Nina Proll hat noch immer kein Problem mit dem Sager, sie hätte einen "geilen Arsch". - © Katharina SartenaInterview

Interview

Ungeknickt durch den Sturm34

  • Die Schauspielerin Nina Proll über die Sexismus-Debatte und ihren neuen Film "Anna Fucking Molnar".

Wien. Mit ihren Aussagen und Postings zur Sexismus-Debatte hat Nina Proll kürzlich für viel Aufsehen gesorgt. Sie stellte darin die Hysterie an den Pranger, mit der die Debatte geführt wird, und rief zu einem entspannteren Umgang im Zusammenleben der Geschlechter auf. Dass sie dabei vor allem bei Feministinnen aneckte, weil sie in Ordnung findet... weiter




Clooney sieht "dunkle Wolken" am Horizont. - © Katharina Sartena

George Clooney

"Es ist ein wütender Film"8

  • George Clooney beschreibt in seinem neuen Film "Suburbicon" ein düsteres Amerika voller absurder Vorgänge und kritisiert Donald Trump.

Perfekte Vorgärten, einladende Häuser mit Swimmingpool, nette Nachbarn - so wird die Vorortegemeinde "Suburbicon" beworben. In den 50er Jahren konnte man hier für 6000 Dollar ein Eigenheim erwerben, die Biederkeit gab es gratis dazu. Das Setting in George Clooneys neuer Regiearbeit "Suburbicon" (jetzt im Kino) könnte amerikanischer nicht sein: Doch... weiter




Der "Krieg der Sterne" soll um eine weitere Trilogie verlängert werden. - © APAweb/Reuters, Benoit Tessier

Disney

Weitere "Star Wars"-Trilogie angekündigt

  • Der Erfolg der neuen Star-Wars-Reihe übertrifft alle Erwartungen. Nun legt Disney nach.

Burbank. Neues Futter für "Star Wars"-Fans: Der Disney-Konzern hat eine weitere "Star Wars"-Trilogie angekündigt. Das Unterhaltungsunternehmen habe soeben einen Vertrag mit Rian Johnson abgeschlossen, dem Regisseur der achten Episode "Star Wars 8 - Die letzten Jedi", sagte Disney-Manager Robert Iger am Donnerstag... weiter




Oktober 1917

Revolution geht weiter2

  • Retrospektive zum Kino der UdSSR im Metrokino.

Wien. Heute, Freitag, eröffnet im Wiener Metro Kinokulturhaus die Filmretrospektive "Oktober 1917. Teil 2" (10. bis 30. November), die Fortsetzung der Retrospektive zu 100 Jahren Oktoberrevolution in Russland. Gezeigt werden Arbeiten aus der Zwischenkriegszeit, dem Zweiten Weltkrieg, der Nachkriegszeit bis zur Glasnost-Ära und Perestroika... weiter




Mark Wahlberg ist bei "Mile 22" dabei. - © APAweb/AFP, Valerie Macon

Thriller

Mark Wahlberg und Lauren Cohan drehen "Mile 22"

  • Dreharbeiten für Action-Thriller starten Ende November.

Hollywood. Die Besetzung für den Action-Thriller "Mile 22" wächst weiter an. Dem "Hollywood Reporter" zufolge spielt an der Seite von Mark Wahlberg nun auch die "The Walking Dead"-Schauspielerin Lauren Cohan mit. Seit längerem stehen schon die US-Kampfsport-Ikone Ronda Rousey, der indonesische "The Raid"-Star Iko Uwais und John Malkovich für Rollen... weiter




"Vor der Morgenröte" erzählt aus dem Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig im Exil. - © X-Verleih

Kino

Josef Hader für Europäischen Filmpreis nominiert

  • Mit Isabelle Huppert und Jean-Louis Trintignant sind auch zwei Darsteller aus Michael Hanekes "Happy End" im Rennen.

Berlin/Wien. Josef Hader hat im Dezember Chancen auf die Auszeichnung als bester Schauspieler beim Europäischen Filmpreis 2017. Der 55-Jährige ist für seine Rolle als Stefan Zweig in Maria Schraders Filmbiografie "Vor der Morgenröte" nominiert worden, wie die Europäische Filmakademie beim Filmfestival in Sevilla mitteilte... weiter




Ein "Friend of Abe": Jon Voight bei einer Inaugurationsveranstaltung für Donald Trump. - © ap/Phillip/picturedesk

Hollywood

Abrahams verfolgte Söhne26

  • In Hollywood arbeiten zahllose Republikaner - auch wenn sie bis heute glauben, ihre Ansichten verstecken zu müssen.

