Theater

US-Dramatiker Neil LaBute inszeniert am Theater Konstanz

Das Theater Konstanz hat für die Spielzeit 2015/2016 einen der wichtigsten US-Dramatiker der Gegenwart gewinnen können: Neil LaBute werde mit Anton Tschechows Drama "Onkel Wanja" zum ersten Mal überhaupt in Deutschland inszenieren, sagte der Konstanzer Intendant Christoph Nix der Deutschen Presse-Agentur. Premiere des Stücks ist am 21. Mai 2016... weiter




ABD0111_20150416 - WIEN - ÖSTERREICH: vlnr.: Tae-Joong Yang als "Kühleborn" und James Kryshak als "Veit" am Donnerstag, 16. April 2015, während der Fotoprobe zur Kinderoper "Undine" an der Wiener Staatsoper. Das Stück hat am 18. April  im Kinderopernzelt der Wiener Staatsoper Premiere. - FOTO: APA/GEORG HOCHMUTH - © APA

Oper

Dunkelbuntes Märchen im Kinderzelt: "Undine" in der Oper

Eine düster-romantische Welt, in der Wasserwesen dem Reich der Geister entschweben und ein Leben unter den Menschen wagen, eröffnet sich jungen Opern-Fans seit Samstag im Kinderzelt am Dach der Wiener Staatsoper. Alexander Medem inszeniert Albert Lortzings "Undine", die letzte Produktion vor der Übersiedelung der Kinderopern in die Walfischgasse... weiter




Umtriebiger Maestro: Johannes Wildner. - © lukasbeck.com

Staatsoper

"Wie nah vor dem Fernseher"2

  • An der Wiener Staatsoper kennt sich Johannes Wildner aus. Dennoch gibt der weitgereiste Musiker hier erst jetzt sein Debüt als Dirigent.

Wien. (irr) Johannes Wildner räuspert sich. Er tut es gleich noch einmal. Und wieder. "Entschuldigung, ich habe heute in der Probe viel geredet", sagt er. Es fällt nicht schwer, sich das vorzustellen. Johannes Wildner ist nämlich ein auskunftsfreudiger Mensch. Wobei diese Eigenschaft mit einer enormen Wissensfülle korrespondiert... weiter




"Wir wollen die Stadt in ihrer ganzen Vielfalt erforschen", sagt Anna Badora. Die 63-jährige Intendantin des Grazer Schauspielhauses wird ab der kommenden Spielzeit das Volkstheater leiten. - © Lupi Spuma

Interview

"Ich musste Kampfgeist entwickeln"6

  • Die zukünftige Volkstheater-Direktorin Anna Badora über Vielfalt, Experimente und Chancengleichheit.

"Wiener Zeitung:" Das Volkstheater hat es besonders schwer: Das Haus ist fast so groß wie das Burgtheater, muss aber mit einem Viertel der Subventionen auskommen. Wie gehen Sie mit dieser Konkurrenzsituation um? Anna Badora: Wir wollen für das Volkstheater ein Profil entwickeln, das sich deutlich von dem anderer Bühnen unterscheidet... weiter




Haben gut lachen: Volksoperndirektor Robert Meyer und Kulturminister Josef Ostermayer. - © apa/Fohringer

Volksoper

Der Entertainer bleibt

  • Der Vertrag von Volksopernchef Robert Meyer wird erneut um fünf Jahre verlängert. Der Publikumsliebling setzt auch künftig auf Unterhaltung.

Wien. (irr) Erfolg für Robert Meyer an allen Fronten: Man mag es gewissermaßen das Tüpfelchen auf dem Karriere-i nennen, dass der Volksoperndirektor in der nächsten Saison auch auf der Bühne avanciert. Vom Sancho Panza, den der Publikumsliebling bisher "Im Mann von La Mancha" gespielt hatte, steigt Meyer in einer Neuproduktion des Musicals (17... weiter




"Die silikonverliebte Barbiepuppen-Gesellschaft ist wahnwitzig und geht am wirklichen Leben völlig vorbei", sagt Burgschauspielerin Maria Happel. - © Katrin Bruder/picturedesk.com

Interview

"Wir sind wieder auf Kurs"5

  • Burgschauspielerin Maria Happel über das Unberechenbare bei Komödien, den Schönheitswahn und die Burg-Finanzkrise.

