Düsseldorf. Christoph Meyer, Intendant der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, erfährt derzeit auf die harte Tour, dass man es nicht allen Menschen recht machen kann. Doch der Reihe nach. Meyer beauftragte den deutschen Regisseur und Schauspieler Burkhard C. Kosminski mit der Neuinszenierung von Richard Wagners Oper "Tannhäuser"... weiter
Es gehört zu den Stärken Anna Maria Krassniggs, unbekannte Autoren oder nahezu vergessene Texte für die Bühne zu entdecken. Jüngstes Fundstück der Theatermacherin und Regie-Professorin: Robert Neumanns (1897-1975) Nachkriegsroman "Die Kinder von Wien", der nun adaptiert und inszeniert von Krassnigg als Festwochen-Koproduktion in der weitläufigen... weiter
Der Intendant der Vlaamse Opera kommt ganz in Weiß an diesem Abend. Aviel Cahns Anzug blieb allerdings unversehrt, während die oft ebenfalls schneeweißen Bekleidungsstücke der Akteure arg leiden mussten. Dies lag vor allem an diversen Körperflüssigkeiten, denen Stoffe wie Menschen ausgesetzt waren. Belgiens Theaterkrawallo Jan Fabre hat wieder... weiter
Natürlich kann man weiterhin über die Tier-Attrappen motzen: So malerisch sie auf der Staatsopernbühne auch gruppiert sind, machen diese Pferde doch nicht unbedingt den dynamischsten Eindruck. Und wenn sie zuletzt von einem Flammenmeer angestrahlt werden, sieht das eher nach dem tragischen Unglück eines Ringelspielbesitzers aus denn nach Wagners... weiter
Wien. (pat) "Ich bin nicht der Sachverwalter eines langsamen, fortschreitenden Erstickungstodes", sagt Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann über die finanzielle Zukunft seiner Bühnen. Derzeit würde sich der "Dialog mit den Kulturpolitikern gut entwickeln", so der Theaterleiter. In den vergangenen Jahren habe die Burg real mehr als 30 Prozent des... weiter
St. Pölten. Mit Arthur Millers "Hexenjagd" beginnt die zweite Spielzeit von Intendantin Bettina Hering im Landestheater Niederösterreich. In den Hauptrollen sind Alexandra Henkel und Markus Hering zu sehen, Premiere ist am 4. Oktober 2013. Ab 11. Oktober übersiedelt Nestroys "Einen Jux will er sich machen" - als Koproduktion mit der Bühne Baden... weiter
Es beginnt als Breitwandfilm: Ein strahlend blauer Himmel spannt sich über eine Sommerwiese, ein Mädchen tollt übermütig umher, spielt Ball, übt sich im Schnurspringen, füttert Fische. Die kleine Julia aus Rio de Janeiro hat es gut getroffen: Sie gehört zur weißen Oberschicht. Wenig später wird die herangewachsene Julia die Bühne betreten: eine... weiter
25 Jahre ist es her, als Erwin Piplits und Ulrike Kaufmann die im Zweiten Weltkrieg ausgebrannte Getreidebörse in der Taborstraße für sich entdeckten: Ihr 1973 gegründetes Serapions Ensemble zog nach aufwendigen Rekonstruktionsarbeiten ins neue Stammhaus namens Odeon ein, das mit seiner Säulen-Architektur Basis für außergewöhnliche Bühnenbilder und... weiter
Wo auch immer Romeo Castelluccis jüngste Theaterarbeit "Sul concetto di volto nel Figlio di Dio" ("Über das Konzept des Angesichts von Gottes Sohn") zu sehen ist, da scheint Aufregung vorprogrammiert. Der Vatikan kritisierte, wenig überraschend, bereits die Uraufführung 2010; bei einem Gastspiel in Paris kam es zu so heftigen Protesten... weiter
Getrieben von Leistungsdruck, Erfolgsdruck und Verzweiflung versuchen drei junge Frauen, das optimale Parfüm zu kreieren. Sie sind hektisch, chaotisch, reif für den Psychiater. Sie schlagen um sich und finden sich in dieser auf Perfektion getrimmten Welt nicht zurecht. "Final Girls" nennt sich diese Koproduktion der Freien Gruppe Flaneurs und dem... weiter
Mit "La casa della fuerza", einer Performance über physische und psychische Gewalt gegen Frauen, setzte die spanische Theatermacherin Angélica Liddell im Vorjahr einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter das Schauspielangebot der Wiener Festwochen. Um Gewalt, Liebessehnsucht und Verlustängste geht es auch in ihrer neuen... weiter
Wien. Und dann kam er doch noch, der Anruf. Just vor der letzten Aufführung. Am Morgen wurde es für Rupert Enticknap zur Gewissheit: Der Hauptdarsteller des "Radamisto" war erkrankt, der 26-jährige Ersatzmann also gefordert. Was für den jungen Countertenor nicht weniger bedeutete als - den ersten großen Auftritt im Theater an der Wien... weiter
Wien. Luc Bondy hat erstaunliche Ausdauer bewiesen. Mit 16 Jahren Amtszeit ist er der bislang längstdienende Festwochen-Chef. Dass in dieser langen Periode dennoch selten Langeweile aufkam, liegt in der Person des Schweizer Regisseurs begründet: Bondy kümmerte sich mit Vorliebe um seine eigenen künstlerischen Projekte - mit gezählten 26... weiter
Weil die gute Nachricht die bessere ist, sei es hier noch einmal gesagt: Ja - die Wiener Festwochen könnten in Zukunft auch für Opernfreunde wieder attraktiv werden. Immerhin nimmt nächstes Jahr Markus Hinterhäuser auf dem Intendantensessel Platz: Der 55-Jährige hat sich nicht nur bei den Salzburger Festspielen als findiger Musikplaner erwiesen... weiter
Ein Entkommen gibt es nicht, schon gar nicht für Veranstalter: Ein jedes Opernhaus, so scheints, steht im 200...
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Am Ende wird der Horst der Freischärler, die Schule, von ihnen selbst abgefackelt. Die Matratzen und Schulmöbel werdend um Norma und Pollione...
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