Omar Sarsam überzeugt vor allem mit Mimik und Sprachtalent. - © WZ/Moritz Ziegler

Kabarett

"Herr Sarsam bitte!"2

  • Omar Sarsam und sein neues Soloprogramm "Diagnos: Arzt".

Im weißen Arztkittel betritt Omar Sarsam bei seinem neuen Solo die Bühne. Im Hintergrund ertönt die Durchsage: "Herr Sarsam bitte." Omar Sarsam ist also der Arzt. Oder ist er der Patient? Der weiße Kittel findet jedenfalls seinen Platz am Garderobenständer und der Abend nimmt im T-Shirt seinen Lauf... weiter




Tilda Swinton George Clooney und Alden Ehrenreich bei der Premiere von "Hail Caesar!" - © Katharina Sartena

Berlinale

Ein paar Watsch’n für George Clooney1

  • Die 66. Berlinale ist mit "Hail Caesar!" von den Coen-Brüdern eröffnet worden.

Berlin. "In einem Film der Coens mitzuwirken, macht doppelt Spa ß . Denn es gibt ja zwei von ihnen " , scherzt ein gut gelaunter George Clooney beim Pressegespr ä ch zu " Hail Caesar " in Berlin. Der Film von Joel und Ethan Coen er ö ffnete am Donnerstag den Wettbewerb der 66... weiter




Komponist Friedrich Cerha bei der Arbeit. - © Hertha Hurnaus

Komponistenporträt

Im Alleingang

  • Der österreichische Komponist Friedrich Cerha feiert am 17. Februar seinen 90. Geburtstag.

Das Bild ist hochformatig - extrem hochformatig. Blau, Braun- und Grüntöne bilden Felder, auf einen ersten Blick scheinen schwarze Leisten die Felder zu begrenzen, doch auf einen zweiten Blick fällt auf, dass diese Leisten eigenen Gesetzmäßigkeiten folgen: Mitunter begrenzen sie Flächen... weiter





Nur gemeinsam sind sie komisch: Dirk Stermann (l.) und Christoph Grissemann als vergrantelte "Sonny Boys" sehr frei nach Neil Simon im Rabenhof. - © Rabenhof/Udo Leitner

Theater

Ausgelacht

  • Stermann und Grissemann legen als "Sonny Boys" eine gekonnte Selbstparodie vor.

Abgewohnter Altbau, vertrocknete Grünpflanzen. Auf einem Sofa fläzt ein Mann im Morgenmantel, vor sich eine Flasche mit Hochprozentigem, die unvermeidliche Zigarette. Seine ganze Aufmerksamkeit gilt dem Roulette-Spiel auf dem Couchtisch: Rien ne va plus... weiter




Zeruya Shalev wollte eigentlich nie über das Attentat schreiben, bei dem sie verletzt wurde. - © Heike Steinweg

Zeruya Shalev

Verwundbare Liebe, verletztes Leben1

  • Die israelische Autorin Zeruya Shalev über ihr Buch "Schmerz", den Einfluss der Bibel und die Spiritualität von Jerusalem.

Lange braune Haare, braungrüne Augen, eine grazile Gestalt, filigraner Schmuck, dezent geschminkte Lippen: Zeruya Shalev, die Grand Dame der israelischen Literatur wirkt elegant, aber nicht unnahbar. In ihrem jüngsten Buch "Schmerz", das als ihr persönlichster Roman gilt... weiter




Konzertkritik

Tanzboden trifft Synthie

  • Die Musicbanda Franui im Konzerthaus.

Wie Schubert und Bartók bedienten sich viele Tonsetzer zwecks Ideenzufuhr bekanntermaßen schamlos beim einfachen Volk. Inzwischen ist aber auch der Transfer in die Gegenrichtung gängige Praxis: Franui ist Teil einer "Wiederaneignung", die die Musik der Klassiker auf ihre volksmusikalischen Wurzeln... weiter




Kraftvolle Lieder, fein gestaltet: Elina Garan a. - © Schirnhofer/DG

Konzertkritik

Froher Frühling, traurige Steppe

  • Elina Garanča und Malcolm Martineau begeisterten im Musikverein.

