• vom 22.02.2016, 17:00 Uhr

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  • Neuer Autorenpreis der Theater-Allianz für Thomas Köck.

Wien. (pat) "Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg", dieses Motto von Henry Ford macht sich auch die österreichische Theater-Allianz zu eigen: Seit 2013 haben sich fünf Mittelbühnen - das Wiener und Salzburger Schauspielhaus, Theater Phönix Linz, das klagenfurter ensemble sowie das Bregenzer Theater Kosmos - zusammengetan, um wechselseitig Produktionen auszutauschen und mit den Gastspielen den jeweiligen Spielplan zu erweitern. Ab der kommenden Spielzeit ist das Grazer Theater am Lend mit an Bord.

Die Reisetätigkeiten sind jährlich mit 90.000 Euro Bundessubvention ausgestattet. Bisher seien, so Minister Josef Ostermayer bei der jüngsten Theater-Allianz-Pressekonferenz, 13 Gastspiele mit rund 40 Vorstellungen finanziert worden. "Der Sinn war, gutes Theater in die Bundesländer zu bringen", sagt Gerhard Lehner, künstlerischer Leiter des klagenfurter ensembles. "Die Gastspiele werden gut angenommen", ergänzt Harald Gebhardtl vom Linzer Theater Phönix.


Biennaler Autorenpreis
Eine weitere Etappe in der Zusammenarbeit ist ein neu ausgelobter Autorenpreis. Der Steirer Thomas Köck, 30, ist mit seinem Stückentwurf der den Arbeitstitel "Kudlich - eine anachronistische Bauernoper" trägt, der erste Preisträger. Neben 9500 Euro Preisgeld winken eine Uraufführung in der kommenden Spielzeit im Wiener Schauspielhaus sowie eine bis zu 50 Vorstellungen umfassende Tournee durch die Partnerbühnen der Bundesländer.

Anhand des Bauernbefreiers Hans Kudlich (1823-1917) verhandelt der Text, so heißt es in den Presseunterlagen, "humorvoll und poetisch Fragen nach Revolution, Widerstand und der Gestaltungskraft des Politischen". 2017 erfolgt die nächste Auslobung des biennalen Autorenpreises.




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Dokument erstellt am 2016-02-22 17:05:06



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