Er ist heute ein gängiger, viel strapazierter Begriff, der "Kampf der Geschlechter". Gegeben hat es ihn freilich schon immer, auch wenn anders oder gar nicht darüber geredet wurde. Was ja auch damit zusammenhängt, dass durch die gesellschaftlichen Mechanismen manches anders gesehen und bewertet wurde und auch versteckter ablaufen musste... weiter
Warum sind es immer nur dieselben großen Nummern, die Interviews in den Zeitungen kriegen? Warum muss Kabarett immer auf Zwang lustig sein? Und warum werden dabei immer die gleichen linken Zecken im Publikum mit vorgefasster Meinung von linken Zecken auf der Bühne bedient? Fragen wie diese sind es, die Homajon... weiter
"Wiener Zeitung": In Kafkas Erzählung "Ein Bericht für eine Akademie" verkörpern Sie einen Menschenaffen, mit der Maske sind Sie kaum zu erkennen. Felix Mitterer: Das wollte ich genau so, ich wollte nicht mein Gesicht hinhalten, sondern mich hinter einer Maske verstecken, dann geht es leichter. Die Rolle führt Sie zum ersten Mal seit 30 Jahren... weiter
Es sind oft die kleinen Details, die den großen Wurf offenbaren. Eine Mini-Rolle, so sorgfältig ausgestaltet, als wär’s eine Hauptpartie: Auch das sieht man derzeit im Stadttheater Walfischgasse. Werner Schneyder hat Harold Pinters Komödie "Betrogen" fesselnd inszeniert. Da tritt anfangs ein junger Mann auf: Er verschiebt Versatzstücke... weiter
Ein Billig-Einkauf des Landestheaters St. Pölten beim Deutschen Theater Berlin, Abteilung Kammerspiele. In Stephen Belmers psychodramatische Farce "Tape" lockt der als Feuerwehrmann und Drogendealer in Oakland gestrandete Vince (Felix Goeser) seinen ehemaligen Highschool-Kumpanen Jon (Bernd Moss, zu alt für diese Rolle) im amerikanischen... weiter
Franz Wittenbrink ist ein Phänomen. Die szenischen Liederabende des 65-jährigen Musikers finden sich seit Jahrzehnten auf den Spielplänen der großen deutschsprachigen Bühnen, mit seinen launigen bis hintersinnigen Revuen hat der gebürtige Niedersachse ein Millionenpublikum unterhalten. Von den Salzburger Festspielen bis zum Burgtheater (zuletzt: ... weiter
Kommen Sie, treten Sie ein, machen Sie Ihr Spiel im Casino, das sich Leben nennt! Lasziv verführt die Kabarettistin Nadja Maleh in ihrem neuen Programm "Jackpot" ihr Publikum. Und sie hat auch gleich zehn goldene Spielregeln parat, die garantiert zum Glück führen - oder vielleicht auch nicht, denn natürlich offenbart sich bei genauerem Hinhören... weiter
Eine junge Frau hatte nach 15 Jahren Ehe-Ödnis keine Lust mehr und ist deshalb mit einem anderen abgehauen. Einfach so. Klingt banal (und ist es ja eigentlich auch), wäre da nicht die leidige Sache mit der Familienehre. Und wäre die junge Frau nicht damals gegen ihren Willen von ihren eingewanderten Eltern verheiratet worden... weiter
Der Straßenkünstler Sonny hadert mit seinem Schicksal und beschließt, ins Wasser zu gehen. Das wird in letzter Sekunde durch die Muse der Geschichtsschreibung Klio verhindert, die mit Rollschuhen auf die Bühne kommt. Solcherart inspiriert, will Sunny einen Ort schaffen, an dem alle Künste zusammengeführt werden sollen - eine Rollschuhdisko! Klio... weiter
"Ich bin ja kein Schauspieler", sagte Felix Mitterer in einem Interview. "Wenn ich mich entschieden hätte, Schauspieler zu werden, dann hätt’ ich eine Ausbildung gebraucht, aber der Aff’ macht mir’s einfach, weil der redet natürlich kein Bühnendeutsch." Mitterer, der schon einst in seinem ersten Bühnenstück ("Kein Platz für... weiter
Peter Handke, längst ein Großmeister des bedachten Schweigens, machte zu Beginn seiner Laufbahn mit zwei spektakulären Auftritten auf sich aufmerksam. Im April 1966 schleuderte der damals 23-Jährige bei einer Tagung der Gruppe 47 im amerikanischen Princeton den versammelten Nachkriegsliteratur-Granden das Wort von der "Beschreibungsimpotenz" an die... weiter
Der Burgschauspieler Roland Koch sicherte sich vor zehn Jahren als Shakespeare-Regisseur einen Achtungserfolg. Von der erkrankten Andrea Breth übernahm er damals "Was ihr wollt". Er setzte auf anheimelnde Musik und komödiantische Extras seiner Kollegen. Nun überrascht Koch in St. Pölten mit einer fantasievollen, stilrichtigen... weiter
Recklinghausen. Die Ruhrfestspiele gehen in diesem Jahr zurück zu den Wurzeln der Moderne. Unter dem Motto "Aufbruch und Utopie" bringt das Festival in Recklinghausen Stoffe des frühen 20. Jahrhunderts auf die Bühne. "Es ist eine Zeit der Explosion von Ideen, Theorien und Leidenschaften", warb Intendant Frank Hoffmann am Dienstag bei der... weiter
Wieder Rainer Frieb als Hundsmaulsepp wie in der Uraufführung von "Mein Hundemund", 1992 vom Grazer Forum Stadtpark und dem Wiener Schauspielhaus koproduziert. Auf der Probebühne unterm Volkstheaterdach musste Helene Vogel auf die ländliche Keuschler-Kulisse verzichten, in der Werner Schwab den als Krüppel aus dem Krieg heimgekehrten furchtbaren... weiter
Ein Entkommen gibt es nicht, schon gar nicht für Veranstalter: Ein jedes Opernhaus, so scheints, steht im 200...
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Am Ende wird der Horst der Freischärler, die Schule, von ihnen selbst abgefackelt. Die Matratzen und Schulmöbel werdend um Norma und Pollione...
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