"Mich aufregen ist mein Talent": Klaus Maria Brandauer ist einer der wenigen österreichischen Schauspieler, die sich in Hollywood einen Namen machten, gleichwohl zog es ihn immer wieder auf die Bühne. Am Samstag kommt er für ein Gastspiel an die Burg. - apa/expa/Zangrando

Klaus Maria Brandauer feiert am Samstag, 22. Juni, mit einem Burg-Gastspiel seinen 70. Geburtstag

"Muss nichts mehr beweisen"

  • Ein Porträt des österreichischen Schauspielers
  • mit Weltkarriere.

Ein Mann blickt in den Abgrund seines Lebens, es schwindelt ihn, die Haare stehen ihm zu Berge. Er hört sich Tonbänder an, die er im Lauf seines langen Lebens besprochen hat, um sich Rechenschaft für seine Taten abzulegen; lauschend und sinnierend reist er zurück in die eigene Vergangenheit. Krapp heißt der Mann... weiter




Anne Bennent als Dürrenmatts alte Dame. - Roswitha Hecke

Wie sich die Mächtigen dieser Welt fühlen

  • Schauspielerin Anne Bennent über ihre Rolle in "Der Besuch der alten Dame".

"Wiener Zeitung": Sie verkörpern in Friedrich Dürrenmatts Stück "Der Besuch der alten Dame" die Titelrolle, eine machtbewusste Frau. Anne Bennent: Was Dürrenmatt in dieser vielschichtigen Figur bündelt, lässt sich gar nicht alles spielen. Claire Zachanassian ist gleichsam die erste mächtige Frauenfigur, die ich verkörpere... weiter




Vom Laientheater zum professionellen Geschäftszweig: Generationenablöse an niederösterreichischen Sommer-Spielorten, in vielen Bereichen sind nun Profis in Sachen zeitgemäßes Unterhaltungstheater am Werk. Im Bild v.l.n.r: Alexander Jagsch als "Der Hofnarr" in Asparn;

Niederösterreich nimmt beim Sommertheater eine Sonderstellung ein: Kein anderes Bundesland leistet sich so viele Spielstätten. Wie kam es dazu?

"Promis, Atmo, Entertainment"

  • Wohin geht das niederösterreichische Sommertheater? Wo liegen die Anfänge?

Wien/NÖ. 1949 ist für die Geschichte des Sommertheaters ein bedeutsames Jahr: Die Chronik des Landesmuseums Niederösterreich verzeichnet die erste Freilicht-Theateraufführung der Nachkriegsjahre. Eine beherzte Laientruppe inszenierte damals einen "Wachauer Jedermann" im Kolomanihof des Stifts Melk. In den 1950er Jahren kamen die Kremser Festwochen... weiter




Irrsinn als Dauerzustand: (v.l.) Till Firit, Andrea Bröderbauer, Christoph F. Krutzler. - Lalo Jodlbauer

Im Volkstheater wird "Mein Freund Harvey" verulkt

Undichte Gesellen

Unter den herausragenden Bühnenfiguren des Welttheaters gibt es einen Protagonisten, der seine Faszination dadurch entfaltet, dass er zwar im Mittelpunkt steht, während der gesamten Spieldauer aber nie sichtbar wird: Harvey, so der Name des Unsichtbaren, ist ein knapp zwei Meter großer, weißer Hase; das Fantasiewesen ist der beste Freund von Elwood... weiter




Weiße Krokodile und Skarabäus-Scooter

Woher das Missverständnis von "Aida" als Monumental-Oper herrührt, ist nur noch schwer zu eruieren. Denn schließlich ist dieses intime Beziehungsdrama vierer Personen eigentlich ein Kammerspiel, das nicht zufälligerweise einstmals auch auf der nicht gerade großen Bühne des Theaters in der Josefstadt Platz gefunden hat... weiter




Mörder und Kunstmäzen: Audun Iversen. - apa/Techt

Erst im Bett der Geliebten, dann auf ihrem Teller

Wer hat’s erfunden? Eigentlich die Griechen. Schon in ihrer Mythologie dampften üble Überraschungsmenüs: Da bewirtete etwa der listige Atreus seinen Bruder - und verriet dem Gast erst danach, dass der soeben die eigenen Kinder gegessen hat. Ähnlich Grausiges nun bei der letzten Festwochen-Premiere. "Written on Skin", 2012 uraufgeführt... weiter




Trumpf mit mittelguten Karten: "Playing Cards 1". - Erick Labbé

Robert Lepage und Ex Machina mit "Playing Cards 1: Spades" bei den Festwochen

Nur ein Kartentrick

Mit kaum etwas hat man einen so reichen Schatz an Sprichwörtern vor sich wie mit einem Packerl Spielkarten. Mit dem Ass im Ärmel sollte man sich mit allen Trümpfen in der Hand am besten nicht in die Karten schauen lassen. Und so weiter. Ja, so eine Überfrachtung mit Allgemeingut kann schnell einmal etwas klischeehaft wirken... weiter




War das noch ich oder war das schon Theater?

Das "Ich" ist ein seltenes Wort in Theaterkritiken, wie es vielleicht auch ein seltenes Wort im Kopf des Zusehers ist, der im dunklen Saal des Theaters aus der Anonymität heraus Schauspielern beim Rezitieren von Texten beiwohnt. Allzu leicht nimmt man den distanzierten Blick ein, zieht eine imaginäre... weiter




Hungrig auf die Wagner-Rolle: Nina Stemme, hier auf einem Probenfoto als neue Isolde der Staatsoper. - Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Nina Stemme über ihre behutsame Wagner-Karriere, den Kraftaufwand im "Ring" und Birgit-Nilsson-Vergleiche

"Isolde? Ich dachte, die scherzen!"

