Wien. Bei einem Banküberfall in Wien-Meidling sind am Mittwochvormittag zwei Menschen durch Schüsse verletzt worden. Eine 21-jährige Bankangestellte erlitt laut Polizei und Wiener Berufsrettung einen Steckschuss im rechten Oberschenkel. Der etwa 40-jährige Sicherheitsmann wurde durch offenbar mehrere Bauschüsse niedergestreckt. Der Schwerverletzte wurde vom Notarzthubschrauber Christophorus 9 in ein Spital geflogen.
Das Geldinstitut ist laut Polizei von einem Täter überfallen worden, der offenbar auf der Flucht um sich schoss. Weitere vier Menschen, die während des Überfalls in der Filiale anwesend waren, dürften unverletzt geblieben sein. Sie wurden von der Wiener Berufsrettung psychologisch betreut.
Geschäft geschlossen
Der Unbekannte dürfte beim Davonrennen auch in das Schaufenster einer Trafik, die um die Ecke der Bank Austria in der Tanbruckgasse gelegen ist, geschossen haben. Das Geschäft war zum Zeitpunkt des Überfalls glücklicherweise geschlossen.
Laut einer Augenzeugin war der Mann von kräftiger Statur und mit einem Vollvisierhelm sowie einer grellorangen Warnweste bekleidet. Der Tatort in unmittelbarer Nähe der U6-Station Philadelphiabrücke wurde großräumig abgesperrt. Ein Polizeihubschrauber kam bei der Fahndung zum Einsatz. Die Spurensicherung hatte ihre Arbeit aufgenommen. Passanten beobachteten die Vorgänge.
Zudem war, wie Bank Austria-Sprecher Matthias Raftl berichtete, der Leiter der Securityabteilung des Geldinstituts mit seinem Team an Ort und Stelle, um die Behörden zu unterstützen. Nach Überfällen werden die Mitarbeiter der Bank Austria umfangreich psychologisch betreut, sagte Raftl. (apa)
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