• vom 17.07.2017, 09:56 Uhr

Europäische Union

Update: 17.07.2017, 10:02 Uhr

EU-Agrarrat

Einigung auf Bio-Verordnung verschoben




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Von WZ Online, APA, AFP

  • Diese sei laut Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter erst im November zu erwarten.

Die neuen Regeln für den Ökolandbau sollen ab 2020 die Standards für Bio-Lebensmittel vereinheitlicht und die Kontrollen gegen Betrug verbessern. - © APAweb / AFP, GUILLAUME SOUVANT

Die neuen Regeln für den Ökolandbau sollen ab 2020 die Standards für Bio-Lebensmittel vereinheitlicht und die Kontrollen gegen Betrug verbessern. © APAweb / AFP, GUILLAUME SOUVANT

Brüssel. Doch keine Einigung wird es am Montag beim EU-Agrarrat in Brüssel über die Bio-Verordnung geben. Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter erklärte vor Beginn der Sitzung, es seien einige Dinge noch klarzustellen. Seiner Ansicht nach dürfte es im November eine Einigung geben.

Mit den neuen Regeln für den Ökolandbau sollten ab 2020 die Standards für Bio-Lebensmittel vereinheitlicht und die Kontrollen gegen Betrug verbessert werden. Der EU-Ratsvorsitz und das Parlament hatten sich Ende Juni nach dreijährigen Verhandlungen darauf geeinigt.

Vereinbart werden soll unter anderem eine Vereinheitlichung und Vereinfachung von Produktionsregeln. Ausnahmen und Sonderregeln sollen abgebaut werden. Spezielle Kontrollen des Anbaus sollen ergänzt werden durch Inspektionen entlang der gesamten Produktionskette. Auch Überprüfungen bei Händlern sind geplant. Außerdem sollen EU-Standards künftig auch für Importware gelten, Sonderregeln werden abgebaut. Weiters geht es um den Umgang mit Verunreinigungen durch Pestizide. Regeln für die Vorsorge, die Bauern treffen müssen, um solche Verunreinigungen zu vermeiden, sollen verschärft werden.

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Schlagwörter

EU-Agrarrat, Bio-Verordnung, Bio

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-07-17 09:57:56
Letzte nderung am 2017-07-17 10:02:06



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