Als "Deutschlands beste Diseuse" gilt Georgette Dee, die am 25. und 26. April auftritt. - © FSK14 /Arnold Morascher

Festwochen schamloser Kultur

Transgender-Spektakel über alle Grenzen

  • Im Wiener Stadtsaal geben sich derzeit bei den Festwochen schamloser Kultur internationale Stars im Zeichen des Regenbogens ein Stelldichein.

Eine Drag-Chansonette, eine Stewardess, Burlesque-Artistik, die "Rocky Horror Picture Show" und als Draufgabe ein Boylesque-Festival. Was der Life Ball im Wiener Rathaus ist, sind die Festwochen schamloser Kultur im Wiener Stadtsaal: ein Sammelsurium von internationalen Stars aus der Schwul-Lesbisch-Transgender-Szene... weiter




 - © OFS

Opernfestspiele in St. Margarethen

Dornhelms "Aida" im Römersteinbruch

(vf) Nach "La Bohème" kommt 2014 die Verdi-Oper "Aida" als opulentes Spektakel in den Römersteinbruch von Sankt Margarethen. Die unglückliche Liebesgeschichte zwischen der äthiopischen Prinzessin Aida - einst als Sklavin an den Nil verschleppt - und dem ägyptischen Feldherrn Radames begeisterte schon bei der Premiere 1871 in Kairo das Publikum und... weiter




Interview

Der große Blonde und die Angst

  • Schauspieler Gregor Seberg über seine Sicht auf -sterreich und warum wir alle einmal wie Oberstleutnant Nowak sein sollten.

Wien. Gregor Seberg (46) ist derzeit ein vielbeschäftigter Schauspieler. Für seine Rolle als Oberstleutnant Nowak in "Soko Donau" läutet sein Wecker momentan fast täglich um halb sechs, zwischen den Drehs spielt er abends Kabarett, am Dienstag absolvierte er in "Willkommen -sterreich" einen Promotion-Termin... weiter




Theater

Burgtheater-Bilanzverlust offenbar deutlich höher

Der Bilanzverlust des Burgtheaters für das Geschäftsjahr 2012/13 ist offenbar deutlich höher als Bundestheater-Holdingchef Georg Springer dies Ende Februar angekündigt hatte. Durch Rückstellungen für Steuerschulden und Rechtsstreitigkeiten mit den entlassenen Leitungspersonen belaufe sich der Verlust statt auf rund 13 nun auf über 19 Millionen Euro... weiter




Opernkritik

Mehr Wissen als Mitleid2

  • Richard Wagners "Parsifal" an der Wiener Staatsoper.

Wie aus dem Ei gepellt präsentiert sich das Wiener Staatsopernprogramm zur Osterzeit. In schöner Regelmäßigkeit wechseln sich derzeit ja Strauss’ "Ariadne" und "Rosenkavalier" mit dem neuen Lederhosen-"Lohengrin" und, zur Karwochentradition gehörend, mit Wagners "Parsifal" ab. Zur Gründonnerstags-Vorstellung mit Herrn Generalmusikdirektor gingen... weiter




Die Nachfolge von Matthias Hartmann und damit der Chef-Posten der Burg soll laut Ausschreibung vom 10. April spätestens zum 1. September 2016 mit einer Funktionsperiode von bis zu fünf Jahren neu besetzt werden. - © APAweb/EPA, Robert Jäger

Findungskommission

Neuer Burgtheater-Chef bis Jahresende

  • Vorschläge bis Ende September, Entscheidung bis Ende des Jahres.
  • Prozess um Hartmann-Entlassung startet im Juni.

Wien. Eine illustre Findungskommission macht sich auf, die ideale Burgtheater-Direktion zu suchen: Die Burg-Veteranen Gert Voss und Hermann Beil, Regisseur Götz Spielmann, Operndirektorin Elisabeth Sobotka sowie die Burgtheater-Aufsichtsräte Christian Strasser und Susanne Moser sollen Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) bis Ende September... weiter




Theaterkritik

Helden in Strumpfhosen

  • Launige "Robin Hood"-Variante für den Nachwuchs.

Robin Hood ist der Retter der Entrechteten, der beste Bogenschütze aller Zeiten - und ein Fall für Holger Schober. Der Autor, Regisseur und Schauspieler ist ein Spezialist für Mythen-Entrümpelung und Legenden-Zertrümmerung. In seiner kurzweiligen "Robin Hood"-Bearbeitung, die er selbst im Dschungel, dem Kindertheater im Museumsquartier... weiter




Ein Weltstar in Wien: Pam Ann kommt am 29. und 30. April in den Stadtsaal. - © epa/Britta Pedersen

comedy

"Es gibt noch viel aufzusperren"1

  • Die Festwochen schamloser Kultur im Wiener Stadtsaal sind mehr als ein Lesben-Schwulen-Transgender-Festival.

Wien. Es gibt die Wiener Festwochen - und es gibt die Festwochen schamloser Kultur. "Wir haben das, was den Festwochen fehlt", sagt Stephan Berger, Geschäftsführer und Kreativdirektor der Agentur Cidcom, die ab 23. April die Festwochen schamloser Kultur im Wiener Stadtsaal organisiert. Und so steht das Programm wie schon beim Vorgänger-Festival ... weiter




Klassikkritik

Im Seelenlabyrinth

  • Auratisch: Die Rückkehr von Claus Guths "Messiah".

