• vom 20.04.2017, 15:53 Uhr

Bühne

Update: 20.04.2017, 17:33 Uhr

Nächste Saison

Zwischen Opernball und Karussell




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  • Die Volksoper zeigt sich auch in der nächsten Saison vor allem von der heiteren Seite.

Vor seiner 100. Premiere als Chef: Meyer.

Vor seiner 100. Premiere als Chef: Meyer.© apa/Fohringer Vor seiner 100. Premiere als Chef: Meyer.© apa/Fohringer

Wien. (irr) Marilyn und Pinocchio heißen zwei Helden der nächsten Saison, die Titel lauten "Opernball", "Carousel" oder "Gasparone": Die Wiener Volksoper, seit Dienstantritt von Direktor Robert Meyer verstärkt um Heiterkeit bemüht, schärft ihr humoriges Profil in der elften Spielzeit ihres Chefs noch. Lediglich eine ernste, große Oper wird im Haupthaus neu produziert, nämlich Giuseppe Verdis "Räuber" (ab Oktober zu sehen mit der Staatsopern-Legende Kurt Rydl). Die zweite Opern-Premiere gilt dem Kinderstück "Pinocchio" vom Zeitgenossen Pierangelo Valtinoni (ab November), die dritte einem heutigen Kammerwerk, und zwar Gavin Bryars "Marilyn Forever", zu sehen ab April 2018 im Kasino am Schwarzenbergplatz.

Beginnen wird die nächste Spielzeit mit einer Musicalpremiere: Ab 10. September steht Jule Styne "Gypsy" auf der Bühne, die Regie liegt in den routinierten Händen von Werner Sobotka. Das Stück erzählt von einer ehrgeizigen Mutter (hier verkörpert von Maria Happel), die ihre Kinder ins Rampenlicht zwingt. Neu inszeniert wird auch ein Musical-Klassiker aus der Feder von Rodgers und Hammerstein, nämlich "Carousel" (Regie: Henry Mason). Im Operettenfach wiederum kommen Carl Millöckers "Gasparone" (zu sehen ab Juni 2018, inszeniert von Olivier Tambosi) und Richard Heubergers "Opernball" (im Februar mit Heinz Zednik) zu neuen Ehren. Das Heuberger-Stück wird die 100. Premiere sein, die der Publikumsliebling Meyer als Direktor am Währinger Haus verantwortet. Im Ballettbereich wiederum wird Hector Berlioz "Roméo et Juliette" erarbeitet, die Choreografie stammt von Davide Bombana.


"Sensationelles" Ergebnis
Die Zahlen geben dem Kurs des Hauses recht. Die Saison 2015/16 führte zum "sensationellen" Einnahmerekord von 9,6 Millionen Euro, berichtete der kaufmännische Direktor Christoph Ladstätter bei der Pressekonferenz am Donnerstag; auch in der laufenden Saison liege man mit den Ticketerlösen "deutlich über dem Plan".




Schlagwörter

Nächste Saison, Volksoper

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-04-20 15:57:05
Letzte nderung am 2017-04-20 17:33:04



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