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Bühne

Update: 29.06.2017, 21:37 Uhr

Burgtheater

Wer wird Burg-Chef?




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  • Neue Burgtheater-Spitze wird bekanntgegeben.

Das Wiener Burgtheater bekommt eine neue Leitung. - © APA, Helmut Fohringer

Das Wiener Burgtheater bekommt eine neue Leitung. © APA, Helmut Fohringer

Wien. (pat) Heute, Freitag, 10.30 Uhr, wird einer der wichtigsten Kulturjobs des Landes neu besetzt: Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) stellt die Leitung des Burgtheaters vor, die ab 2019/20 die Nachfolge der derzeit amtierenden Karin Bergmann antritt. Die Präsentation wird live auf der Website (www.bundeskanzleramt.at/live) übertragen. Zuvor tagt noch der Aufsichtsrat des Burgtheaters.

Als aussichtsreiche Kandidaten gelten nach wie vor die Regisseure Martin Kušej und Thomas Ostermeier sowie der Dramaturg Andreas Beck. Alle drei leiten seit Jahren erfolgreich große Bühnen des deutschsprachigen Raums. Theaterleiterinnen, die in der Gerüchtebörse hoch gehandelt wurden - wie Barbara Frey und Karin Beier - haben bereits dementiert.


Martin Kušej, 56, wird nicht zum ersten Mal als Favorit für die Burg-Führung gehandelt. Er gehört zu jenen Regisseuren, die das klassische Schauspielertheater immer neu befragen, seit 2011/12 leitet er das Münchner Residenztheater.

Andreas Beck, 52, war in der Ära Bachler bereits als Dramaturg am Burgtheater tätig. 2007 übernahm er das Wiener Schauspielhaus und verstand es, die Mittelbühne in der Porzellangasse in die obere Liga zu katapultieren. Seit 2015 führt Beck nun das Theater Basel, ein Dreispartenhaus.

Thomas Ostermeier, 49, lenkt seit 18 Jahren die Geschicke der Berliner Schaubühne, einer der legendärsten Bühnen Deutschlands, gegründet von Peter Stein. Ostermeier etablierte die Bühne als elegant-urbanen Kulturort, der auf ein erlesenes Ensemble, Internationalität und Interdisziplinarität setzt.

Parallel zum künstlerischen Leiter könnte auch über die kaufmännische Geschäftsführung entschieden werden. Die Ausschreibungsfrist ist Anfang des Monats abgelaufen. Als Favorit gilt der seit 2013 im Amt befindliche Thomas Königstorfer.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-06-29 16:24:07
Letzte nderung am 2017-06-29 21:37:28



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