Worum geht es? Claus Guth wirft im Programmheft nur eine Handvoll Halbsätze aus: Drei Brüder, ein Schicksalsschlag, ein verbotener Liebestrost - Selbstmord. Man muss dem deutschen Regisseur diese Informationspolitik nicht verübeln. Sein "Messiah" - eine szenisch-heutige Fantasie über Händels Oratorium - hebt weniger auf eine konkrete Handlung ab... weiter




Stringente Regie: Tito (Andrew Owens) nimmt Sesto (Gaia Petrone) an die Kandare. - © apa/Techt

Opernkritik

Kaiserliches Dramolett

  • "La clemenza di Tito" in einer intimen Fassung an der Wiener Kammeroper.

Prag 1791: Zur Krönung von Leopold II. gießt Mozart das beliebte Metastasio-Libretto von der Milde des römischen Kaisers Titus Flavius Vespasianus in populäre Noten. Wer konnte ahnen, dass diese "Clemenza di Tito" sein letztes Bühnenwerk werden und die Regentschaft des Kurzzeitherrschers weit überdauern sollte? Und dass diese kaiserliche Festmusik... weiter




Eine Frau und ihr Choleriker: Claudia Schulz mit Matthias Egersdörfer. Foto: Moritz Ziegler

Kabarett

Ist das wirklich lustig?5

  • Das neue Kabarettprogramm von Matthias Egersdörfer, Claudia Schulz und Andy Maurice Müller begeistert oder verstört. Je nach Publikum.

(mozi) "Carmen . . . oder die Würde des Menschen ist ein Scheißdreck!" Schon der Programmtitel des gemeinsamen Kabarettauftritts von Matthias Egersdörfer, Claudia Schulz und Andy Maurice Müller im Kabarett Niedermair lässt erahnen, was das Publikum erwartet... weiter




Dorfdrama an der Staatsoper. - © APAweb, WIENER STAATSOPER / Michael Pöhn

Lohengrin

Blut und Loden6

  • Wagners "Lohengrin" als Dorfdrama an der Staatsoper: Musikalisch achtbar, szenisch gewöhnungsbedürftig.

"Er ist Holzfäller und ihm geht’s gut / am Tag packt ihn die Arbeitswut." Nein, diese Zeilen stammen natürlich nicht von Richard Wagners. Sie sind erstmals im Jahr 1969 erklungen, und zwar im britischen Fernsehen. Der Komikertrupp Monty Python sang damals, in zünftige Kostüme gepackt, seinen markig-skurrilen "Lumberjack-Song"... weiter




Hanna-Elisabeth Müller als überwältigend differenzierte Zdenka. - © Forster

Salzburger Osterfestspiele

Der Seele den Grund entzogen

  • Florentine Klepper inszenierte Richard Strauss’ Oper "Arabella" bei den Osterfestspielen in Salzburg.

Man sage dem Werk nach, es sei "interpretationsresistent" - so die Regisseurin Florentine Klepper im Programmheft-Interview über Richard Strauss’ "Arabella". Programmierte Kapitulation vor einer haarsträubend konstruierten Geschichte? So arg ist’s gar nicht. Die Story muss man im Kopf erst mal aushalten: heruntergekommener Adel... weiter




Tanzquartier

Die Ruhe ohne Sturm

  • Claudia Bosse enttäuscht im Tanzquartier.

Vom "Kollaps einer Ordnung", von einem Theater bis an die Grenzen, von einer "Grammatik der Katastrophe" ist die Rede im Pressetext zu Claudia Bosses neuer Inszenierung "what about catastrophes?", die sich im Tanzquartier über eine Länge von drei Stunden vorgeblich mit der Frage nach dem "Unaussprechlichen" des Katastrophalen beschäftigt; doch... weiter




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Oper

Kein Millimeter für die Freiheit

Kurze Freude im kargen Dorfleben: Die Küsterin (Iris Vermillion, r.) und Jen fa (Gal James) betrachten deren uneheliches Kind. - © Kmetitsch Mehr Kargheit ist fast nicht denkbar auf der Drehbühne: ein schlichter Tisch mit ein paar Sesseln vorne, ein Bett hinten... weiter




Rufus Wainwright

"Schubert hatte Rock’n’Roll"

"Chöre, Tänzer, Mord!": Rufus Wainwright und die Oper. - © Universal Es gibt Popsänger. Es gibt Songwriter. Und es gibt Rufus Wainwright. Eine in so vielen Facetten schillernde Persönlichkeit hat die Popkultur selten zu... weiter





"Ein tiefer Fall führt oft zu höherm Glück." ("Cymbeline", vierter Akt, zweite Szene)

Mal Ungeheuer, mal erotischer Verführer. Vampire und Vampirinnen haben viele Gesichter. Bernd Ertl, 2014

Das Art Piece "Schlaf" des Street Künstlers "SMTS" in Exarchia in der Athener Innenstadt. Die Gegend um Exarchia ist bekannt für Street Art, hier trifft sich die anarchistische Szene und auch Proteste gegen die Polizei und die Regierung finden oftmals hier statt.  Einen Tag nach der Entlassung von Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann stand auf der Burg-Bühne erneut die Burg im Mittelpunkt:


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