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Update: 27.11.2017, 10:33 Uhr

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Von WZ Online, APA, dpa

  • Bundespräsident Steinmeier zimmert weiter an einer Koalition.

Nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche ist nun aber die weitere Entwicklung bis zu einer Regierungsbildung offen.

Nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche ist nun aber die weitere Entwicklung bis zu einer Regierungsbildung offen.© APAweb/AFP, Bernd Wüstneck Nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche ist nun aber die weitere Entwicklung bis zu einer Regierungsbildung offen.© APAweb/AFP, Bernd Wüstneck

Berlin. Nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche bringen sich Union und SPD in Deutschland für eine Neuauflage der Großen Koalition in Stellung. Kanzlerin Angela Merkel drängt zu einer raschen Regierungsbildung. Die SPD bezifferte die Chancen einer Fortsetzung der Großen Koalition mit "50 zu 50". Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt Vertreter der Grünen, der Union und der Linkspartei zu weiteren Gesprächen.

Der CDU-Bundesvorstand kommt im Konrad-Adenauer-Haus zusammen. Auch Präsidium und Bundesvorstand der SPD beraten. Ebenso trifft sich der Vorstand der Grünen zu Beratungen.

Steinmeier hat nach dem Scheitern der Sondierungen zwischen Union, FDP und Grünen für Donnerstag Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, SPD-Chef Martin Schulz und CSU-Chef Horst Seehofer ins Schloss Bellevue eingeladen. Merkel will nach dem Aus einer sogenannten Jamaika-Koalition eine möglichst rasche Regierungsbildung und setzt auf eine Fortsetzung der Große Koalition. Die SPD, die in Opposition gehen wollte, schließt diese nun nicht mehr grundsätzlich aus.

Kein CDU-Bundesparteitag Mitte Dezember

Der für Mitte Dezember angedachte CDU-Bundesparteitag wird nicht stattfinden. Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen einigte sich das Präsidium der Partei am Sonntagabend darauf, das Treffen zu verschieben. Auf dem Parteitag sollte eigentlich über einen Vertrag zur Bildung einer Jamaika-Koalition entschieden werden. Nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche ist nun aber die weitere Entwicklung bis zu einer Regierungsbildung offen. Für Donnerstag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Die CDU hatte wegen der Entwicklung bereits ihre Klausurtagung sowie Regionaltreffen abgesagt.





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Dokument erstellt am 2017-11-26 22:17:12
Letzte ─nderung am 2017-11-27 10:33:12



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