• vom 20.07.2017, 13:06 Uhr

Europäische Union


EU-Kommission

"Beunruhigendes Muster von Inhaftierungen" in Türkei




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, AFP

  • Brüssel verweist bei Zahlungen an Ankara auf Entscheidung aller Mitgliedstaaten.

Brüssel/Ankara. Die EU hat sich besorgt über die jüngste Inhaftierung von Menschenrechtlern in der Türkei gezeigt. "Wir sehen darin eine alarmierende Nachricht", so ein Behördensprecher am Donnerstag in Brüssel.

Die Fälle fügten sich in ein "zutiefst beunruhigendes Muster von Inhaftierungen einer großen Zahl von Journalisten, Menschenrechtsverteidigern und Mitgliedern der demokratischen Opposition in der Türkei" ein.

Die EU rufe "zur sofortigen Freilassung" der Betroffenen auf. Mit Blick auf Forderungen, etwa die Heranführungshilfen der EU für den Beitrittskandidaten Türkei zu kürzen, sagte der Sprecher: "Die EU-Finanzierung für die Türkei ist für genau vorgeschriebene und entworfene Gebiete bestimmt, die sich auf gemeinsame Interessen beziehen." Alle Finanzierungsentscheidungen würden "gemeinsam durch die Mitgliedstaaten" getroffen.

Für die Türkei stehen im EU-Finanzierungszeitraum 2014 bis 2020 Heranführungshilfen von 4,45 Milliarden Euro bereit, mit denen die Anpassung an EU-Standards erleichtert werden soll. Die Gelder werden für konkrete Projekte etwa in den Bereichen Infrastruktur oder Korruptionsbekämpfung vergeben und sind an Bedingungen geknüpft.





Schlagwörter

EU-Kommission, Türkei

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-07-20 13:07:10



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Die FPÖ bleibt in der rechtspopulistischen Europa-Fraktion
  2. Mehrheit der Briten will in EU bleiben
  3. Europas Rechte forderten in Prag das Ende der EU
  4. De Maiziere will Antisemitismus-Beauftragten
  5. EU-Digitalkommissar will an Netzneutralität festhalten
Meistkommentiert
  1. "Unsere Seele ist europäisch"
  2. Nicht in Stein gemeißelt
  3. Europas Herzkammer
  4. Europas Rechte forderten in Prag das Ende der EU
  5. Mehrheit der Briten will in EU bleiben

Werbung



Bekämpfung illegaler Drogen: Kommission schlägt Verbot von sieben neuen Substanzen vor


Europäische Kommission - Pressemitteilung Brüssel, 18. Dezember 2017 Die Kommission schlägt heute vor, sieben neue psychoaktive Substanzen in der gesamten Europäischen Union zu verbieten, nachdem in diesem Jahr bereits neun andere Substanzen verboten wurden.




Energieunion: Europäische Solidarität im Energiebereich: Synchronisierung des Stromnetzes der baltischen Staaten mit dem europäischen System wird Versorgungssicherheit stärken


Europäische Kommission - Erklärung Brüssel, 18. Dezember 2017 Durch das heutige Treffen wird der politische Wille zur Synchronisierung der Stromnetze der baltischen Staaten mit dem kontinentaleuropäischen System bekräftigt.




Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Angelobung mit Demo-Begleitung
  2. Angelobung von Kritik und Protest begleitet
  3. "Erschüttert" über FPÖ-Regierungsbeteiligung
  4. Schneedecke über der Westautobahn
Meistkommentiert
  1. Angelobung von Kritik und Protest begleitet
  2. "Erschüttert" über FPÖ-Regierungsbeteiligung
  3. Platzverbot rund um Ballhausplatz
  4. Angelobung mit Demo-Begleitung


Werbung


Werbung