• vom 07.07.2017, 06:44 Uhr

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Update: 08.07.2017, 11:36 Uhr

Konflikte

Kein Ergebnis bei Zypernverhandlungen




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Von WZ Online, APA, Reuters, AFP, dpa

  • Türkei bestand auch nach einer Lösung auf Besatzungstruppen in Zypern.

NATO-Generalsekretär Antonio Guterres (l.) mit dem UNO-Spezialberater und Generalsekretär auf Zypern, dem Norweger Espen Barth Eide nach Abschluss der Verhandlungen. - © APAweb / STR

NATO-Generalsekretär Antonio Guterres (l.) mit dem UNO-Spezialberater und Generalsekretär auf Zypern, dem Norweger Espen Barth Eide nach Abschluss der Verhandlungen. © APAweb / STR

Nikosia/Crans Montana. Die Verhandlungen zur Überwindung der Teilung Zyperns im schweizerischen Crans Montana sind ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Das teilte UNO-Generalsekretär Antonio Guterres in der Nacht auf Freitag mit. Guterres, der am Donnerstag zu den Verhandlungen dazustoß, führte bis zum Schluss intensive Gespräche mit allen Konfliktparteien.

Aus Verhandlungskreisen der griechisch-zyprischen Seite hieß es laut der Nachrichtenagentur dpa, die Türkei habe bis zuletzt darauf bestanden, auch nach einer Lösung weiter Besatzungstruppen auf der Insel zu haben. Die griechisch-zyprische Seite forderte dagegen den stufenweise Abzug aller Truppen aus Zypern.

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Die Insel ist nach einem Putsch griechischer Militärs und einer türkischen Invasion seit 1974 geteilt. Ziel der seit Jahren andauernden Verhandlungen ist die Bildung einer Föderation zwischen zwei politisch gleichen Bundesländern: eines griechisch-zyprischen im Süden und eines türkisch-zyprischen im Norden.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-07-07 06:45:37
Letzte ─nderung am 2017-07-08 11:36:34



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