- Artikel vom 14.06.2011, 10:26 Uhr
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Update: 17.06.2011, 09:58 Uhr
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Ein Tag rund um den "besonderen Saft"
Der rote Lebensretter
Von WZ Online
- In Österreich sinkt die Zahl der Spender.
- Im vergangenen Jahr spendeten nur 3,4 Prozent der Bevölkerung Blut.
- Wien. Am Dienstag ist Welt-Blutspendetag. Die Transfusionen sowie die daraus gewonnen Produkte retten jährlich Millionen Menschen das Leben. In Österreich, so das Rote Kreuz, gibt es aber aktuelle Probleme.

Frische Blutkonserven.dpa/Seeger
Frische Blutkonserven.dpa/Seeger
Der stellvertretende Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, Werner Kerschbaum: "Der Bedarf an Blutkonserven geht pro Jahr um zwei bis drei Prozent zurück. Aber seit Anfang des Jahres haben wir rund zehn Prozent weniger Blutspender." Hier öffne sich eine zunehmende Schere zwischen dem Aufkommen an Blutkonserven und dem Bedarf.
Österreichweit spendeten im Jahr 2010 exakt 286.974 Menschen Blut. Das ergab 420.994 Blutkonserven. Die Beteiligungsrate an Blutspendeaktionen betrug damit allerdings - bezogen auf die Gesamtbevölkerung - nur 3,4 Prozent. Am niedrigsten war sie vergangenes Jahr in Wien mit 2,2 Prozent am höchsten im Burgenland mit 5,2 Prozent. An dritter Stelle landete Salzburg mit 4,7 Prozent. Anlässlich des diesjährigen Welt-Blutspendetages forderten österreichische Experten aber auch einen möglichst effizienten und zurückhaltenden Einsatz der Blutkonserven. Vor allem sollte vor geplanten Operationen darauf geachtet werden, dass Patienten nicht schon vor dem Eingriff an einer Anämie leiden und somit im Rahmen der Operation besonders häufig Transfusionen benötigten. (APA)
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Copyright © Wiener Zeitung Online 2012
Dokument erstellt am 2011-06-14 10:26:00
Letzte Änderung am 2011-06-17 09:58:18
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