• vom 29.11.2016, 15:59 Uhr

Bühne

Update: 29.11.2016, 16:18 Uhr

Kabarett

"Es könnte mir wurscht sein"




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Von Gregor Kucera

  • Am Ende des Tages ist es Christof Spörk aber glücklicherweise doch nicht egal.

Lädt zur Brexit-Party: Christof Spörk .

Lädt zur Brexit-Party: Christof Spörk .© Wolfgang Hummer Lädt zur Brexit-Party: Christof Spörk .© Wolfgang Hummer

Christof Spörk schweigt nicht. Nein, im Gegenteil. Er singt es auch noch laut heraus. Der frühere "Global Kryner" gastierte am Montag im Orpheum mit seinem Kabarettprogramm "Am Ende des Tages". Die Wien-Premiere seines mittlerweile vierten Solo-Programmes wurde von den Besuchern gefeiert und das zu Recht. Die Themen schreibt, wie so oft - das Leben selbst. Und, wenn man wie Christof Spörk mit offenen Ohren und wachem Geist durch das Land zieht, so finden sich reichlich Inhalte und Aussagen, mit denen man ein Kabarettprogramm füllen kann.

Als Familienvater, Mitte 40, wohnhaft im Burgenland und mit vier "Kindern mit Migrationshintergrund" erlebt man so manches. Als Musikkabarettist nimmt man Keyboard, Ziehharmonika und Klarinette mit auf die Bühne und spricht Themen wie Einkaufen in hässlichen Gewerbeparks, die Zentralmatura, den politischen Rechtsruck in Österreich und die Exits in der EU an.

Information

Christof Spörk:
Am Ende des Tages

7. und 8. Dezember sowie 11. Jänner im Kabarett Niedermair, am 18. Jänner im Orpheum, am 20. in der Kulisse.

"Leute! Vergesst doch bitte die paar Probleme, die wir gerade haben. Sonst kriegen die noch Kinder. Ich bin mir sicher. Das kriegen wir schon irgendwie hin. Letztendlich zählt doch die ganz große Vision!", heißt es zum neuen Programm.

"Am Ende des Tages" unter der Regie von Petra Dobetsberger dreht sich um einen Positivismus, um die Eliten und die EU. Die "Brexit-Party" sei hier stellvertretend genannt. Spörks Gedicht widmet sich allen Exits der EU, die sich im finalen Höhepunkt besoffen vor dem einzigen WC einer Hütte in der Schweiz die größte Rauferei Europas liefern.


Große Unterhaltung zum Nachdenken und Nachsingen.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2016-11-29 16:05:06
Letzte nderung am 2016-11-29 16:18:32



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