"Wiener Zeitung": Sie spielen in Eugène Labiches Komödie "Die Affäre Rue de Lourcine", Premiere ist am Samstag im Burgtheater. Warum lacht man am Theater? Maria Happel: Am Theater sind die beiden Masken, die lachende und weinende, immer verbunden, wie zwei Seiten einer Münze. In der Komödie spielt natürlich Schadenfreude eine große Rolle... weiter




Zwei Männer und ein Kinderlied: Herbert Steinböck (l.) und Thomas Strobl. Foto: Leo Bauer

Kabarett

"Aramsamsam" - zwei Musikclowns im Cluburlaub1

  • Herbert Steinböck und Thomas Strobl setzen ihr Erfolgsprogramm "Tralala" fort.

Ein Kinderlied als Programmtitel - kann das gutgehen? Nun, wenn die Interpreten Herbert Steinböck und Thomas Strobl heißen und noch dazu Gerold Rudle gemeinsam mit Andreas Bartel Regie führt, ist zumindest eines gewiss: Das Publikum - Neigungsgruppe Cluburlaub - darf sich eine zweieinhalbstündige Clownerie erwarten... weiter




Bildgewaltig: Olga Esina inBoris Eifmans "Giselle Rouge". Wr. Staatsballett/A. Taylor

Ballett-Kritik

Tanz den Wahnsinn3

  • Opulente Hommage an Olga Spessiwzewa: Staatsballett zeigt Boris Eifmans "Giselle Rouge".

Boris Eifman - das ist Drama pur: aufwendige Kostüme, opulente Bühnenausstattung, die mithilfe der ausgeklügelten Lichtregie erst so richtig bedeutungsschwanger wird. Doch hier nicht genug. Seine Musikwahl unterstreicht eine ausdrucksstarke Choreografie, in der er zwischen Klassik, Neoklassik sowie Gegenwart changiert und ein Psychogramm einer... weiter




Opernkritik

Eine Oper namens Anna6

Es dauerte nur wenige Momente, bis sie überrissen hatte, dass die Krone auf ihrem Haupt schwankte - oder halt der Kopf unter der Insignie. Hätte Gaetano Donizettis Queen Anne etwas mehr Unterricht in britischer Regentengeschichte genommen, hätte sie gewiss auf den Schauprozess zugunsten eines raschen Exilgangs verzichtet... weiter




Emške Barath (links) als "Susanna" und Anett Fritsch als "Contessa di Almaviva" in Mozarts "Le nozze di Figaro" am Theater an der Wien. - © APAweb / APA, Herwig Prammer

Oper

Im damischen Bettenlager12

  • Mozarts "Figaro" leidet im Theater an der Wien an einer verkorksten Regie.

2015 wird wohl nicht das Jahr der Perücke. Vielleicht erinnern Sie sich noch: Als Mitte März die Entscheidung fiel, wer Österreich beim Song Contest vertreten soll, mischte auch eine Gruppe namens Johann Sebastian Bass mit. Einem fragwürdigen Erfolgsrezept namens Faust-trifft-Auge-trifft-Publikumsgeschmack folgend und unter reichlich antiquiertem... weiter




Arbeiten des ukrainischen Fotokünstlers Sasha Kurmaz, im Foyer zu sehen, ergänzen die szenischen Produktionen. - © Kurmaz

Theaterkritik

Schläge und Suppe

  • "Die Besten aus dem Osten" zeigt Theater aus der Ukraine und aus Israel.

