• vom 19.09.2012, 10:47 Uhr

Europachronik

Update: 19.09.2012, 10:51 Uhr
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Weltweit 100 Millionen junge Menschen ohne Job

Nobelmarke Benetton sucht "Arbeitslosen des Jahres"



  • Beschäftigungslose bis 30 können online Projektanträge einreichen - Community stimmt ab.

Altruismus ist gut für's Betriebsergebniss: Benetton-CEO Alessandro Benetton präsentiert die neue Kampagne. - APAweb / Reuters / Stefan Wermuth

Altruismus ist gut für's Betriebsergebniss: Benetton-CEO Alessandro Benetton präsentiert die neue Kampagne. APAweb / Reuters / Stefan Wermuth

Rom. Das für umstrittene Werbekampagnen bekannte Modeunternehmen Benetton sorgt wieder einmal für Diskussionen. Der Konzern aus dem norditalienischen Ponzano Veneto sucht im Rahmen einer neuen, weltweiten Kampagne den "Arbeitslosen des Jahres". Benetton will mit der Aktion auf die weltweit 100 Millionen jungen Menschen ohne Beschäftigung aufmerksam machen.

Über seine "Unhate Stiftung", die sich für eine hassfreie Welt einsetzt, startet das italienische Textilunternehmen einen Online-Wettbewerb. Dabei können arbeitslose junge Menschen aus der ganzen Welt Projekte einreichen. 100 davon sollen am Ende ausgewählt und durch die Stiftung unterstützt werden. Die Teilnehmer müssen 18 bis 30 Jahre alt sein. Es genügt, die Projekte in Kurzdarstellungen einzureichen. Auf der Kampagnen-Website stimmt die Online-Community über die Vorschläge ab.

Benettons Kreativabteilung Fabrica hat in Zusammenarbeit mit der Amsterdamer Agentur 72andSunny einen Spot lanciert, der über den Musiksender MTV in über 35 Ländern ausgestrahlt wird. Dieser zeigt junge Menschen auf der Suche nach einem Job.

"Wir möchten verbreitete Klischees zur Erwerbslosigkeit von Jugendlichen in Frage stellen und den Glauben an die Kreativität der Jugend in aller Welt mit Nachdruck vertreten", teilte Benetton zum Auftakt der Kampagne mit. "Die neue Kommunikationskampagne von United Colors of Benetton präsentiert ein realistisches Bild der heutigen Gesellschaft, in dem ein aktuelles Problem aktiv in Angriff genommen wird", sagte Präsident Alessandro Benetton.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-19 10:48:54
Letzte Änderung am 2012-09-19 10:51:18


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