Ildikó Enyedi konnte 18 Jahre keinen Film machen, jetzt gewann sie den Goldenen Bären. - © dpa-Zentralbild PoolInterview

Goldener Bär

Träumen im Gleichschritt3

  • Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi gewann den Goldenen Bären der Berlinale und spricht über ihren Siegerfilm.

Berlin. Regisseurin Ildikó Enyedi ist keine Berlinale-Debütantin: Doch nach ihrem letzten Film hier, "My Twentieth Century" (1989), und nach 18 Jahren, ohne einen neuen Film finanziert zu bekommen, ist die 61-jährige Ungarin überglücklich mit ihrem Goldenen Bären für "On Body and Soul". Der Film zeigt eine außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen... weiter




Georg Friedrich bekam für "Helle Nächte" den Silbernen Bären als bester Schauspieler. - © Katharina Sartena

Berlinale

Georg Friedrich: "Der Kaugummi ist schon wieder im Mund"6

  • Bei der Berlinale gewann Georg Friedrich für "Helle Nächte" den Silbernen Bären als bester Schauspieler.

Er ist kein Mann der großen Worte, gerade im Umgang mit der Presse, das weiß man von Georg Friedrich. Und zu seinem Interview-Tag bei der Berlinale ist er gar nicht erst aufgetaucht, aber auch das verzeiht man diesem Ausnahmeschauspieler, der nicht nur Josef Haders "Wilde Maus" mit der Performance eines Prater-Strizzis adelte... weiter




Der Goldene Bär der 67. Berlinale geht an den ungarischen Liebesfilm "Körper und Seele" ("Teströl es lelekröl") von Ildiko Enyedi. Das gab die internationale Jury unter Vorsitz des niederländischen Regisseurs Paul Verhoeven (Bild) bekannt. - © APAOnline/AP

Berlinale

Goldener Bär an ungarischen Film "Körper und Seele"2

  • Haders "Wilde Maus" ging leer aus

Berlin/Wien. Der Goldene Bär der 67. Berlinale geht an den ungarischen Liebesfilm "Körper und Seele" ("Teströl es lelekröl") von Ildiko Enyedi. Das gab die internationale Jury unter Vorsitz des niederländischen Regisseurs Paul Verhoeven ("Elle", "Basic Instinct") am Samstagabend in Berlin bekannt. Die österreichische Tragikomödie "Wilde Maus"... weiter




Der Finne Aki Kaurismäki ist mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet worden.  - © WZWeb/AP/Michael Sohn

Berlinale

Regie-Bär für Aki Kaurismäki

  • Alfred-Bauer-Preis für polnische Regisseurin Holland.

Berlin. Der finnische Filmemacher Aki Kaurismäki (59) ist am Samstag bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet worden. Sein Drama "Die andere Seite der Hoffnung" über einen syrischen Flüchtling in Helsinki galt bei dem Filmfestival als einer der Favoriten. Kaurismäki drehte international erfolgreiche Produktionen... weiter




Friedrich bekam den Silbernen Bären, der ihn als besten Schauspieler auszeichnet.  - © APAweb/dpa/Rainer Jensen

Berlinale

Bester Schauspieler
kommt aus Österreich
19

  • Georg Friedrich erhielt bei der Berlinale den Silbernen Bären als bester Schauspieler.

Berlin/Wien. Der österreichische Schauspieler Georg Friedrich (50) hat bei der Berlinale den Silbernen Bären als bester Schauspieler gewonnen. Er bekam den Preis für seine Rolle in dem deutschen Wettbewerbsbeitrag "Helle Nächte" von Thomas Arslan. In dem Roadmovie spielt er einen Vater, der versucht, Nähe zu seinem halbwüchsigen Sohn aufzubauen... weiter




Hugh Jackman mit Patrick Stewart. - © Katharina Sartena

Berlinale 2017

"Wolverine lebt in mir weiter"3

  • Hugh Jackman sorgte mit "Logan" für Blitzlichtgewitter bei der Berlinale.

Jetzt ist er also da, der Höhepunkt der Berlinale, zumindest, was den Starrummel betrifft: Hugh Jackman und Patrick Stewart stellten zum Ende des Festivals mit "Logan" die dritte und letzte Verfilmung rund um den Marvel-Charakter Wolverine außer Konkurrenz vor - und für Jackman ist das nach 17 Jahren in dieser Rolle das Ende eines Lebensabschnitts... weiter




Frei nach Max Frisch agieren Stellan Skarsg rd und Nina Hoss in "Return to Montauk". - © Berlinale

Filmfestival

Paul liebt Populismus4

  • Bei der Berlinale werden am Samstag die Preise verliehen. Das Rennen ist offener als je zuvor.

Berlin. Wer erinnert sich noch an Paul, die Krake? An diesen Octopus vulgaris, der 2008 und 2010 fast immer die richtigen Ergebnisse der Fußballbegegnungen bei EM und WM "voraussagte", indem er sich auf die richtige Flagge setzte? So ein Orakel für den Gewinner des Goldenen Bären bräuchte es in diesem Jahr ganz dringend... weiter




Patricia Clarkson (l.) und Regisseurin Sally Potter. - © Katharina Sartena

Film

"Das Gegenteil von Brexit"4

  • Zwei Filmemacher haben bei der Berlinale für viel Beifall gesorgt: Aki Kaurismäki und Sally Potter.

