• vom 21.08.2008, 10:17 Uhr

Archiv

Update: 21.08.2008, 18:18 Uhr

Mail von Zombies

74 Prozent ist Spam




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online (ser)

  • Die Zahlen sind ernüchternd: 74 Prozent aller eingehenden Nachrichten sind Spam-Mails. Im zweiten Quartal 2008 haben rund 10 Millionen Zombie-Computer täglich Viren und Spam verteilt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht von Panda Security und Commtouch.

Die meisten Zombie-Rechner gab es in der Türkei (11 Prozent), gefolgt von Brasilien (8,4 Prozent) und Russland (7,4 Prozent). Die USA ist laut Bericht auf den neunten Platz zurückgefallen.

Werbung

Hauptverursacher für die unglaubliche Masse an Spam-Mails sind Zombie-Rechner. Darunter versteht man mit Bots infizierte Computer. Sie werden von Kriminellen ferngesteuert kontrolliert. Als "Bot" (kommt von "Robot) definiert man Programme, die vom User nichtwissentlich auf den Computer installiert werden. Als Botnetze gelten miteinander verbundene Bots.

Neben der Invasion an Zombies haben laut Bericht die Spammer und Phisher im zweiten Quartal 2008 vor allem ihre Methoden verfeinert: So wurde Google Adwords häufig von Phishern mit den Textzeilen "your adwords google account is stopped" oder "account reactivation" angegriffen. Ähnliches haben die Experten in den USA beim Thema "Steuererklärungen" ("Get a fast tax refund free") festgestellt. Von den Verteilern von Malware wurde häufig auch die Plattform "Blogspot" missbraucht. Auch Blogdrive wurde Ziel von Spammern; viele Kommentare enthielten Links zu pornografischen Webseiten.

Dossier

Spam, Phising, Viren... und andere Plagen des Internet



Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2008-08-21 10:17:11
Letzte Änderung am 2008-08-21 18:18:00


Werbung




Japans Nationales Museum für Zukunftsforschung und Innovation (Miraikan) hat viel zu bieten. Davon muss sich mancher Besucher auch zwischenzeitlich erholen.

Streets musicians can be seen up and down the cobblestone side streets of Lviv. Ein Mikroskop im Labor. Der Blick hinter die Kulissen der Brustkrebsforschung von Josef Penninger.

In den Niederlanden war der Mittwoch ein Tag im Zeichen von Trauer und Wut. Müde? Dann geht es Ihnen wie der "lebendigen" Skultpur von Claude Pontis, zu sehen in Nantes in der Ausstellung <a href="http://www.levoyageanantes.fr/fr/" target="_blank"> "Le Voyage à Nantes"</a>.

Werbung