• Artikel vom 07.05.2010, 09:49 Uhr

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Update: 07.05.2010, 09:57 Uhr
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Starke Verluste an den Börsen


Von WZ Online/APA
  • Nach dem deutlichen Kursrutsch der US-Börsen am Vorabend haben auch die europäischen Börsen am Freitag mit weiteren Abgaben eröffnet. Die Wiener Börse hat sich Freitag kurz nach dem Handelsstart erneut mit deutlichen Verlusten gezeigt. Der Fließhandelsindex ATX rutschte um mehr als drei Prozent ab.

Der deutsche Leitindex Dax fällt im heutigen Frühhandel um 1,54 Prozent auf 5.817,62 Einheiten, der britische FT-SE sackt um 1,60 Prozent auf 5.176,34 Punkte ab. Der französische CAC-40 fällt um 2,42 Prozent auf 3.469,90 Einheiten. Der europäische Euro-Stoxx 50 gibt um 2,10 Prozent auf 2.557,36 Zähler nach. Die meisten europäischen Indizes notierten in den ersten Handelsminuten noch deutlich tiefer, konnten sich aber von ihren Tiefstständen im frühen Handel hocharbeiten.

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Nikkei-Index schloss bei 10.364 Punkten

Auch die Märkte in Asien mussten deutliche Kursverluste hinnehmen. In Tokio gaben besonders Exportwerte wie der Kamerahersteller Canon und Autobauer Honda nach, weil der Euro auch zum Yen unter Druck geraten war. Allerdings halfen die geringeren Verluste an der Börse in Shanghai und die Kursgewinne einiger US-Titel im nachbörslichen Handel die Verluste einzugrenzen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 3,1 Prozent tiefer bei 10.364 Punkten auf dem tiefsten Stand seit zwei Monaten. Im Handelsverlauf hatte der Index zeitweise über vier Prozent eingebüßt. Der breiter gefasste Topix sank um 2,6 Prozent auf 931 Punkte.

Schnäppchenjäger als Bremser

Der Aktienmarkt in Shanghai verlor knapp zwei Prozent auf 2.687 Punkte nach. Der Index hatte am Vortag seinen zweitgrößten prozentualen Tagesverlust im laufenden Jahr verzeichnet. Grund waren weitere Anzeichen für eine Schwäche des Immobiliensektors. Der Leitindex in Hongkong fiel um 0,7 Prozent. Eingegrenzt wurden die Verluste durch Schnäppchenjäger. Diese deckten sich vor allem mit einigen jüngst deutlich gefallenen Banken- und Immobilientiteln ein.

Auch die übrigen Börsen in Fernost gaben nach. Der Leitindex in Südkorea schloss auf dem tiefsten Stand seit zwei Monaten. Taiwan und Singapur notierten ebenfalls tiefer.

Kursrutsch in New York

Die US-Aktienmärkte erlitten am Donnerstag die größten prozentualen Verluste seit April 2009. Panikverkäufe hatten am Donnerstag die Leitindizes an der Wall Street innerhalb von Sekunden senkrecht einbrechen lassen. Der Dow Jones rutschte im Handelsverlauf kurzfristig unter die Marke von 10.000 Einheiten, bevor er sich rasch wieder erholen konnte. Der Kursrutsch war die größte Talfahrt seit 1987, hieß es.



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Dokument erstellt am 2010-05-07 09:49:00
Letzte Änderung am 2010-05-07 09:57:00


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