Festspiele

Harnoncourt sieht sein Lebenswerk noch vor sich

APA8743084 - 25072012 - SALZBURG - ÖSTERREICH: ZU APA-TEXT KI - Dirigent Nikolaus Harnoncourt während der Fotoprobe der Oper "Die Zauberflöte", am Dienstag, 24. Juli 2012, in der Felsenreitschule. APA-FOTO: BARBARA GINDL weiter




Theater

Wiener Anti-Theaterpreise an Hartmann und Stein

Bei der gestrigen Vergabe von Auszeichnungen für die "unpolitischste Theaterproduktion Wiens" hat es prominente Preisträger gegeben. Der entlassene Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann bekam den "Preis für größte Scheinheiligkeit", Ex-Bundestheater-Holding-Chef Georg Springer einen Preis für sein Lebenswerk... weiter




Kabarett

Kabarettist Nuhr wegen Islamhetze angezeigt

Der Kabarettist Dieter Nuhr ist von einem Muslim aus Osnabrück wegen angeblicher Islamhetze angezeigt worden. Nuhr schreibt auf seiner Facebook-Seite: "Bin von Islamisten als "Hassprediger" angezeigt worden, weil ich den Koran richtig zitiert habe." Dem 53-Jährigen wird von dem Mann Beschimpfung von Religionsgemeinschaften vorgeworfen... weiter




Musical

Musical Sommer Amstetten mit Saturday Night Fever

Beim Musical Sommer Amstetten wird 2015 "Saturday Night Fever" auf dem Programm stehen. Die Premiere steigt am 22. Juli in der Johann Pölz-Halle. Noch im November finden laut einer Aussendung die Auditions und Callbacks in Wien statt. Der Kartenvorverkauf startet am 1. Dezember. Regie und Choreografie beim Musical Sommer Amstetten... weiter




Theater

Viel Applaus für "Dantons Tod" im Burgtheater2

Bloß zweieinviertel Stunden dauert es, dann hat die Revolution ein Blutopfer in den eigenen Reihen gefordert. Jan Bosse hat Georg Büchners Drama "Dantons Tod" verkürzt, aber auch um weitere Texte angereichert. Vor allem aber hält er seine Zentralfigur ständig in Bewegung: Die Drehbühne des Burgtheaters rotiert ohne Unterlass... weiter




Werk X

Bürgerliches Endspiel

  • Weltuntergangslustspiel "Eldorado" im Werk X.

Flirrende Luftaufnahmen von Kriegsgebieten, verhuschte Schwarzweiß-Bilder von Metropolen, deren Wolkenkratzeridylle bedroht scheint. Dystopische Videoinstallationen von Sébastien Dupouey eröffnen und grundieren die Inszenierung von "Eldorado", sie deuten an, dass der Krieg nicht in weit entfernten Regionen tobt... weiter




Performance-Kritik

Kollektive Narretei1

  • Superamas blödeln sich durch "SuperamaX".

Spaß muss sein. Einverstanden. Man lacht auch mit, wenn der Witzfaktor eher bescheiden ist. Man will ja keine Spaßbremse sein. Nun gut. Bei Superamas Uraufführung ihres jüngsten Werks "SuperamaX" wird der Spaß zur oberflächlichen Blödelei. Spätestens, wenn man sich aber die Frage nach dem künstlerischen Wert dieser Performance stellt... weiter




"Ich bin Leon Klinghoffer": Vor der New Yorker Met solidarisieren sich Demonstranten mit dem jüdischen Mordopfer einer PLO-Entführung, das der Komponist John Adams - vermeintlich - verunglimpft hat. - © ap

Oper

"Brennt die Bühne nieder!"

  • Heftige Proteste in New York gegen John Adams’ Oper "Klinghoffers Tod".