Auch die Regel, man sollte nur Gulasch aufwärmen, hat ihre Ausnahme. Stimmt zwar: Es zeugt nicht gerade von Innovationskraft, dass Elina Garanča, der Mezzosopran-Star aus Lettland, im großen Musikvereinssaal soeben genau den gleichen Liederabend absolviert hat wie vor einem Jahr an der Wiener... weiter




Sehnsucht (meist) ohne Happy End: die Junior Boys. - © Tom Weatherill

neues Album

Maschinen, die Gefühle haben

  • Die Junior Boys laufen auf "Big Black Coat" wieder zur Hochform auf und gastieren kommende Woche in Wien.

Ein Kunststück gelingt dem Album bereits auf dem Papier. Die Junior Boys mögen auf "Big Black Coat" (City Slang/Universal) zwar die auch als Formel eines herzschmerztechnischen Weltleides und Sich-Verzehrens vor Begehren gebrauchte direkte Anrede "Oh, baby" in etwa so oft verwenden... weiter




Ausstellungsansicht von Lutz Bachers"More Than This". Oliver Ottenschläger

Ausstellungskritik

Archäologie des Alltags

  • Lutz Bacher und Dike Blair zeigen in der Secession mehr als Wälder, Friese, Fenster und Tore.

Die unter dem männlichen Pseudonym Lutz Bacher seit den 1970er Jahren zuerst in Kalifornien und nun in New York auftretende Künstlerin genießt seit etwa 2010 Kultstatus. Wie viele Künstlerinnen wurde sie erst spät international wahrgenommen und ihr Werk entzieht sich der Kategorisierung: So können... weiter




Lia

Song Contest

Es wird wieder gesungen

  • Am Freitag wird entschieden, wer für Österreich zum Song Contest fährt.

Wien. (bau) Song Contest? War der nicht gerade? Schon. Aber nach dem Song Contest ist vor dem Song Contest, und so gilt es, am Freitag zu entscheiden, wer für Österreich zum Song Contest nach Stockholm fährt. Also zunächst einmal zur Vorrunde. Denn nachdem die Makemakes uns auf den allerletzten... weiter




Paul McCartney

Society

Berühmt & Berüchtigt

"Yesterday" war gestern. Paul McCartney , als Ex-Beatle einer der einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, widmete sich jüngst einer eher schnöden Aufgabe: Für den Online-Dienst Skype schuf er Mini-Musikstücke, die Emojis - also sogenannte Smiley-Gesichter - begleiten... weiter




Die Eagles werden bei der Grammy-Verleihung zu Ehren des kürzlich verstorbenen Glenn Frey (2.v.l.) auftreten. - © APAweb / Reuters, Stefan Wermuth

Pop-Musik

Eagles-Auftritt bei Grammy-Verleihung

  • Gruppe ehrt kürzlich verstorbenen Glenn Frey.

Los Angeles. Die Eagles ehren ihr verstorbenes Gründungsmitglied Glenn Frey mit einem Auftritt bei der Grammy-Verleihung in Los Angeles. Gemeinsam mit dem Singer-Songwriter Jackson Browne treten Don Henley, Timothy B. Schmit, Joe Walsh und Bernie Leadon beim wichtigsten Musikpreis der Welt am... weiter




Bei Klaus Eckel passt einfach alles.

Kabarett

Ausbildung schadet doch nur der Karriere2

Kabarettisten gibt es viele, wirklich gute aber nur wenige. Klaus Eckel gehört unbestritten zu letzteren. Da sitzen die Pointen, da wirkt nichts aufgesetzt oder konstruiert, da enden Monologe nicht in einem flachen Finale, da schauen die Zuschauer nicht ab der Pause auf die Uhr... weiter




Die Digitalisierung hat dazu geführt, dass Journalismus gratis im Netz zugänglich ist; gleichzeitig sind den etablierten Medien die Anzeigenkunden weggebrochen. - © Illustration: Dietmar Hollenstein

Medienpolitik

Überlebensnotwendig11

  • Die Medienpolitik als ewige Baustelle der Demokratie.
  • Neos präsentieren radikalen Forderungskatalog.

Wien. Einerseits: Wer will es der Politik verdenken, dass es Drängenderes zu erledigen gilt - etwa Flüchtlingskrise, davor die Finanz- und Schuldenkrise, dazwischen die Ukraine und überhaupt die bald 500.000 Arbeitslosen. Andererseits: Offensichtlich ist immer irgendetwas wichtiger als ein... weiter




"Wien über alles", Titelblatt der Erstausgabe für Klavier (l.), Porträtfoto von Eduard Strauss (1835–1916) alias "der fesche Edi". - © Museum der Johann-Strauss-Dynastie

Museumsstücke

Die Meriten des "feschen Edi"2

  • Als Resultat einer langen privaten Sammeltätigkeit wurde im vorigen Jahr in Wien-Alsergrund das Museum der Johann-Strauss-Dynastie gegründet.

