• vom 22.06.2017, 18:06 Uhr

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Boris Johnson stolpert durch BBC-Interview




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  • Peinlicher Radio-Auftritt des britischen Außenministers minimiert dessen Chancen, May zu beerben.

London. Noch vor etwas weniger als zwei Wochen war der britische Außenminister Boris Johnson die Hoffnung der Konservativen. Die britischen Gazetten sahen die Geier über der angeschlagenen Premierministerin Theresa May kreisen. Johnson wurde als Kandidat gehandelt, der May bald als Premierminister beerben könnte. In der radikalkonservativen "Daily Mail" wurden anonyme Quellen mit folgenden Worten zitiert: "Wir brauchen Bojo (Boris Johnson, Anm.). Wir brauchen einen Brexiter. Wir brauchen jemanden, der so wie (Labour-Chef, Anm.) Jeremy Corbyn Kontakt zu den Menschen findet."

Doch nun scheint der ambitionierte Außenminister, der auch beim Sturz von Premierminister David Cameron seine Finger im Spiel hatte, aus dem Rennen zu sein. Johnson, der sich immer wieder verbal in die Nesseln setzt, hat sich durch ein Interview mit dem Sender BBC gestammelt. Als er gefragt wurde, wie etwa in Zukunft verhindert werden soll, dass dunkelhäutige Menschen von Polizei und Justiz härter angefasst werden als hellhäutige, stotterte er einige Sekunden herum, bis er dann aufgab und sagte: "Warten sie kurz." Und auf die Frage, was denn unternommen wird, damit junge Menschen aus der Arbeiterschicht auf die Universität gehen können, hatte er ebenfalls nur völlig sinnentleerte Sätze parat. Das Urteil auf Social Media: "Er ist nicht der Stoff, aus dem Premierminister sind."

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Dokument erstellt am 2017-06-22 18:11:03



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