• vom 25.08.2017, 22:34 Uhr

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Update: 25.08.2017, 22:44 Uhr

Brüssel

Mann nach Attacke in Brüssel niedergeschossen




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  • Angreifer schwer verletzt, Soldaten nicht in Lebensgefahr.

Brüssel/Barcelona. Ein 30-jähriger Mann hat am Freitagabend im Zentrum von Brüssel zwei Soldaten mit einem Messer verletzt. Der Angreifer wurde niedergeschossen und lebensgefährlich verwundet, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte. Die Soldaten seien nicht in Lebensgefahr. Sonst sei niemand zu Schaden gekommen.

Der Angreifer sei bisher nicht wegen terroristischer Aktivitäten bei der Polizei bekannt gewesen, so die Sprecherin. Laut dem öffentlich-rechtlichen belgischen Fernsehsender RTBF ist der Mann aus Somalia.

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Er soll gegen 20.15 Uhr am Boulevard Emile Jacqmain in der Innenstadt mit den Rufen "Allahu Akbar" auf die Soldaten losgegangen sein. Diese eröffneten daraufhin das Feuer. Die Militärangehörigen wurden im Gesicht und an der Hand verletzt. Brüssel war im März 2016 Ziel schwerer islamistischer Anschläge. Damals hatten sich Selbstmordattentäter in der U-Bahn und am Flughafen in die Luft gesprengt und 32 Menschen getötet. Über den Hintergrund der jetzigen Tat wurde zunächst nichts bekannt.

Vor dem Buckingham Palace in London wurden zwei Polizisten von einem Mann ebenfalls mit einem Messer verwundet. Details waren vorerst keine bekannt.

Gedenken in Barcelona
Unterdessen wollen am Samstag nach den Anschlägen von Barcelona und Cambrils Hunderttausende Menschen in der katalanischen Metropole gegen Terror und Gewalt demonstrieren. An der Kundgebung soll auch König Felipe VI. teilnehmen. Die Demonstration soll unter dem Motto "No tinc por" ("Ich habe keine Angst") durch die Straßen ziehen.




Schlagwörter

Brüssel, Attentat, Messer, VERLETZTE

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-08-25 22:40:03
Letzte nderung am 2017-08-25 22:44:32



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