• vom 02.09.2016, 22:12 Uhr

Europastaaten

Update: 02.09.2016, 22:16 Uhr

Republik Srpska

Diplomat warnt vor Serben-Referendum in Bosnien




  • Artikel
  • Kommentare (3)
  • Lesenswert (124)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Bosniens serbischer Landesteil hat am 25. September ein Referendum über das Festhalten an einem eigenen Nationalfeiertag angesetzt.

Sarajevo. Der Hohe Repräsentant der internationalen Gemeinschaft in Bosnien, Valentin Inzko, warnt die bosnischen Serben vor einem geplanten Referendum. "Die Politiker in der Republika Srpska spielen mit dem Feuer", sagte der österreichische Diplomat der Tageszeitung "Der Standard".

Bosniens serbischer Landesteil hat für den 25. September ein Referendum über das Festhalten an einem eigenen Nationalfeiertag angesetzt. Das Votum wird als Probelauf für eine Abspaltung der Republika Srpska von Bosnien-Herzegowina gesehen. Mit der Abstimmung soll ein Urteil des Verfassungsgerichts ausgehebelt werden, das den Feiertag am 9. Jänner - an diesem Tag wurde die Serbenrepublik 1992 ausgerufen - als verfassungswidrig bezeichnet hatte.

Inzko forderte die bosnischen Serben dringend dazu auf, das Urteil des Höchstgerichtes zu respektieren. "Die Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofs sind endgültig und umzusetzen. Alles andere wäre rechtliche Anarchie", sagte der von den Vereinten Nationen eingesetzt Diplomat der Zeitung.

Werbung



3 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2016-09-02 22:12:29
Letzte ńnderung am 2016-09-02 22:16:34



Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Das Ergebnis im Detail
  2. Ein kometenhafter Aufstieg
  3. Eine hervorragende Wahl
  4. Rektor von US-Uni in Ungarn verbittet sich Einmischung
  5. Der Hoffnungsträger gegen die Europadämmerung
Meistkommentiert
  1. Wahlkommission erklärt Ja-Lager zum Sieger
  2. "Wir werden nicht unsere Seele verkaufen"
  3. Tschechien will EU-Quoten nicht erfüllen
  4. Mann ohne Partei mit guten Chancen
  5. Knapper Sieg mit zweifelhafter Legitimität

Werbung




Werbung