• vom 02.12.2012, 19:05 Uhr

Europastaaten

Update: 02.12.2012, 21:56 Uhr

Slowenien

Slowenien: Ex-Premier Pahor löst Amtsinhaber Türk als Präsident ab




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  • Deutlicher Sieg in Stichwahl
  • Geringe Wahlbeteiligung.

Gut gelaunt war Borut Pahor schon bei der Stimmabgabe.

Gut gelaunt war Borut Pahor schon bei der Stimmabgabe.© APAweb/Reuters/Srdjan Zivulovic Gut gelaunt war Borut Pahor schon bei der Stimmabgabe.© APAweb/Reuters/Srdjan Zivulovic

Der sozialdemokratische Ex-Premier Borut Pahor ist der neue slowenische Präsident. Am Sonntag hat er die zweite Runde der Präsidentenwahl mit einem Erdrutschsieg gewonnen. Nach Auszählung fast aller Stimmen erreichte Pahor 67,4 Prozent. Amtsinhaber Danilo Türk kam auf 32,6 Prozent. Dies ging am Abend aus den Daten der staatlichen Wahlkommission hervor.

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Die Wahlbeteiligung war äußerst niedrig ausgefallen. Das wird als ein Ausdruck der Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem gesamten slowenischen politischen Establishment gedeutet. Mit knapp 42 Prozent lag sie deutlich unter der Beteiligung von früheren Wahlen des Staatsoberhauptes. Vor fünf Jahren gaben bei der Wahl 58,7 Prozent der 1,7 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Pahor ist Sloweniens vierter Präsident

Pahor ist der vierte Präsident des seit 1991 selbstständigen Slowenien. Mit 49 Jahren ist er auch das jüngste slowenische Staatsoberhaupt. Der Wahlsieg macht ihn zum einzigen slowenischen Politiker, der alle hochrangigen Funktionen im Land innehatte, da er bereits Regierungschef und Parlamentspräsident war. Als Staatspräsident soll er am 23. Dezember vereidigt werden.

Der Wahlausgang ist nicht überraschend, denn alle Wahlprognosen vor dem Urnengang sagten einen klaren Sieg von Pahor voraus.

Die Endergebnisse der Wahl sollen erst in einer Woche feststehen, nachdem auch die Wahlkarten aus dem Ausland eintreffen werden. Der neue Präsident soll am 23. Dezember vereidigt werden.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-12-02 10:55:10
Letzte Änderung am 2012-12-02 21:56:36


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