Gegnern des abgeschotteten Staates unterbunden. Polizisten und Soldaten riegelten am Montag den Zugang zu dem Ort nahe der Demilitarisierten Zone ab, von dem aus Aktivisten 200.000 Ballons mit Flugblättern in den Norden schicken wollten. Der Chef der Organisatoren warf der südkoreanischen Regierung Feigheit vor.
"Gnadenloser Militärschlag" angedroht
"Lee Myung Bak ist heute Morgen aufgewacht und hat Angst vor irgendeinem unreifen Bengel bekommen", sagte er. Das Alter von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un wird auf 28 Jahre geschätzt. Seine Staatsmedien hatten mit einem "gnadenlosen Militärschlag" gedroht, sollte die Aktion umgesetzt werden. Südkoreas Verteidigungsminister Kim Kwan Jin kündigte eine entsprechende Antwort an.
Die Flugblatt-Aktion wäre die zweite ihrer Art binnen eines Jahres gewesen. An einigen Blättern waren Ein-Dollar-Scheine angebracht. Seit dem Krieg 1950-1953 herrscht zwischen Nord- und Südkorea immer noch Krieg. Seither gilt lediglich ein Waffenstillstand. Vor knapp zwei Jahren wurden beim Beschuss einer südkoreanischen Insel durch Nordkorea mehrere Zivilisten getötet. Nordkorea wird auch für die Versenkungen eines südkoreanischen Marineschiffes verantwortlich gemacht.
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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-22 12:15:50
Letzte Änderung am 2012-10-22 12:16:50
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