"Glauben Sie, Ihre Familie ist normal?", fragt Robert Blöchl zu Beginn des neuen Programmes von BlöZinger, jenes grenzgenialen Kabarettduos, das er seit 2004 mit Roland Penzinger bildet. Nach Beziehungswahnsinn, Superhelden und Märchenparodien widmen sie sich nun der Familie. Ausgangspunkt ist der Tod von Vater Erich... weiter
Wien. "Widerstand" leistet das Tanzquartier Wien mit seiner Saisoneröffnung am kommenden Samstag: "Wir haben gemeinsam mit dem belgischen Regisseur Cis Bierinckx einen Parcours mit nationalen und internationalen Künstlern gestaltet, die einen Beitrag zum Thema Widerstand erarbeitet haben", so Walter Heun... weiter
"Wiener Zeitung": Ihre Aufführung von "Ein himmlischer Platz" des niederländischen Kinder- und Jugendbuchautors Guus Kuijer feiert am 5. Oktober Premiere. Was interessiert Sie an dem Stück über einen hochbegabten Jungen und einen demenzkranken Alten? Thomas Birkmeir: Es ist eine wunderbare Geschichte zum Thema Generationenvertrag... weiter
Wien. Die Letzten werden die Ersten sein und somit wird eigentlich der Gewinner zum Verlierer? Ausgehend von dieser These stellt sich der italienische Performer Giovanni Jussi dem Phänomen des Wettkampfes und dem Scheitern mit "Losers Symphony", das heute, Mittwoch, im Wiener Palais Kabelwerk Premiere feiert... weiter
Sprechen lernen, was sonst. Schauspieler müssen es, Politiker, Priester. "Ein Komödiant könnt einen Pfarrer lehren", weiß Famulus Wagner im "Faust". Ein Stummer darf nicht geweiht werden. Ein Stotterer wäre ein König ohne Überzeugungskraft, wo schon das Massenradio den Ton angibt. Ort und Zeit: England von 1925 bis 1939... weiter
Die beiden Kabarett-Altspatzen Leo Lukas und Simon Pichler haben vorigen September ihrem Publikum die Finanzkrise erklärt und aufgezeigt, wie es um die Vermögensverhältnisse in dieser Welt steht. In ihrem neuen Programm "Die kriminelle Energie" gehen die beiden einen Schritt weiter - oder eigentlich einen Schritt zurück: Sie erläutern nämlich... weiter
Wien. (irr) "Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich - aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wär man nie dabei gewesen", heißt es in "Kasimir und Karoline". In Zeiten inflationärer Krisen-Schlagzeilen erfreut sich das Absteigerdrama besonderer Beliebtheit... weiter
Die Revolution von 1848 ist wohl jedem ein Begriff. Man hat irgendwann etwas darüber in der Schule gelernt. Und überhaupt: So etwas weiß man eben. Kaum etwas weiß man dagegen über Wenzel Messenhauser, den Oberkommandanten der Nationalgarde, der am 16. November 1848 hingerichtet wurde. Schlicht und einfach "Messenhauser" heißt das Stück des Wiener... weiter
Man feierte sie als Sängerin mit der "rostroten Stimme": Greta Keller (1903-1977), die sich als junge Schauspielerin nicht mit Nebenrollen in Wien begnügen wollte, in den 30ern als Diseuse international Karriere machte, ab 1938 als Gewissensemigrantin in den USA lebte und nach Kriegsende Auftritte in aller Welt absolvierte... weiter
Das Wiener Kabarett "Simpl" feiert heuer 100. Geburtstag. Und was wäre besser geeignet als eine Revue, die urtypische Unterhaltungsform des "Simpl"? Also lassen die Masterminds Michael Niavarani und Albert Schmidleitner im neuen Programm zunächst einmal die vergangenen 100 "Simpl"-Jahre im Schnelldurchlauf vorüberziehen... weiter
Ach, es ist schon nicht leicht, wenns einem allzu gut geht: Vor lauter Langeweile muss man sich bereits zweite Identitäten zulegen, um dem Dasein noch ein wenig Abwechslung zu verschaffen. Blöd nur, wenn man seine Angebetete just dann trifft, wenn man grad die falsche Rolle mimt - und das Objekt der Begierde obendrein unmissverständlich klarstellt... weiter
Die drei Herren von maschek, Robert Stachel, Peter Hörmannseder und Ulrich Salamun, versuchen sich im dritten und letzten Teil ihrer Fernsehtage wieder am Synchronisieren von Sendungen. Das magische Datum 11.11.2011 ist diesmal Ausgangspunkt der aus 50 Stunden Fernsehmaterial zusammengeschusterten Geschichte... weiter