• vom 09.02.2014, 16:03 Uhr

Europastaaten

Update: 09.02.2014, 16:40 Uhr

Volksabstimmung

Die Schweiz nimmt sich heraus aus Europa




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  • Bevölkerung stimmt knapp für Begrenzung der Zuwanderung.
  • Die Schweiz entscheidet sich für die Festung, nicht für Europa.

Genf. Die Schweizer haben am Sonntag in einer Volksabstimmung einer Hochrechnung zufolge in einer äußerst knappen Entscheidung für eine Begrenzung der Zuwanderung in ihrem Land gestimmt.

Die Eidgenossen nahmen sich damit auch gleichzeitig auch einem gemeinsamen, vereinten Europa heraus, so erste Stimmen. Damit würde die Schweiz wieder Einwanderungsquoten einführen und Abkommen mit der EU neu aushandeln müssen.

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Nach einer Hochrechnung des Meinungsforschungsinstituts GfS stimmten 50,4 Prozent der Wähler für das Projekt "Gegen Masseneinwanderung", bei einer Fehlermarge von 0,7 Prozent.

Bern dafür, Zürich dagegen
Der Kanton Bern "nimmt mit 51,1 Prozent Ja-Stimmen die Masseneinwanderungsinitiative an", berichtet die NZZ und "die Zürcher und Zürcherinnen lehnen die Einwanderungsinitiative der SVP definitiv ab."

Die Stimmen der beiden großen und bevölkerungsstarken Kantone Bern und Zürich waren allerdings noch nicht ausgezählt. Damit die Initiative der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei (SVP) angenommen wird, muss sowohl die Mehrheit der Schweizer Kantone als auch die Mehrheit der Wähler für die Initiative stimmen. Am frühen Nachmittag hatten die Auszählungen bereits ergeben, dass die Mehrheit der 26 Kantone mit Ja gestimmt hatte.

Seit dem Inkrafttreten der Abkommen über freien Personenverkehr mit der Europäischen Union 2002 haben sich jährlich 80.000 EU-Bürger in der Schweiz niedergelassen - zehn Mal so viel wie die Regierung in Bern prognostiziert hatte. Die Schweiz ist nicht EU-Mitglied, wickelt aber den größten Teil ihres Handels mit EU-Staaten ab.




Schlagwörter

Volksabstimmung, Schweiz

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Dokument erstellt am 2014-02-09 16:03:59
Letzte ─nderung am 2014-02-09 16:40:16



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