
"Das ist alles sehr unerfreulich. Es wird sehr viel Aufwand und beträchtlich viel Geld für die Sanierung nötig sein", erklärt Universitätssprecherin Cornelia Blum. Nachsatz: "Geld, das die Uni dringend in anderen Bereichen brauchen würde."
Derzeit werde der gesamte Schaden von Experten erhoben, eine endgültige Summe gebe es derzeit noch nicht. Ebenso konnten keine Täter - trotz eigenem Sicherheitsdienst - dingfest gemacht werden. "Wir haben daher bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet", so Blum, die allerdings von der Hochschülerschaft (ÖH) Unterstützung erwartet. Schließlich habe diese die Räumlichkeiten für den am Uni-Campus abgehaltenen, mehrtägigen Alternativgipfel ("Bologna Burns") angemietet.
"Reine Interpretation"
Seitens des Veranstalters von "Bologna Burns" weist man jede Verbindung zu den Tätern zurück: "Wir wissen nicht, wer es war. Das Alte AKH ist öffentlich zugänglich, ein Zusammenhang ist daher reine Interpretation", sagt ein Sprecher. Zwar nicht vom Inhalt der Sprüche, aber von den Schmierereien distanziert man sich "natürlich". Auffallend ist, dass einige Sprüche in Französisch und Italienisch abgefasst sind; am Gipfel nahmen Studenten aus ganz Europa teil.