• vom 10.06.2013, 17:28 Uhr

Europäische Union

Update: 10.06.2013, 17:55 Uhr

Ögfe

Europas Unbekannte: Wahlbeteiligung 2014




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • "Eine Stimme kann den Unterschied machen", appelliert Othmar Karas.

Wien. Laut einer Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik schätzen die Österreicher den Einfluss des Europäischen Parlaments höher ein als 2012, auch wollen immerhin 81 Prozent zumindest "eher schon" an der Wahl teilnehmen.


Europas Unbekannte: Wahlbeteiligung 2014Othmar Karas, Vizepräsident des Europäischen Parlaments und ÖVP-Delegationsleiter, appellierte bei einer Pressekonferenz, zur Wahl 2014 zu gehen: "Wir werden diese Woche mehrere Entscheidungen haben, bei denen eine Stimme den Unterschied macht, ob ein Gesetz kommt oder nicht."

SPÖ-Delegationsleiter Jörg Leichtfried ergänzte: "Die Europäische Union wurde nicht dafür geschaffen, um zu regeln, wie krumm eine Gurke sein darf, sondern um die großen Probleme zu lösen." Man verirre sich zu oft in Details. Zur Attraktivierung der Wahl würde auch beitragen, wenn die Kommissare direkt gewählt werden könnten, sagte Leichtfried.

Ulrike Lunacek, Delegationsleiterin der Grünen, betonte, dass das Europäische Parlament zwar mit dem Vertrag von Lissabon mehr Entscheidungsfähigkeit erhalten habe, aber zwei wichtige Bereiche ausgeklammert seien: Außenpolitik und Steuern. Lunacek selbst und Eva Lichtenberger werden voraussichtlich wieder bei der Wahl kandidieren.




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2013-06-10 17:32:06
Letzte Änderung am 2013-06-10 17:55:35



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. FDP-Chef Lindner bricht Koalitionsverhandlungen ab
  2. Neuwahlen oder Minderheitsregierung?
  3. SPD plädiert für Neuwahlen
  4. Jamaika-Sondierungen weiter ohne Einigung
  5. Der Kompromiss als Verrat
Meistkommentiert
  1. FDP-Chef Lindner bricht Koalitionsverhandlungen ab
  2. Großdemo für "politische Gefangene" in Barcelona
  3. EU bringt Verteidigungsunion auf den Weg
  4. Neuwahlen oder Minderheitsregierung?
  5. Jamaika-Parteien vertagen Sondierungen

Werbung



Berufliche Aus- und Weiterbildung im europäischen Fokus: Start der zweiten Europäischen Woche der Berufsbildung


Europäische Kommission - Pressemitteilung Brüssel, 20. November 2017 Vom 20. bis zum 24. November 2017 veranstaltet die Europäische Kommission die zweite Europäische Woche der Berufsbildung und stützt sich dabei auf den Erfolg der letztjährigen Initiative.




Das Europäische Solidaritätskorps voranbringen: Kommission begrüßt Einigung der Jugendminister


Europäische Kommission - Erklärung Brüssel, 20. November 2017 Die im Rat „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ vereinigten Minister der EU-Staaten haben heute eine Einigung bezüglich des Kommissionsvorschlags erzielt, das Europäische Solidaritätskorps mit einem eigenen Haushalt und einem eigenen Rechtsrahmen auszustatten. Der Kommissar für Haushalt und Personal, Günther H.




Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. FDP-Chef Lindner bricht Koalitionsverhandlungen ab
  2. Neuwahlen oder Minderheitsregierung?
  3. US-Serienmörder Charles Manson ist tot
  4. Jedem zwölften Kind geht es schlechter als seinen Eltern
Meistkommentiert
  1. FDP-Chef Lindner bricht Koalitionsverhandlungen ab
  2. Neuwahlen oder Minderheitsregierung?
  3. Die Schule und die Migration
  4. Lohnschere in Österreich schließt sich nur langsam


Werbung


Werbung