• vom 25.08.2017, 08:48 Uhr

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Update: 25.08.2017, 08:51 Uhr

Schweiz

Suche nach Vermissten nach Bergsturz wieder aufgenommen




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Von WZ Online, APA, sda

  • Ehepaar aus Österreich unter den Verschollenen.

Am Donnerstag war am Boden und aus der Luft nach den Vermissten gesucht worden. Im Einsatz standen Helikopter, Suchmannschaften mit Hunden, Wärmebildkameras und Geräte zur Ortung von Handystrahlen. - © APA/webAFP, Miguel Medina

Am Donnerstag war am Boden und aus der Luft nach den Vermissten gesucht worden. Im Einsatz standen Helikopter, Suchmannschaften mit Hunden, Wärmebildkameras und Geräte zur Ortung von Handystrahlen. © APA/webAFP, Miguel Medina

Bondo. Die Rettungskräfte haben Freitag früh die Suche nach den Vermissten im Bündner Bondasca-Tal wieder aufgenommen. Die Suche nach den Wanderern - darunter ein österreichisches Ehepaar - war in der Nacht aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Insgesamt werden immer noch acht Personen vermisst, wie Roman Rüegg, Sprecher der Kantonspolizei Graubünden, in der Früh sagte.

Die Polizei geht davon aus, dass sie sich im Val Bondasca aufhielten, als die Felsmassen am Mittwoch ins Seitental hinter dem Bergdorf Bondo krachten. Neben den Österreichern stammen die Vermissten aus Deutschland und der Schweiz. Es handelt sich um erwachsene Wanderer und Berggänger, die unabhängig voneinander in Zweiergruppen im Gebiet unterwegs waren.

Am Donnerstag war am Boden und aus der Luft nach den Vermissten gesucht worden. Im Einsatz standen Helikopter, Suchmannschaften mit Hunden, Wärmebildkameras und Geräte zur Ortung von Handystrahlen. Auch am Freitag dürfte wieder eine Hundertschaft an Rettungskräften zum Einsatz kommen.

Das Dorf Bondo war von einem gewaltigen Murgang gestreift und evakuiert worden. Die rund 100 Bewohner konnten vorerst noch nicht in ihre Häuser zurückkehren. Am Freitagvormittag soll die Lage neu beurteilt werden.

Nach ersten Schätzungen waren Mittwoch früh am Piz Cengalo im Val Bondasca vier Millionen Kubikmeter Gestein zu Tal gedonnert, wie Martin Keiser vom kantonalen Amt für Wald und Naturgefahren bei einer Pressekonferenz vom Donnerstag erklärte. Verursacht wurde der Bergsturz laut dem Geologen von einer Kombination aus auftauendem Permafrost und dem Druck von Wasser im Gestein.





Schlagwörter

Schweiz, Bergsturz

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Dokument erstellt am 2017-08-25 08:49:40
Letzte ─nderung am 2017-08-25 08:51:22



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