• vom 05.02.2015, 10:56 Uhr

Europäische Union

Update: 05.02.2015, 11:08 Uhr

Festung Europa

Italien drängt auf Stärkung der Frontex-Mission "Triton"




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Von WZ Online, APA

  • Rom will Anti-Terrorismus-Paket verabschieden.

Rom. Italien drängt auf eine Ausdehnung des von der EU-Grenzschutzagentur Frontex koordinierten Mittelmeer-Einsatzes "Triton". Wenige Stunden Seefahrt von Italien entfernt liege ein zugrundgegangener Staat - Libyen -, aus dem 2014 145.000 Migranten abgefahren seien, betonte der italienische Außenminister Paolo Gentiloni.

"Die Flüchtlingsfrage ist nicht nur eine Problematik Italiens, oder Griechenlands, sondern der gesamten Union. Der Triton-Einsatz muss gestärkt werden", forderte Gentiloni in einem Interview mit "Radio 24" am Donnerstag.


Gentiloni bestätigte, dass die Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi bei der nächsten Ministerratsitzung ein Anti-Terrorismus-Paket mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen verabschieden wolle. Das Kabinett sei gegen eine Aufhebung des Schengenvertrags. Italien dränge aber auf ein innereuropäisches Fluggastdatenabkommen (PNR). Damit sollen Fluggesellschaften dazu verpflichtet werden, Datensätze ihrer Fluggäste, die in die EU ein-oder ausreisen, an zentrale Stellen in den Mitgliedsstaaten weiterzuleiten.




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Dokument erstellt am 2015-02-05 11:04:21
Letzte nderung am 2015-02-05 11:08:17



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