Der eine erzählt eine lakonisch kadrierte Flüchtlingsgeschichte von einem Syrer, der sich nach Helsinki verirrt hat und dort in der typischen Bildsprache Aki Kaurismäkis eine Zukunft sucht, die andere zeigt eine gerade gewählte Ministerin und ihr Umfeld bei der Feier zu ihrer Ernennung in schwarzweißen Bildern und mit viel Wortwitz auf der... weiter




Regisseur Andreas Veiel. - © Katharina Sartena

Berlinale

Joseph Beuys: Seiner Zeit voraus7

  • Andres Veiel hat mit "Beuys" eine Doku über den Ausnahmekünstler im Berlinale-Wettbewerb gezeigt.

Berlin. Seit "Black Box BRD" (2001) zählt Regisseur Andres Veiel zu den führenden Dokumentarfilmemachern Deutschlands. Jetzt hat sich Veiel dem Künstler und der Ikone Joseph Beuys verschrieben, über den er unter dem schlichten Titel "Beuys" eine Doku gemacht hat. Eine spannende Auseinandersetzung mit diesem unbequemen Aktionisten... weiter




Catherine Frot, Martin Provost und Catherine Deneuve (v.l.) bei der Premiere von "EinKuss von Béatrice" in Berlin. - © Katharina Sartena

Berlinale

Die Geburtenhelferin4

  • Catherine Frot feierte an der Seite von Catherine Deneuve mit "Ein Kuss von Béatrice" Berlinale-Premiere

Berlin. Sie ist eines der bekanntesten Gesichter des französischen Films: Die Schauspielerin Catherine Frot, geboren 1956 in Paris, stand im Vorjahr auf dem Höhepunkt ihrer Popularität, als sie für den Film "Marguerite" mit dem César für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Darin spielte sie eine Sängerin, die gar nicht singen kann... weiter




Großstadt-Paar in der Beziehungskrise: Georg (Josef Hader) und Johanna (Pia Hierzegger). - © Wega Film

Filmkritik

Nackte Haut im Schnee4

  • Josef Haders erste Regiearbeit: In "Wilde Maus" will sich jemand ganz übel rächen.

Ein Gespräch beim Chefredakteur. Das meint entweder eine Beförderung oder eine Gehaltserhöhung. Oder eben nicht. Im Fall von Georg (Josef Hader) meint es "eben nicht". Entlassung, Kündigung, es gibt viele Worte dafür, wie man ein Mittelstandsleben aus den Angeln heben und es im Rest-Komfort des Golden Handshakes noch eine Weile zappeln und zucken... weiter




Filmkritik

Zucchini will lieben1

  • "Mein Leben als Zucchini" ist oscarnominiert.

Ein unbedachter Schubser mit der Tür zum Dachboden reicht aus, um den Buben, der auf den Namen Zucchini hört, zur Vollwaise zu machen. Er hat damit einfach seine Mutter die Leiter runtergeschubst, die sie gerade emporklomm. Und das nicht einmal beabsichtigt. Dann liegt da unten eine Frau in der Blutlache... weiter




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Filmkritik

Zwischen den Genres

Fühlt sich mitschuldig am Tod einer jungen Frau: Ärztin Jenny (Adèle Haenel). - © temperclayfilm Die Intention mag die richtige gewesen sein, allein an der Umsetzung hapert es diesmal ein wenig: Die Regiebrüder Jean-Pierre und Luc Dardenne aus... weiter




Filmkritik

Rumkugeln im Sand

Der Lümmel (Brandon Lavieville) küsst die burschikose Billie (Raph), Dick und Doof (Didier Després, Cyril Rigaux) passen auf. - © Thimfilm Zu Beginn lässt sich über eine hysterische Juliette Binoche in prachtvoller Aristokraten-Panier noch herzlich lachen... weiter




Filmkritik

Nach dem Schuss

Natalie Portman legt die First Lady als umsichtige, kluge und doch tief verletzte Frau an. - © Tobis Film GmbH Sie hat stets die Fassung bewahrt: Jackie Kennedy saß an jenem denkwürdigen Tag neben ihrem Mann im Auto, als ihn die tödlichen Schüsse trafen... weiter





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Kommentar

Ärger ist schlechte Werbung

Nackte Frauenkörper, die wahlweise für Fliesen, Ketchup oder, besonders subtil, Schlagbohrer werben, werden recht zuverlässig zu einer Beschwerde beim... weiter





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Jean-Honoré Fragonard, Das Mädchen mit dem Murmeltier, 1780er Jahre.

Ein Ausnahmeprojekt mit Ausnahmeproblemen: Die Elbphilharmonie, eine "gläserne Welle", die auf drei Seiten von Wasser umgeben ist.  Billy Bob Thornton mit seinem Golden Globe für die Fernsehserie  "Goliath".

Dirigent Gustavo Dudamel und die Wiener Philharmoniker am Sonntag beim Neujahrskonzert 2017. Zu Gast bei der äthiopischen Nacht: Der Circus Debre Berhan aus Äthiopien.

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