• vom 21.12.2011, 12:34 Uhr

Kultur


Musik

Gans fröhliche Weihnachten




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Von Mathias Ziegler

  • Die Echten mit neuem Programm: "Gans in Weiß"

Die Echten beim Gänsebraten: Stephan Gleixner, Alexander Wartha, Chris Kisielewsky und Franz Alexander Langer.

Die Echten beim Gänsebraten: Stephan Gleixner, Alexander Wartha, Chris Kisielewsky und Franz Alexander Langer. Die Echten beim Gänsebraten: Stephan Gleixner, Alexander Wartha, Chris Kisielewsky und Franz Alexander Langer.

"Never change a winning team", lautet eine alte Regel - auf der Kabarettbühne hat die Musikkabarettquartett Die Echten sie jedoch außer Kraft gesetzt. Und beweisen am Ende ihres elften Jahres: Auch mit dem Neuzugang Chris Kisielewsky liefern Stephan Gleixner, Franz Alexander Langer und Alexander Wartha feinste A-Capella-Stücke mit einer ausgefeilten Rahmenhandlung, ein Kabarett-Musical sozusagen.

Und sei es nur für eine Weihnachtsshow mit einem halben Dutzend Auftritten. Denn öfter war und ist das derzeitige Programm "Gans in Weiß" nicht zu sehen. Trotzdem ist es nicht bloß eine Überbrückung zwischen dem vorigen Programm "Tapetenwechsel" und dem kommenden "Verhört" (Premiere am 13. Februar). Sondern halt das aktuelle Weihnachtsprogramm der Echten. Und so trägt sie ganz klar das Etikett "O du Fröhliche" um den Hals, die Gans.


Die Echten verkünden in erster Linie die frohe Botschaft, dass Weihnachten trotz Rummel und Hektik im Grunde eine schöne Zeit ist, die es zu genießen gilt. Auch wenn es natürlich vieles gibt, worüber man sich ärgern kann: angefangen bei den ÖBB, die einen zu Weihnachten in einem Kaff stranden lassen, über den alljährlichen Einkaufsstress samt Reizüberflutung bis hin zum Diätwahn.

Zungenfertigkeit und Stimmbandakrobatik
Wie immer sind die Texte frech und griffig, und wie gewohnt dominieren Wortspiele und Slapstick. Mit perfektionierter Zungenfertigkeit und Stimmbandakrobatik erzählen und singen Die Echten davon, was einen gelungenen Heiligen Abend ausmacht. Und beweisen einmal mehr, dass Schlagzeug und E-Gitarre ein fast inadäquater Ersatz für den eigenen Mund sind.

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Dokument erstellt am 2011-12-21 12:41:04



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