• vom 20.02.2013, 16:18 Uhr

Bühne


Christof Spörk

Wann kommen die Chinesen?




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Von Mathias Ziegler


    Christof Spörk, ein Wutbürger und Witzbold.

    Christof Spörk, ein Wutbürger und Witzbold.© Niedermair Christof Spörk, ein Wutbürger und Witzbold.© Niedermair

    Warum hat die ÖBB-Vorteilscardnummer 16 Stellen und bewegt sich somit im Billiarden-Bereich, wenn Österreich doch nur 8,4 Millionen Einwohner hat? Bereiten sich die ÖBB schon auf die Weltherrschaft vor? Wollen sie vielleicht erst Europa und danach China und Indien gleich mit erobern? Fragen wie diese bewegen Christof Spörk am Beginn seines neuen Programms "Edelschrott", in dem er gleich darauf feststellt: Die Chinesen werden vielmehr Europa erobern. Sie sind eigentlich schon da.


    Mit der Art und Weise, wie er diese knallharte Analyse in den folgenden zwei Stunden komödiantisch ausbaut, beweist der Steirer mit dem sympathischen Dackelblick, dass er den Österreichischen Kabarettpreis 2011 völlig zu Recht bekommen hat. Nicht nur, weil sich der Noch-Global-Kryner (seine Band hat für Oktober ihre Auflösung angekündigt) auf hohem Niveau bewegt, wenn er mit Knopferlharmonika, Keyboard und Klarinette jazzt und volksmusiziert.

    Auch wenn er dabei manchmal sehr experimentell über die Bühne hüpft, wird es nie peinlich, und statt Klamauk setzt er auf bierernstes Kabarett. Hier kommen bittere Wahrheiten auf den Tisch, etwa zur Frage: "Wer hat Marxismus, Kolonialismus, Kapitalismus und Umweltverschmutzung erfunden? Wir!" Auch wenn die Chinesen es von uns dann kopiert und ausgebaut haben.

    Trotzdem lässt er sein Publikum Tränen lachen, weil der Mann es einfach schafft, gleichzeitig ein Wutbürger und ein Witzbold zu sein. Und so ist er auch überzeugt, dass Amerika heute anders ausschauen würde, wenn die Österreicher schon 1492 so gut segeln hätten können wie unsere Olympia-Helden von 2008, Roman Hagara, Hans Peter Steinacher und Christoph Sieber. Aber was soll’s, früher oder später kommen die Chinesen ja eh auch dorthin.

    Kabarett

    Christof Spörk: Edelschrott

    Wh.: 21., 22. und 23. Februar,
    5., 12., 19. und 26. März Kabarett Niedermair




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    Dokument erstellt am 2013-02-20 16:23:05



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    CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

    Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

    Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

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