Mit einer Fülle von reizenden Themenschwerpunkten begeistert seit vorigem Jahr das Museum der Johann-Strauss-Dynastie seine Besucher. Dem Musiker Eduard Strauss, Sohn des Walzerkönigs Johann Strauss (Vater), ist ein separater Ausstellungsbereich gewidmet... weiter




Medien

Die Quote ist kein Hit25

  • Ö3 verliert seit Jahren Hörer - Schaden durch die "Österreich-Quote" ist ein Mythos. Eine Analyse.

Wien. Ö3 und die österreichische Musik verbindet seit vielen Jahren ein eher angespanntes Verhältnis. Viele heimische Bands fühlen sich von Ö3 ignoriert, ja sogar regelrecht verhöhnt. Denn Ö3 spielt nur Musik, die erprobter Weise massentauglich ist. Für Experimente ist kein Platz... weiter




Diane Kruger

Society

berühmt & berüchtigt

Diane Kruger wird fürs Schauspielen bezahlt, nicht fürs Philosophieren. So hat das auch seine Richtigkeit. "Eine Frau braucht kein kompliziertes Regelwerk, um einen Mann zu finden, der sie liebt. Hier ist die einzige Regel, die nötig ist: Wenn ein Mann dich wirklich liebt, wird er alles tun... weiter




Der Würfel stabilisiert sich durch ein Gyroskop in jeder Position selbst. - © Ars Electronica/Magdalena Leitner

Ausstellungskritik

Komplize, Konkurrent, Künstler?

  • Das Ars Electronica Center widmet seine aktuelle Foyerausstellung der "kreativen Robotik".

Ruckartige Bewegungen, starrer Blick und monotone Maschinenstimme - kaum eine Zukunftsvision der letzten Jahrzehnte kommt ohne Roboter aus. Der Roboter, der uns ersetzt, unser Freund und Partner wird, oder auch unser Feind - vom harmlosen Staubwischer bis zum mordenden Science-Fiction-Monster... weiter




Opernkritik

Elfenklang, Wassergesang

  • "Rusalka" kehrt an die Wiener Staatsoper zurück.

Als "lyrisches Märchen" bezeichnete Antonín Dvořák seine Oper "Rusalka". Tatsächlich taucht man in der Produktion der Wiener Staatsoper in eine fantastische Wasserwelt ein, wo sich Elfen tummeln und Zauberwesen Pakte schließen. Rusalka basiert auf einem tschechischen Märchen... weiter




Passionierte Gesten: Weltstar Lang Lang. - © Lang Lang Foundation

Konzertkritik

Der Duft der Langeweile7

  • Der Pianist Lang Lang stellte sein Virtuosentum im Wiener Konzerthaus zur Schau.

Vom Kritikerpapst Eduard Hanslick ist die Frage überliefert, ob es nicht auch eine Musik geben könne, die man "stinken hört". Seltsam, aber: Am Dienstag meinte man im Wiener Konzerthaus tatsächlich, so etwas wie riechenden Klang zu erleben. Mit einem süßen, pickigen Parfüm allerdings... weiter




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Kommentar

Wiar a Hünderl sein’ Herrn

Leider wieder und immer noch aktuell: Wie sähe der Alltag mit Deutschpflicht in der Pause an einer Linzer Schule aus? Ein Gedankenexperiment... weiter





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Beste Regie und bester Spielfilm: Veronika Franz und Severin Fiala für "Ich seh Ich seh".

Kate Winslet posiert mit ihrem "Golden Globe" für die beste weibliche Nebendarstellerin für ihre Roll eim FIlm "Steve Jobs".  1980 in New York: Bowie probt am Booth Theater für die Broadway-Aufführung von "The Elephant Man".

Wie jedes Jahr, fand auch heuer das traditionelle Neujahrskonzert im Wiener Musikverein statt. Lemmy von Motörhead während des Konzerts am Aerodrome Festivals in Wiener Neustadt im Juni 2004.

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