• vom 24.05.2012, 09:17 Uhr

Europa

Update: 24.05.2012, 19:16 Uhr
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Brüssel stellt sich auf alle Szenarien ein

EU prüft Euro-Ausstieg Griechenlands



Die EU will sich nicht überraschen lassen. Auch der Euro-Ausstieg Griechenlands wird geprüft. - APAweb / Reuters

Die EU will sich nicht überraschen lassen. Auch der Euro-Ausstieg Griechenlands wird geprüft. APAweb / Reuters

Brüssel. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hat bestätigt, dass Experten der 17 Euro-Staaten auch die Folgen eines möglichen Ausscheidens Griechenlands aus der Währung prüfen. Die "Arbeitshypothese" der Eurogruppe sei jedoch, dass Griechenland weiterhin ein Euro-Währungsmitglied bleibe, sagte Juncker am Donnerstagmorgen nach dem EU-Sondergipfel in Brüssel.

"Ich habe die Mitgliedsregierungen der Eurozone nicht beauftragt, nationale Notfallpläne auszuarbeiten", sagte Juncker. "Aber selbstverständlich ist es so, dass wir uns auf alle Szenarien einstellen müssen, weil wir sonst unserer Aufgabe nicht gerecht würden." Juncker betonte: "Unsere Arbeitshypothese und unser politischer Wille ist, dass Griechenland Mitglied der Eurozone bleibt. Darüber sollten überhaupt keine Zweifel entstehen."

Kontroverse mit der "üblichen Leidenschaft" ausgetragen
Juncker sagte zum Streit um Eurobonds: "Wir haben die Kontroverse mit der üblichen Leidenschaft ausgetragen." Bei den Eurobonds gehe es "nicht um eine totale Vergemeinschaftung aller öffentlichen Schulden im Euroraum". Man werde über das Thema im Gespräch bleiben: Er rechne nicht mit einer Entscheidung innerhalb von einigen Monaten: "Das Thema ist wieder da, aber das Thema ist nicht spruchreif."




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-24 09:18:42
Letzte Änderung am 2012-05-24 19:16:33


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