"Ne gledaj mi u piajat" erzählt die Geschichte der 24-jährigen Marijana, deren gesamtes Leben sich um die Familie dreht. - © Crossing Europe Filmfestival

Crossing Europe

Coming-of-Age-Film "Ne gledaj mi u pijat" mit Hauptpreis geehrt

  • Kroatisch-dänische Tragikkomödie mit 10.000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet.

Linz. Die kroatisch-dänische Tragikkomödie "Ne gledaj mi u piajat - Quit staring at my plate" von Hana Jusic über Eigenheiten familiärer Beziehungen hat am Sonntagabend den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis des Linzer Filmfestivals "Crossing Europe" gewonnen. Die dänisch-isländische Coming of Age-Produktion "Hjartasteinn" von Gudmundur Arnar... weiter




Die Dokumentation "Cinema Futures" bricht eine Lanze für analoges Filmmaterial. - © Mischief Films

Filmfestival

Digital über Analog berichten1

  • Der Linzer Filmemacher Michael Palm streift mit "Cinema Futures" die Zukunft des Kinos.

Linz. Das Filmfestival Crossing Europe, das am Sonntag in Linz zu Ende geht, legt auch in diesem Jahr Zeugnis davon ab, worin die Kraft des Kinos besteht. Es geht um die Magie von Bildern, um Eindrücke, die andere Medien nicht in diesem Umfang bieten können, schlicht: Es geht um die Zukunft des bewegten Bildes auf der großen Leinwand... weiter




Iggy Pop (links) und Jim Jarmusch: Freunde fürs Leben und Urheber von "Gimme Danger". - © Katharina Sartena

Film

Tagelang high4

  • Jim Jarmusch hat mit "Gimme Danger" eine Doku über Iggy Pop und The Stooges gedreht.

Als Jim Jarmusch noch ein Teenager war und daheim in Akron, Ohio, mit seinen Freunden abhing, da interessierten sich diese jungen Leute für jede neue Band, die da am Horizont auftauchte. "Meine Freunde und ich waren ziemlich wild und immer auf der Suche nach neuer Musik, die wir dann stundenlang bei irgendwem im Keller hörten", erzählt Jarmusch... weiter




Zum Tod von Jonathan Demme

Ein stiller Großer

  • Jonathan Demme, Regisseur des Thrillerklassikers "Das Schweigen der Lämmer", ist tot.

New York/Los Angeles. (dpa/est) Der Oscar-gekrönte US-Regisseur Jonathan Demme ist tot. Demme, der bei Erfolgsfilmen wie "Das Schweigen der Lämmer" und "Philadelphia" Regie geführt hatte, sei am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) im Alter von 73 Jahren in seiner Wohnung in New York gestorben, gab seine Sprecherin bekannt... weiter




"El bar" von Alex de la Iglesia ist einer der Eröffnungsfilme von "Crossing Europe". - © Crossing Europe

Crossing Europe

Blick auf eine Zeitenwende2

  • "Crossing Europe" zeigt zum 14. Mal forderndes, spannendes europäisches Kino in Linz.

Linz. Schon zum 14. Mal richtet Christine Dollhofer in ihrer Eigenschaft als Leiterin von "Crossing Europe" das Linzer Filmfestival aus und hat es seit der Gründung zu einer Institution gemacht: Außerhalb Wiens und nach der Diagonale in Graz ist "Crossing Europe" heute das wichtigste Filmfestival im Land... weiter




Ray Kroc (Michael Keaton, Mitte) hat McDonald’s zwar weder erfunden noch gegründet, aber ab 1954 richtig groß gemacht. Der Kinofilm "The Founder" zeigt, wie. - © Einhorn Film

The Founder

Burger, Pommes, Cola5

  • Ein neuer Film erzählt von den Anfängen von McDonald’s. Der Konzern ist heute Seismograph für den Zustand des Kapitalismus.

Die einfachen Ideen sind immer die besten. Zum Beispiel, seinen Burger, seine Pommes und sein Cola in nur 30 Sekunden nach der Bestellung im Papiersackerl mitzunehmen, dafür rund 50 Cent zu bezahlen und reinzubeißen, ohne Besteck und ohne Geschirr. Ein köstliches Geschmackserlebnis, danach den Müll ab in den Kübel... weiter




Fremd in der Provinz: Im Regen stehen der neue Dorfarzt (Marc Zinga, links) und seine Familie. - © Thimfilm

Julien Rambaldi

Ordinieren im Gatsch3

  • "Ein Dorf sieht schwarz" verhandelt launig Fremdenhass und damit einhergehende Ängste.

Wenn sich mehr als 700.000 Franzosen einen kleinen Film über den Arzt Seyolo aus dem Kongo ansehen, der sich in der nordfranzösischen Provinz niederlässt, um dort zu praktizieren, dann muss es sich wohl um eine gelungene Komödie handeln. Denn so cinephil die Franzosen auch sind: Auf spröde Problemwälzereien im Kinosaal hat in der gegenwärtig... weiter




Szene aus dem neuen "Star Wars"-Film. - © APA, ap, Industrial Light & Magic/Lucasfilm

Kino

Erster Trailer für "Star Wars: Die letzten Jedi" online2

  • Film kommt im Dezember 2017 in die Kinos.