"In einem Zelt am Maidan. Da werden Träume wahr", heißt es einmal im Theaterstück "Maidan Tagebücher". Das Dokudrama von Andriy May, der 39-Jährige zählt zu den bekanntesten ukrainischen Theatermachern, versammelt Erinnerungen von Demonstranten und Aktivisten, wirft Schlaglichter auf die Geschehnisse am Kiewer Unabhängigkeits-Platz... weiter




Feministin, die auch ihre femininen Seiten zeigt: Comedienne Enissa Amani. - © Enissa Amani

Comedienne Enissa Amani

"Doppelmoral ist das neue Schwarz"10

  • Die Kabarettistin Enissa Amani über Prinzessinnen, den Iran und eine Generation, deren Werte sich ständig ändern.

Wien. Enissa Amani ist die "clevere Tussi" in der männerdominierten Unterhaltungsbranche Ethno-Comedy. Sie ist jung, intelligent und nimmt sich kein Blatt vor den Mund. 1983 im Iran geboren und in Deutschland aufgewachsen, studierte Amani zuerst Jura, später widmete sie sich der Literatur. Die 31-jährige Tochter eines politisch verfolgten Literaten... weiter




Wenn das Wasser bis zum Hals steht, kommt Sigi Zimmerschied in Fahrt. - © Moritz Ziegler

Kabarett

Wenn das Wasser bis zum Hals steht7

  • Sigi Zimmerschied feiert mit seinem neuen Programm "Tendenz steigend" Österreich-Premiere.

Das, was Sigi Zimmerschied macht, ist Kabarett. Richtiges Kabarett in Reinkultur. In seinem neuen Programm "Tendenz steigend", das nun im Wiener Kabarett Niedermair Österreich-Premiere gefeiert hat, steht das Hochwasser des Jahres 2013 in Passau im Focus (anzumerken ist hierbei, dass es den höchst gemessenen Pegel der Stadtgeschichte im August 1501... weiter




Claus Peymann ist Ehrenmitglied am Burgtheater. - © APAweb, GEORG HOCHMUTH

Theater

Peymann kommt wieder an die Burg2

  • Ehemaliger Burgtheater-Direktor soll laut Medienbericht neues Handke-Stück uraufführen

Wien. Kürzlich wollte das Burgtheater Informationen, wonach Peter Handkes neues Stück in der nächsten Saison in Wien uraufgeführt wird, weder bestätigen noch dementieren. Nun steht laut dem deutschen Nachrichtenmagazin "Focus" auch Datum und Regisseur für "Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße" fest... weiter




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"Elektra" oder: Die Genialität eines Plagiats

Anne Schwanewilms gibt die Rolle der Chrysothemis in Uwe Eric Laufenbergs Inszenierung an der Staatsoper. - © Foto: Wr. Staatsoper/Pöhn Dumpf und drohend, gleich einem übermächtigen Schatten aus dem Totenreich, legt sich das Agamemnon-Motiv gleich zu Beginn über das Werk... weiter




Jean-Baptiste Lully

Der Komponist, der mit dem König tanzte

Jean-Baptiste Lully, dargestellt von einem unbekannten Künstler. - © Ecole francaise/Web Dass der Italiener Giovanni Battista Lulli zum Erfinder der französischen Oper wurde, hat mit seinem guten Aussehen zu tun... weiter





Der ORF hat das Logo und Artwork des "Eurovision Song Contest 2015" im  November 2014 präsentiert.

Schauspielerin Esther Maria Pietsch mit dem Grazer Regisseur Jakob M. Erwa, der hier seine neue Arbeit "HomeSick" vorstellen wird. Julianne Moore erhielt den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in "Still Alice".

Böse Zungen behaupten, Markus Lanz sei als Nachfolger von Thomas Gottschalk ein Griff in die Sch . . . okolade gewesen (hier badet er jedenfalls am 23. März 2013 darin).

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