  • Der Sopran-Star singt am Donnerstag in der "Tristan"-Premiere der Staatsoper.

Wien. Da ist er wieder, der Vergleich. "Jetzt fängt das in Wien an. In Stockholm hab’ ich das fast hinter mir", sagt Nina Stemme, jedoch mit einem breiten Lächeln. Es ist ja nicht das Schlechteste, was einem passieren kann: Seit die Schwedin an der Wiener Staatsoper im Mai nacheinander in allen drei Brünnhilde-Partien brillierte... weiter




Ein Hoch auf die Mittelmäßigkeit der Menschheit

Die Welt, so erzählt es uns die Bibel, sei von Gott an sieben Tagen erschaffen worden; am letzten Tag folgte auf Licht, Landschaft und Tiere dann - gleichsam als die viel beschworene Krone der Schöpfung - der Mensch. Ebenfalls an sieben Tagen erzählt nun Yosi Wanunu, Performer und Leiter des Bühnenkollektivs Toxic Dreams... weiter




Schnitzler mit einem Hauch von Nostalgie

Ein stimmungsvoller Schlosshof, ein wunderschönes Bühnenbild, ein lauer Frühsommerabend: Zehn-Jahres-Jubiläum der Sommerspiele Schloss Sitzenberg. Auf dem Programm steht Schnitzler: "Komtesse Mizzi" und "Anatols Hochzeitsmorgen". Letzteres ein Paradeauftritt für ein hervorragendes Schauspielertrio: Peter Fernbach (ein idealer Anatol)... weiter




Mondäne Toilette: Regula Rosin, Boris Eder. - Barbara Pálffy/Volksoper

Vor allem ein Augenschmaus: "Frau Luna" an der Volksoper

Preußen im Weltall

Hätten doch mehr Menschen den Mutterwitz von Frau Pusebach besessen - die beiden Weltkriege wären wohl unterblieben. "Männer wie wir werden die Welt verändern", tönt der Berliner Fritz Steppke siegesbewusst an der Schwelle zum 20. Jahrhundert. Bei seiner Vermieterin verfängt das aber nicht: "Vor solchen Typen hat mich meine Mutter schon gewarnt... weiter




Cyndi Lauper genießt den Triumph bei den Tony Awards. - APAweb / Reuters, Carlo Allegri

Mit Musical "Kinky Boots"

Cyndi Lauper triumphiert bei Tony Awards

  • Zwölf Mal nominiert, sechs Mal gewonnen.

New York. Das von Cyndi Lauper geschriebene Musical "Kinky Boots" ist der große Gewinner der diesjährigen Tony-Awards. Laupers erstes Stück für den Broadway räumte am Sonntagabend (Ortszeit) in New York insgesamt sechs der begehrten Theaterpreise ab, darunter auch die Auszeichnung für das beste Musical... weiter




Festwochen: Ein Auftragskiller sitzt in Los Patschos

Es ist ein bisschen wie mit den Krautfleckerln von der Tante Jolesch. Warum war diese Premiere noch einmal so wichtig? Richtig: Weil die (scheidende) Leitung der Wiener Festwochen auch heuer mit Opern geizt. Während ein Füllhorn an Premieren auf Theaterfreunde niederprasselt, muss sich der Musikfan mit vier Produktionen bescheiden... weiter




zurück zu Kultur


Neue Oper des österreichischen Komponisten Georg Friedrich Haas uraufgeführt

Ein ungläubiger Thomas

Spitalsalltag und Katastrophe: Thomas (Otto Katzameier) verliert seinen Lebenspartner . - SWR/Runkel Im Schwetzinger Rokokotheater beginnt es diesmal schon mit dem Ende - und zwar von Matthias. Er liegt in einem Krankenhausbett... weiter




"Trovatore"-Parodie

Graf Luna im Plunderland

Strahlende Töne, rollende Augen: Marina Prudenskaya als Zigeunerin Azucena - oder Wunderland-Figur. - apa/Hans Klaus Techt "Bist du vom Himmel herabgestiegen?" Diesmal ganz sicher nicht: Die Hofdame in Nöten erblickt den Retter ausnahmsweise auf dem Boden: Verdis... weiter



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Spätes Debüt: Christoph Eschenbach auf dem Balkon der Wiener Staatsoper. - apa/Herbert Neubaer
  • Der Deutsche dirigiert ab dem
  • heutigen Donnerstag in Wien "Capriccio".
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Kurt Vile zwischen den Polen Laut und Leise. - Rex Features/picturedesk.com Mit dem bis auf Nippelhöhe fallenden Haupthaar vor dem Gesicht und einem grundsätzlichen Out-of-bed-Look, wie man ihn Anfang der 90er Jahre auch als...weiter

Irrsinn als Dauerzustand: (v.l.) Till Firit, Andrea Bröderbauer, Christoph F. Krutzler. - Lalo Jodlbauer Unter den herausragenden Bühnenfiguren des Welttheaters gibt es einen Protagonisten, der seine Faszination dadurch entfaltet...weiter

Sänger und Bassist Gene Simmons weist den Weg in Richtung Inferno. - APAweb / Herbert P. Oczeret
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Das griechische Fernsehen zeigte Bilder von Protestversammlungen der Journalisten und des Publikums und erklärte, die Regierung wolle ein Vorhängeschloss an der.Sendeanstalt anbringen. - (Screenshots)
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Wild und gefährlich war einmal. Heute ist Heavy Metal in der Mitte angekommen. - epa
  • Die laute Musik ist kein Randphänomen mehr, aber auch kein Mainstream.
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