Hvorostovsky will im April in Toronto neben Anna Netrebko wieder auf der Bühne stehen. - © APAweb/AFP, Robert Atanasovski

Staatsoper

Dmitri Hvorostovsky muss Solistenkonzert absagen1

Wien. Der an einem Gehirntumor leidende russische Starbariton Dmitri Hvorostovsky muss sein für den 7. März an der Wiener Staatsoper geplantes Solistenkonzert absagen. Auf Anraten seiner Ärzte soll die Behandlung in dieser Periode fortgesetzt werden, teilte das Haus am Freitag mit. Man bemühe sich um Ersatz... weiter




Mit Kapitän Rudle macht jede Bootsfahrt Spaß. - © apa/Pessenlehner

Kabarett

Captain Rudle auf dem Narrenschiff1

  • Wer braucht an Bord ein Handy, sind Ratten und blinde Passagiere nicht sinnvoller?

Das Leben in den heutigen Zeiten ist oft ein schwieriges. Wer sich dem hohen Wellengang, den Gegenströmungen und dem Wind, der einem ins Gesicht bläst, widersetzen will, braucht einen guten Kapitän. Und selbst wenn der Wind fehlt, heißt es mit der Flaute durchzukommen. In seinem neuen Kabarettprogramm "Captain Rudle" will Gerold Rudle genau dieser... weiter




Böse Spiele: Constanze Passin und Michaela Bilgeri. - © Yasmina Haddad

Theaterkritik

Im Darkroom der Gegenkultur7

  • Pädophilie und Porno, Neo-Nazis und linker Widerstand: Die brutale Satire "Macht und Rebel" als furioses Cross-Dressing-Spektakel im Werk X.

Da ist Macht. Er ist Werbeberater und verkauft die Gegenkultur ohne schlechtes Gewissen an den Kommerz. Und da ist Rebel. Ein desillusionierter Ex-Untergrundaktivist, der für die "Toleranzhölle" westlicher Demokratien nur mehr Verachtung über hat. Welch destruktive Kräfte die Freundschaft der beiden zu entfalten vermag - Stichwort: Pädophilie... weiter




That’s Amore: Lukas Weinberger, Florine Schnitzel. - © Rita Newman

Theaterkritik

Punk liebt Dirndl

  • Werner Sobotka zeigt Märchen-Musical im Theater der Jugend.

Märchenfiguren von Andersen bis Grimm stehen auch im zeitgenössischen Kindertheater hoch im Kurs. Freilich gegen den Strich gebürstet und launig modernisiert. Im Kindermusical "Grimm! Die wirklich wahre Geschichte von Rotkäppchen und ihrem Wolf", das nun im Theater der Jugend (Renaissancetheater) zu sehen ist... weiter




- © Valentina Primavera

Theater

Zukunftsfragen1

  • Berliner Kollektiv "Vierte Welt" gastiert im Werk X.

(pat) Wie will man in Zukunft Theater machen? Wie will man Arbeitsbedingungen in der freien Theaterszene verändern? Will man sich weiterhin von Projekt zu Projekt hanteln? Einen Weg aus der Projekt-Falle hin zu neuen Kollaborationen sucht das Berliner Kollektiv "Vierte Welt" seit nunmehr sieben Jahren... weiter




Hundeprofi Martin Rütter. - © Foto: Guido Engels

Aviso

Tierische Tipps von Martin Rütter

(maz) "Sitz! Platz! Aus!" Und gut zuhören, wenn der Hundeprofi spricht - die Kommandos gelten für Herrchen und Frauchen, damit sie lernen, wie sie mit ihrem Hund umzugehen haben. Denn der Fehler liegt ja bekanntlich fast immer beim Menschen und nicht beim Tier, wenn die Beziehung gestört ist. Der deutsche Hundeprofi... weiter




Historische Aussichten: Bernd R. Bienert will Mozarts "Così fan tutte" "wieder verständlich machen" und zeigt die Oper mit seiner Gruppe Teatro Barocco ab 9. März im Schlosstheater Laxenburg. - © NovohradskyInterview

Bernd R. Bienert

"Die Geste macht den Text sichtbar"

  • Der Choreograf, Regisseur und Intendant Bernd R. Bienert über den Schauspielstil zu Mozarts Zeit und seine Relevanz.

"Wiener Zeitung": Muss man alte Opernstoffe für ein heutiges Publikum übersetzen? Bernd R. Bienert: Ich finde es vollkommen falsch, Theater realistisch zu inszenieren. Theater ist nicht realistisch, weder Sprechtheater noch Musiktheater, egal, ob Texte von Elfriede Jelinek, Goethe, Schiller oder Lorenzo da Ponte... weiter




Familiäre Ausnahmesituation: Marcus Kiepe und Marie-Luise Stockinger im Vestibül. - © Georg Soulek

Theaterkritik

Ein Jahr ohne Frühling

  • In Wolfram Hölls Drama "Drei sind wir" geht es um eine existenzielle Verlusterfahrung: Eltern begleiten ihr schwer krankes Baby beim Sterben.

