• vom 18.03.2017, 16:36 Uhr

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Update: 18.03.2017, 16:41 Uhr

Frankreich

Elf Kandidaten für das Präsidentenamt




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Von WZ Online, APA/Reuters

  • Verfassungsrat veröffentlicht Liste zur Präsidentschaftswahl: Le Pen und Macron aussichtsreichste Kandidaten.

Emmanuel Macron könnte es in die Stichwahl schaffen. - © APAweb / Reuters, Pascal Rossignol

Emmanuel Macron könnte es in die Stichwahl schaffen. © APAweb / Reuters, Pascal Rossignol

Paris. Am Anfang waren es 72, jetzt ist die Liste beträchtlich kürzer geworden. Der französische Verfassungsrat hat am Samstag elf Kandidaten zur Präsidentenwahl am 23. April zugelassen. Da Umfragen zufolge keiner von ihnen in der ersten Runde die absolute Mehrheit erreichen dürfte, wird erst eine Stichwahl am 07. Mai die Entscheidung bringen



Information

Die Liste der Kandidaten:

Nathalie Arthaud (Lutte ouvrière)
François Asselineau (Union populaire républicaine)
Jacques Cheminade (Solidarité et progrès)
Nicolas Dupont-Aignan (Debout la France)
François Fillon (Les Républicains)
Benoît Hamon (Parti socialiste)
Jean Lassalle (Résistons!)
Marine Le Pen (Front National)
Emmanuel Macron (En Marche!)
Jean-Luc Mélenchon (La France insoumise)
Philippe Poutou (Nouveau Parti anticapitaliste)

Als aussichtsreichste Kandidaten gelten die Vorsitzende des rechtsextremen Front National, Marine le Pen, sowie der ehemalige Wirtschaftsminister Emanuel Macron, der für die von ihm gegründete Bewegung En Marche (Vorwärts) antritt. An dritter Stelle in den Umfragen für die erste Runde liegt der ehemalige Premierminister und Kandidat der konservativen Republikaner, Francois Fillon. Der Kandidat der regierenden Sozialisten, Benoit Hamon, liegt abgeschlagen auf dem vierten Platz und hat wie alle weiteren Bewerber keine Chance, die Stichwahl zu erreichen.

Sollte der 39-jährige Macron die zweite Runde erreichen, hat er Umfragen zufolge beste Chancen, in den Elysee-Palast einzuziehen. Nach einer am Samstag veröffentlichten Erhebung des Instituts BVA würde er Le Pen mit 62 zu 38 Prozent schlagen.

Lange galt Fillon als Favorit für den Wahlsieg in der zweiten Runde, doch nach Bekanntwerden einer Scheinbeschäftigungsaffäre sanken seine Umfragewerte beständig. Zuletzt sprachen sich in einer Umfrage 75 Prozent dafür aus, dass Fillon seine Kandidatur aufgibt. Der Ex-Premierminister weist alle Vorwürfe, wegen der die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet hat, von sich. Würde er abtreten, stünden die Republikaner ohne Kandidaten da, denn die Anmeldefrist lief am Freitag um 18.00 Uhr ab.

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Dokument erstellt am 2017-03-18 16:37:58
Letzte Änderung am 2017-03-18 16:41:31



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