• vom 04.05.2017, 16:13 Uhr

Europäische Union

Update: 04.05.2017, 16:18 Uhr

Schlepperei

Frontex: "Keine Vorwürfe gegen NGOs"




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • 38.000 Migranten seit Jahresbeginn in Italien eingetroffen.

Die Lage im zentralen Mittelmeerraum sei nach wie vor besorgniserregend.Seit Anfang 2017 seien vor allem aus Libyen 38.000 Migranten in Italieneingetroffen. - © APAweb/AFP, Louisa Gouliamaki

Die Lage im zentralen Mittelmeerraum sei nach wie vor besorgniserregend.Seit Anfang 2017 seien vor allem aus Libyen 38.000 Migranten in Italieneingetroffen. © APAweb/AFP, Louisa Gouliamaki

Rom. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex habe niemals den bei der Flüchtlingsrettung im Mittelmeer aktiven Hilfsorganisationen Verstrickungen mit Schleppern in Libyen vorgeworfen. Dies betonte Frontex-Sprecherin Izabella Cooper laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA am Donnerstag.

"Frontex hat nicht die Aufgabe, Untersuchungen zu leiten. Diese Aufgabe steht den Justizbehörden der einzelnen Staaten zu. Unsere Aufgabe ist, Informationen über den Menschenhandel zu sammeln und den EU-Mitgliedsstaaten technische Unterstützung zu sichern", so Cooper.

Lage nach wie vor besorgniserregend

Die von Frontex im Einsatz gegen Schlepperei gesammelten Informationen werden Europol und der italienischen Polizei weitergeleitet, die Ermittlungen aufnehmen und Festnahmen durchführen können. "Jede Information und jeder Beweis, die Frontex im Rahmen der Mittelmeer-Mission 'Triton' sammelt, wird direkt der italienischen Polizei weitergeleitet", erklärte die Frontex-Sprecherin.

Die Lage im zentralen Mittelmeerraum sei nach wie vor besorgniserregend. Seit Anfang 2017 seien vor allem aus Libyen 38.000 Migranten in Italien eingetroffen. Dies entspreche einem Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016. Es sei schwer vorhersehbar, wie viele Migranten bis Jahresende in Italien eintreffen werden. Dies hänge von vielen Faktoren ab, angefangen von der Lage in Libyen und in den Herkunftsländern der Migranten, sowie von der Aktivität der Schlepperbanden, so Cooper.





Schlagwörter

Schlepperei, Frontex, NGOs

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-05-04 16:14:23
Letzte nderung am 2017-05-04 16:18:20



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Trippelschritte statt Meilensteinen
  2. Front gegen Brüssel
  3. "Der Aufschwung ist nur eine Blase"
  4. Nigel Farage sieht Comeback-Chance
  5. Sorge um griechische Kreditfähigkeit
Meistkommentiert
  1. Distanz in Nebensätzen
  2. Kurz besucht Berlin - "taz" kommentiert mit Biss
  3. Türkei bombadiert Kurden in Syrien
  4. Merkel über Einfluss der FPÖ auf Geheimdienste besorgt
  5. "Der Aufschwung ist nur eine Blase"

Werbung



Staatliche Beihilfen: Europäische Kommission leitet eingehende Untersuchung der Umstrukturierungsbeihilfe für polnische Regionalbahnen ein


Europäische Kommission - Pressemitteilung Brüssel, 23. Januar 2018 Die Europäische Kommission leitet eine eingehende Untersuchung der Umstrukturierungsbeihilfe für polnische Regionalbahnen ein. Die Bedenken der Kommission gründen darauf, dass das Unternehmen bereits in der Vergangenheit eine staatliche Beihilfe erhalten haben dürfte.




Kommissar Vella beruft für den 30. Januar Ministergipfel zum Thema Luftqualität ein und kündigt neue Maßnahmen zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Einhaltung von Umweltvorschriften an


Europäische Kommission - Pressemitteilung  Januar Januar Brüssel, 19. Januar 2018 Um das schwerwiegende Problem der Luftverschmutzung in der Europäischen Union endgültig zu lösen, hat der für Umwelt zuständige EU-Kommissar Karmenu Vella Minister aus neun Mitgliedstaaten zu einem Treffen am 30. Januar in Brüssel eingeladen.




Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Tschetschenische Familie wird abgeschoben
  2. Lauda bekommt seine Airline zurück
  3. "Wir haben einen Deal mit Russland"
  4. Immer der Nase nach
Meistkommentiert
  1. Tschetschenische Familie wird abgeschoben
  2. Das rote Wien als Gegenstück zum schwarz-blauen Retrokurs
  3. Trennen und fördern
  4. Das wollte Trump nicht


Werbung


Werbung