New York. Es ist ein besonderer Anlass. Die "New York Times" hat einer Oper einen Leitartikel gewidmet. So bedeutsam fand man bei der sogenannten Grey Lady die Premiere von "Klinghoffers Tod" an der Metropolitan Opera an diesem Montag, dass man sich nicht davor scheute, das Stück mit dem ganzen Gewicht der redaktionellen Meinung zu stützen... weiter




"Ich habe mich als junger Mann mehr für Sport interessiert - und für Mädchen", sagt Joachim Meyerhoff. - © Foto: apa/Roland Schlager

Interview

Burgtheater: "Rasende Resignation"3

  • Burgschauspieler Joachim Meyerhoff über Büchners Danton und die Finanzkrise.

"Wiener Zeitung": Sie spielen Danton in Büchners Revolutionsdrama "Dantons Tod", Premiere ist morgen, Freitag. Wie ist es, eine historisch verbürgte Figur zu verkörpern? Joachim Meyerhoff: Das ist schon seltsam. Am Anfang liest man viel, informiert sich über die Ereignisse, studiert Abbildungen der historischen Person... weiter




Als beste Komiker und beste Komikerin wurden Kaya Yanar (Bild) und Carolin Kebekus, gekürt. - © APAweb, Georg Hochmuth

Comedypreis

Die lustigsten Deutschen wurden gekürt

  • Zweifachsieg für Mario Barth beim Deutscher Comedypreis 2014.

Köln. Mario Barth hat den Deutschen Comedypreis gleich doppelt gewonnen. Bei der Verleihung am Dienstagabend in Köln siegte der Berliner Komiker in der Kategorie beste Comedyshow mit "Mario Barth deckt auf!" (RTL), die sich um Steuerverschwendung und Etikettenschwindel dreht. Barth machte auch beim erfolgreichsten Live-Act das Rennen... weiter




Regen soll die Kunst abwaschen, aber er kam nicht. - © Nationaltheater Wales

Graffiti

"In Wales schüttet es sonst immer!"2

  • Ein Gedicht an einem Felsen erregt Waliser.

Das Nationaltheater von Wales gehört zu den mutigsten Theatern der Britischen Inseln. Es wandelt auf gänzlich unkonventionellen Wegen. Zum Beispiel lädt es für November zu einer Vorstellung ein, bei der die Theatergäste irgendwo zwischen dem englischen Bristol und dem walisischen Newport im freien Gelände herumstapfen werden... weiter




Auch Papier ist bei Boris Charmatz essbar. - © Boris Brussey

Performancekritik

Das große Mampfen2

  • Choreograf Boris Charmatz widmet sich beim steirischen herbst der Nahrungsaufnahme.

Eigentlich ist es eine Banalität. Für manche ein Akt, um anspruchslos ihren Körper Energie zu geben. Andere wiederum widmen ihr ihr ganzes Sein - freiwillig und auch unfreiwillig, ob Job oder Sucht: die menschliche Nahrungsaufnahme, ein gewöhnlicher Akt des Alltags. Dem sich performativ jedoch erst der französische Choreograf Boris Charmatz... weiter




Im Kreislauf des Mordens: Véronique Gens (Iphigénie, l.) und Lenneke Ruiten (Diane). - © Armin Bardel

Opernkritik

Die Toten hören nicht auf zu sterben

  • Das Theater an der Wien zeigt beide "Iphigenie"-Opern Glucks in der Regie von Torsten Fischer an einem Abend.

Auch wenn der eine oder andere Gluck noch immer unterschätzen mag, genießt der Opernreformator doch auch abseits kalendarisch bedingter Aufmerksamkeitsspitzen eine stetige Präsenz auf den Wiener Spielplänen. Wobei es wohl heißen müsste: auf dem Spielplan des Theaters an der Wien, wo in den letzten Jahren auch seine beiden "Iphigenie"-Opern zur... weiter




Chris Lohner liest aus ihrem Tagebuch. - © Moritz Ziegler

Kabarett

Die Lohner und ihr Tagebuch

  • Chris Lohner teilt im neuen Programm ihre Gedanken zum Leben und zum Altwerden mit dem Publikum.

"Jung war ich lang genug . . . jetzt schau ich mir mal zu beim Älterwerden", hat sich Chris Lohners gedacht. Und so geht es in ihrem neuen Programm um das Altern und darum, dass der Wahlspruch "Forever Young" aber sowas von unsinnig ist... weiter




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