Hollywood. Feiertag für alle "Star Wars"-Fans: Die Macher der Weltraum-Saga haben am Freitag den ersten Trailer für die achte Episode mit dem Titel "Die letzten Jedi" veröffentlicht. Der Film soll Mitte Dezember ins Kino kommen. Der rund zweiminütige Clip zeigt, wie die Schrottsammlerin Rey (gespielt von Daisy Ridley) von Luke Skywalker (Mark... weiter




"Kolberg" von Veit Harlan, fertiggestellt Anfang 1945, gehörte zu den "Durchhalte-Epen" aus Goebbels’ Propagandaschmiede, konnte seine Wirkung aber nicht mehr entfalten. - © Filmarchiv Austria

Filmschau

Hitlers große Illusion9

  • Das Wiener Metrokino zeigt NS-Propagandafilme.

Für Joseph Goebbels war es nach dem Radio die unmittelbarste Form, mit dem Volk zu kommunizieren: Das Kino des Dritten Reiches hat wie bisher kaum eine andere Phase die Filmgeschichte mitgeschrieben und beeinflusst. Und das, obwohl es in den 12 Jahren nationalsozialistischer Herrschaft unter den rund 1200 Werken der NS-Filmproduktion kaum ein... weiter




"Der Pakt" analysiert, dass Adolf Hitlers Arm bis in die Filmstudios Hollywoods reichte. - © Verlag

Sachbuch

Wie Hitler mit Hollywood Geschäfte machte16

  • Das Buch "Der Pakt" von Ben Urwand zeigt, dass US-Studios bereitwillig mit Nazi-Deutschland kollaborierten.

Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht. Gemäß dieser Devise haben viele Machtverhältnisse in der Geschichte funktioniert, und auch das Dritte Reich ist voll von solchen Beispielen, auch von bislang kaum bekannten, überraschenden. Denn nach der Machtergreifung der Nazis 1933 haben sich Hollywood und seine großen Studios nur vorderhand vom... weiter




Erneut im Cannes-Wettbewerb: Michael Haneke. - © apa/Scheriau

Cannes-Bewerb

Michael Haneke hat Chancen auf dritte Goldene Palme1

Cannes. Michael Haneke könnte zum dritten Mal die Goldene Palme gewinnen: Der österreichische Regisseur wurde mit seinem neuen Film "Happy End" in den Wettbewerb der 70. Filmfestspiele von Cannes geladen. 2009 hat Haneke mit seiner Faschismus-Parabel "Das weiße Band" erstmals den prestigeträchtigen Hauptpreis des Festivals gewonnen... weiter




Der österreichische Regisseur Michael Haneke ist wieder im Rennen um die Goldene Palme.  - © APAweb/GEORG HOCHMUTH

Filmfestspiele Cannes

Alle guten Dinge sind drei4

  • Der österreichische Regisseur ist wieder im Rennen um die Goldene Palme.

Cannes/Wien. Es wäre bereits seine dritte Goldene Palme: Der österreichische Regisseur Michael Haneke wurde mit seinem neuen Film "Happy End" in den Wettbewerb der 70. Filmfestspiele Cannes eingeladen. Zuletzt holte der 75-Jährige mit "Das weiße Band" 2009 und "Amour" 2012 zweimal hintereinander den Hauptpreis des wichtigsten Filmfestivals der Welt... weiter




zurück zu Kultur


Filmkritik

Szenen aus dem Lebensfrühling

Paula (Elisabeth Wabitsch, links) ist heimlich in ihre Mitschülerin Charlotte (Anaelle Dézsy) verliebt. - © Filmladen/Orbrock Film Was ganz entscheidend für die Darstellung von Adoleszenz im Film ist, ist die Authentizität. Nicht oft erlebt man im Kino diese raren Momente völliger... weiter




Filmkritik

Mitten ins Schwarze

Der Arzt Seyolo Zantoko (Marc Zinga) und seine Kinder fühlen sich im Dörfchen Marly-Gomont fremd. - © Thimfilm Komödien über Fremde, sogenannte "Ausländer", sind derzeit groß in Mode und höchst erfolgreich: Aus Frankreich kam vor zwei Jahren mit "Monsieur... weiter




Filmkritik

Von Schönheit geblendet

Hingabe, Aufgabe: Die Zofe Sookee (Kim Tae-ri, links) und die reiche Lady Hideko (Kim Min-hee) verlieben sich ineinander. - © Filmladen Nicht alles, was hier so scheint, ist wahr. Eigentlich gar nichts. Denn jeder betrügt jeden, in einer Welt, in der es um Macht, Lust und Gier geht... weiter





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Kommentar

Das heiße Eisen bleibt heiß

Eigenständigkeit ist eine komplexe Sache. Egal ob bei Heranwachsenden, den Mitarbeitern eines Teams oder eben den österreichischen Bundesmuseen... weiter





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Die Erwartungen waren hoch: von Sex-Metal bis Goth-Lolita und Noise-Geisha hörte man das Publikum verheißungsvoll wispern. Und dann: Weder die erhofften durchsichtige Kleidchen noch DIY-Reishüte am Kopf waren zu sehen, sondern pechschwarz und kabukihaft kam das japanische Duo Group A auf die Bühne. Im Bild: Sayaka Botanic tönt effektvoll auf ihrer Violine.

Regisseur Wolfgang Murnberger (l.) mit Josef Hader ("Wilde Maus") und Schauspieler-Kollegin Pia Hierzegger. Mary Wollstonecraft (1759 - 1797) gilt als die erste Feministin Englands. Das bekannteste Werk der Schriftstellerin, Übersetzerin und Philosophin, "A vindication of the rights of woman" ("Verteidigung der Rechte der Frau") tritt für eine Gleichberechtigung von Mann und Frau ein.

Barry Jenkins Film "Moonlight" gewann den Oscar für den besten Film. Zuvor wurde irrtümlich "La La Land" gekürt. Hugh Jackman winkt am Roten Teppich.

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