Ein junges Paar möchte nach Kanada reisen. Doch dann erwarten sie ein Kind, das an einer seltenen Form von Trisomie leidet und wohl nicht lange zu leben hat. Frühling nennen sie ihr Baby und fliegen mit ihm dann doch nach Kanada. Sommer, Herbst und Winter verbringen die drei auf einer kanadischen Insel... weiter




Ruh- und rastlos: Bo Skovhus als Peer Gynt, daneben Maria Bengtsson als Trollkönigstochter. - © Kmetitsch

Opernkritik

Bei den Konsum-Trollen9

  • Das Theater an der Wien zeigt Werner Egks Oper "Peer Gynt".

Still ist es geworden um den 1983 verstorbenen, im Dritten Reich wie in der Bonner Republik geschätzten Komponisten Werner Egk. Seine 1938 uraufgeführte zweite Oper "Peer Gynt" nach Henrik Ibsens gleichnamigem dramatischem Gedicht ist seit Freitag in einer in jeder Hinsicht gelungenen Inszenierung von Peter Konwitschny im Theater an der Wien zu... weiter




Archaisches Kollektiv in Neumeiers "Sacre". - © Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Staatsopern-Kritik

Bilder einer Katastrophe3

  • John Neumeiers Doppelabend als glänzende Hommage an Startänzer Vaslaw Nijinsky.

Es sind unendliche Tanzweiten, die "Le Pavillon d’Armide" und "Le Sacre" voneinander trennen. Doch trotz ihrer Unterschiedlichkeit sind sie eng miteinander verbunden. Das Bindeglied sind Vaslaw Nijinsky und die Ballets Russes. Der Startänzer des legendären Ensembles verkörperte 1907 eine Nebenrolle in "Le Pavillon d’Armide" und... weiter




Michaedl Rosenberg sucht nicht nur nach seinen verlorenen Träumen, sondern auch nach dem großen Warum, das über allem schwebt. - © www.michaelrosenberg.at

Kabarett

Holz ist genial6

  • Michael Rosenbergs neues Programm "Warum? Weil's einfach so ist!" dreht sich um Bäume und Träume.

Michael Rosenberg hat zur Trauerfeier geladen. Zu Grabe getragen werden seine Träume, Ideale und Sehnsüchte. Weil er sie nicht mehr braucht. Denn zu lange ist er ihnen wie sein Vorbild Don Quijote hinterhergejagt, bis am Ende die Windmühlen gewonnen haben, wie es scheint. Oder macht er vielleicht doch einen Fehler, wenn er seine Träume loslässt... weiter




"Österreich ist mein Zuhause geworden. Es gibt nichts Schöneres für mich, als gerade jetzt in Wien zur Kammersängerin ernannt zu werden", so Netrebko. - © APAweb/AFP, Yuri Kadobnov

Auszeichnung

"Es gibt nichts Schöneres"7

  • Anna Netrebko zur Kammersängerin ernannt

Wien. Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Operndiva Anna Netrebko österreichische Staatsbürgerin, seit Donnerstag ist sie auch österreichische Kammersängerin. Für den entsprechenden Festakt reichte der Teesalon der Staatsoper nicht aus, weshalb man in den größeren Mahler-Saal auswich - ist Netrebko doch einer der Weltstars... weiter




- © Chris Haring

Tanzkritik

Babylonisches Gewirr2

  • Chris Haring untersucht in seiner neuen Performance-Reihe "Foreign Tongues" im Tanzquartier Grenzen von Sprache und Körperkunst.

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt", heißt es in Wittgensteins berühmtem Tractatus. Der österreichische Choreograf Chris Haring versucht, mit seinem jüngsten Tanzstück "Foreign Tongues (Toulouse)" diese Grenzen neu auszuloten. Die knapp einstündige Aufführung, die nun im Wiener Tanzquartier uraufgeführt wurde... weiter




Geschäftsführer Wolfgang Wais (l.) und Intendant Tomas Zierhofer-Kin. - © apa/Georg Hochmuth

Wiener Festwochen

"Fünf Wochen Abenteuer"2

  • Alles neu bei den Wiener Festwochen: Pop und Club treffen auf Hochkultur. Interview mit Intendant Tomas Zierhofer-Kin.

"Wiener Zeitung": Mit Ihrem ersten Programm mischen Sie die Wiener Festwochen kräftig auf. Traditionell überwog stets das Sprechtheater, nun ist viel Popkultur im Angebot. Was erhoffen Sie sich davon? Tomas Zierhofer-Kin: Es gibt ein grundsätzliches Missverständnis bei der Definition von Popkultur. Popstars wie Beyoncé und Madonna interessieren uns... weiter




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Ein Ausnahmeprojekt mit Ausnahmeproblemen: Die Elbphilharmonie, eine "gläserne Welle", die auf drei Seiten von Wasser umgeben ist.  Billy Bob Thornton mit seinem Golden Globe für die Fernsehserie  "Goliath".

Dirigent Gustavo Dudamel und die Wiener Philharmoniker am Sonntag beim Neujahrskonzert 2017. Zu Gast bei der äthiopischen Nacht: Der Circus Debre Berhan aus Äthiopien.

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