• vom 29.08.2016, 15:50 Uhr

Europachronik

Update: 29.08.2016, 16:14 Uhr

Flugverkehr

Pilot wird für seine Rettung zur Kasse gebeten




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Von WZ Online

  • Kleinstadt stellt den Feuerwehreinsatz in Rechnung.

(ja) Ein Unglück kommt selten allein. Nach einer Bruchlandung mit seinem Kleinflugzeug und einer Nacht in einem Baum soll er nun 18.000 Euro für seine Rettung zahlen. Den Betrag stellte ihm die deutsche Kleinstadt Schwäbisch Gmünd in Rechnung. Die Summe ergebe sich aus allen Maßnahmen der Feuerwehr, die zu seiner Bergung nötig waren, ließ die Stadtverwaltung wissen. Insgesamt waren 60 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen.

Der Pilot aus dem Kreis Göppingen in Baden-Württemberg war am 15. August mit seinem Kleinflugzeug abgestürzt und in einem Baum gelandet. Geborgen konnte er erst am nächsten Morgen werden. Die Ermittler gehen von einem technischen Defekt aus.

Nicht auf der Rechnung der Feuerwehr steht der Hubschraubereinsatz im Rahmen der Bergung. Das sei Sache der Deutschen Luftrettung, hieß es seitens der Stadt. Sie verzichtete auch großzügig auf die Kurtaxe für die Übernachtung, die ihr als Heimat des Bud-Spencer-Bades fraglos zustünde.

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Dokument erstellt am 2016-08-29 15:58:05
Letzte nderung am 2016-08-29 16:14:51



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