Einer wird gewinnen - und der heißt Wladimir Putin. - © AP / RIA Novosti - Alexei Nikolsky, Presidential Press Service

Russland

Die Teleputin-Show2

  • Im TV schloss der russische Präsident eine Invasion der Ostukraine nicht aus und sinnierte über die russische Seele.

Moskau. Über viele Jahre hatten sich nur hartgesottene Russland-Interessierte den alljährlichen mehrstündigen Fernsehmarathon mit Wladimir Putin angetan. Dieses Jahr aber hing die halbe Weltöffentlichkeit an den Lippen des russischen Präsidenten, als dieser fast vier Stunden lang live Fragen aus dem ganzen Land beantwortete... weiter




Spurensicherung nach tödlichem Angriff in Mariupol. - © epa/Pilipey

Russland

Jagd auf Moskaus Spione1

  • Die Regierung in Kiew sucht fieberhaft nach einem Offizier des russischen Militär-Nachrichtendienstes GRU.

Mariupol. (is/reu) Bei einem Sturm moskautreuer Separatisten auf einen Militärstützpunkt in Mariupol sind in der Nacht auf Donnerstag drei der Angreifer getötet worden. Das behauptet das ukrainische Innenministerium. Die Separatisten sprechen hingegenvon einer friedlichen Demonstration, auf die die Sicherheitskräfte das Feuer eröffnet hätten - und... weiter




Die Lage im Osten und Südosten der Ukraine bleibt trotz der Einigung in Genf angespannt. - © ap/Lukatsky

Ukraine

Einigung auf Gewaltverzicht

  • Krisentreffen zur Ukraine: Russland stimmt der Entwaffnung von Separatisten in der Ostukraine zu.

Genf. (red) Bei den Vierer-Gesprächen in Genf zur Ukraine-Krise hat es überraschend einen Durchbruch gegeben. Die Außenminister Russlands, der USA und der Ukraine sowie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton einigten sich am Donnerstag auf die "Entwaffnung illegaler bewaffneter Gruppen" in allen Regionen, so Russlands Außenminister Sergej Lawrow... weiter




Zwei NATO-Soldaten im Kosovo: Das Verteidigungsbündnis ist in Serbien nicht sehr beliebt. - © APAweb /  EPA, Valdrin Xhemaj

NATO

Serbiens Präsident fordert Entschädigung für NATO-Luftangriffe8

  • NATO betrachtet Bombardements als rechtmäßig.

Belgrad. Der serbische Präsident Tomislav Nikolic hat die NATO-Allianz aufgefordert, sein Land für das 15 Jahre zurückliegendes Bombardement zu entschädigen. Bei einer Kundgebung im südserbischen Uzice sprach Nikolic laut Medienberichten von einem "unzivilisierten Präzedenzfall". Die NATO betrachtet die Angriffe als rechtmäßig: Anfang der Woche... weiter




Finanzminister Pier Carlo Padoan im Krisenmodus: Italien braucht mehr Zeit, um seine Schuldenlast zu verringern. - © APAweb / EPA, Michael Reynolds

Budget

Italien verlangt mehr Zeit für Schuldensenkung

  • Gesamtverschuldung liegt bereits bei 135 Prozent der Wirtschaftsleistung.

Rom. Erst 2016 und nicht 2015 wird Italien in der Lage sein, eine ausgeglichene Bilanz vorzulegen. Deshalb schrieb Italiens Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan einen Brief an den Vizepräsidenten der EU-Kommission, Siim Kallas, in dem er mehr Zeit verlangte, um ein Maastricht-konformes Budget zu erreichen... weiter




Die Außenminister der USA und Russlands, Kerry und Lawrow, vor den Gesprächen in Genf. - © APAweb / Reuters, Jim Bourg

Ostukraine

Putin hält sich Option auf Militärintervention offen1

  • Scharfe Töne aus dem Kreml begleiten das Krisentreffen in Genf.
  • Drei tote pro-russische Aktivisten nach Angriff auf Militärstützpunkt in Mariupol.

Genf/Kiew. Ein ernster Zwischenfall mit mehreren Toten im Osten der Ukraine und Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin dämpfen die Hoffnungen auf einen Erfolg des Krisentreffens in Genf. Beim Angriff von Separatisten auf einen Stützpunkt der Nationalgarde in Mariupol seien in der Nacht drei der Eindringlinge getötet worden... weiter




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Abstimmungsverhalten 14.-17.4.2014

17.04.2014: Der heutige Donnerstag ist der größte Wahltag in der fünfwöchigen Indien-Wahl. Rund ein Viertel aller Wahlberechtigten sind am heutigen Donnerstag aufgerufen, wählen zu gehen. Insgesamt sind knapp 815 Millionen Inder wahlberechtigt, das sind mehr Wähler, als die gesamte EU, die USA und Russland zusammen an Wählern haben.<sup id="cite_ref-IEC_1-0" class="reference"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Indien_2014#cite_note-IEC-1"></a></sup> Eine Fähre mit 459 Menschen an Bord ist vor der Küste Südkoreas gesunken.

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spitzt sich erneut zu. Hier eine Barrikade der pro-russische Seperatisten vor dem Parlament in Slovyansk. Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE), der auch die SPÖ angehört, kürte ihren Spitzenkandidaten am 1. März in Rom:
<span style="font-weight: bold;">Martin Schulz</span>: Der 58-jährige Deutsche gilt als wortgewandt, streitlustig, ehrgeizig. 2004 übernahm der gelernte Buchhändler den Fraktionsvorsitz der Sozialisten, 2012 wurde er Präsident des Europaparlaments. Schulz ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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