• vom 20.12.2016, 12:37 Uhr

Europäische Union

Update: 20.12.2016, 12:43 Uhr

WhatsApp

EU-Kommission wirft Facebook falsche Angaben vor




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (5)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, Reuters

  • Stellungnahme bis Ende Jänner gefordert.

Brüssel/Menlo Park. Das US-Internetportal Facebook hat nach Ansicht der EU-Kommission bei der Übernahme von Whatsapp falsche Angaben über die Verknüpfung von Benutzerprofilen gemacht. Wie die Brüsseler Wettbewerbshüter am Dienstag mitteilten, soll Facebook bis zum 31. Jänner Stellung zu den Beschwerdepunkten nehmen.

Nach Angaben der EU-Kommission hat der US-Konzern bei der Anmeldung der milliardenschweren Übernahme der Kommunikations-App 2014 erklärt, es sei nicht möglich, einen zuverlässigen automatischen Abgleich zwischen den Benutzerkonten beider Unternehmen einzurichten. Die Möglichkeit dieses Abgleichs habe aber in Wahrheit bereits damals bestanden, kritisierte die EU-Behörde.

"Daher befürchtet die Kommission zum jetzigen Zeitpunkt, dass Facebook der Kommission gegenüber vorsätzlich oder fahrlässig falsche oder irreführende Angaben gemacht und damit seine Verpflichtungen nach der EU-Fusionskontrollverordnung verletzt hat." Sollten sich diese Bedenken bestätigen, könne die Kommission eine Geldstrafe von bis zu einem Prozent des Umsatzes von Facebook verhängen.





Schlagwörter

WhatsApp, Facebook, EU-Kommission

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2016-12-20 12:39:38
Letzte nderung am 2016-12-20 12:43:06



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Ein Schritt näher zum EU-Austritt
  2. Brüchiger Frieden
  3. Europäischer Exportschlager
  4. Seehofer verliert an Rückhalt
  5. EU-Digitalkommissar will an Netzneutralität festhalten
Meistkommentiert
  1. SPD beißt mit Wunsch nach Familiennachzug auf Granit
  2. "Unsere Seele ist europäisch"
  3. Nicht in Stein gemeißelt
  4. Europas Herzkammer
  5. Gipfeltreffen der Außenminister

Werbung



Bekämpfung des unerlaubten Handels mit Tabakerzeugnissen: Erklärung von Kommissar Andriukaitis anlässlich des Beschlusses der EU zur Einführung eines EU-weiten Verfolgungs- und Rückverfolgungssystems


Europäische Kommission - Erklärung Brüssel, 15. Dezember 2017 Die EU ist heute bei der Bekämpfung des unerlaubten Handels mit Tabakerzeugnissen einen großen Schritt weitergekommen. Dank des heute beschlossenen EU-weiten Verfolgungs- und Rückverfolgungssystems werden sich Tabakerzeugnisse in der EU mithilfe eines individuellen Erkennungsmerkmals für jedes Produkt leicht rückverfolgen lassen.




Oktober 2017 - Überschuss des Euroraums im internationalen Warenverkehr in Höhe von 18,9 Mrd. Euro - Defizit 0,3 Mrd. Euro für die EU28


Europäische Kommission - EUROSTAT Oktober 2017 - Oktober 2017 - Brüssel, 15. Dezember 2017 Nach ersten Schätzungen lagen die Warenausfuhren des Euroraums (ER19) in die restliche Welt im Oktober 2017 bei 187,9 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 8,8% gegenüber Oktober 2016 (172,6 Mrd.).




Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Die Köpfe der neuen Regierung
  2. Das Kurz’sche Minister-Karussell
  3. Chef oder Chefchen?
  4. Kitzmüller folgt auf Hofer
Meistkommentiert
  1. Chef oder Chefchen?
  2. Grassers Schutzwall bröckelt
  3. Jonglieren mit Flüchtlingszahlen
  4. Das Kurz’sche Minister-Karussell


Werbung


Werbung