Hör mal, wer da hämmert: "Als Republikaner wird man behandelt wie die Juden im Deutschland der Dreißigerjahre." "Ich habe kein Problem mit dem Wort ,Nigger‘. Solange ich es nicht im rassistischen Zusammenhang verwende, wie kann es jemanden geben, der es als schlimm empfindet?" "Die Clintons sind wie Herpes... weiter




Die Viennale sucht eine neue Leitung. - © APAweb/Georg Hochmuth

Viennale

Filmfestival-Leitung gesucht1

  • Entscheidung soll bis spätestens 31. Jänner 2018 fallen.

Wien. Bei der Viennale geht es Schlag auf Schlag: Nachdem am Donnerstagabend die 55. Ausgabe mit der traditionellen Abschlussgala endete, hat das Filmfestival am Freitag bereits die Ausschreibung für die neue Leitung ab 2018 veröffentlicht. Diese war notwendig geworden, nachdem Langzeitchef Hans Hurch im Juli überraschend verstorben und Franz... weiter




Robert Pattinson dreht nun anspruchsvolle Filme. - © APAweb, ap, Joel RyanInterview

Robert Pattinson

"Ich mache Filme nicht fürs Geld"14

  • Robert Pattinson hat dem Mainstream den Rücken gekehrt und will lieber anspruchsvolle Filmprojekte drehen.

Schon lange hadert Robert Pattinson mit seinem Image als verführerischer Vampir, das ihm seit seiner "Twilight"-Zeit mit schöner Regelmäßigkeit den Tag verdirbt. Denn wer immer nur mit einer Rolle assoziiert wird, der hat darunter zumindest künstlerisch einigermaßen zu leiden. Deshalb hat Pattinson mit 31 schon eine lange... weiter




Regisseur Lukas Valenta Rinner erhält den 9. Wiener Filmpreis für den besten Spielfilm. - © APAweb, Hans Klaus Techt

Viennale

Viennale-Preis für Lukas Valenta Rinner

  • Beste Doku von verstorbenem Michael Glawogger.

Wien. Mit der Premiere des französischen Dramas "La Villa" von Robert Guediguian endete Donnerstagabend die 55. Ausgabe der Viennale mit der traditionellen Abschlussgala im Gartenbaukino. Die Auslastung konnte das Filmfestival im ersten Jahr ohne den verstorbenen Langzeitdirektor Hans Hurch von 82,3 Prozent auf 82... weiter




Viennale geht mit Gala und Ehrungen zu Ende. - © APAweb/Georg Hochmuth

Viennale 2017

55. Viennale steigert Auslastung

  • Spielfilmpreis an Lukas Valenta Rinner für "Die Liebhaberin" und Dokumentarfilmpreis an Glawoggers "Untitled".

Wien. Mit der Premiere des französischen Dramas "La Villa" von Robert Guediguian endet am Donnerstag Abend die 55. Ausgabe der Viennale mit der traditionellen Abschlussgala im Gartenbaukino. Die Auslastung konnte das Filmfestival im ersten Jahr ohne den verstorbenen Langzeitdirektor Hans Hurch von 82,3 Prozent auf 82... weiter




Romy Schneider, lasziv in "Das Mädchen und der Komissar" (1970) von Claude Sautet. - © Giancarlo Botti/Gamma-Rapho/courtesy Schirmer/MoselVideo

Sachbuch

Der Tag, an dem Sissi starb12

  • Der Bildband "Romy Schneider: Film für Film" öffnet den Blick auf die unfassbare Aura dieser Schauspielerin.

"Sie ist von einer Schönheit, die sie sich selbst geschaffen hat. Eine Mischung aus giftigem Charme und tugendhafter Reinheit. Sie ist leicht wie ein Allegro von Mozart und zugleich körperlich und sinnlich. Auf eine Frau wie sie habe ich gewartet." Diese Worte sind eine Liebeserklärung, und sie gelten auch fast 35 Jahre nach Romy Schneiders Tod wie... weiter




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Filmkritik

In der Kunstblase

Ein paar Häufchen als Installation: "Ist das Kunst oder kann das weg?", fragt "The Square". - © Filmladen Museen sind die Orte der Kunst, an denen man reflektieren kann, die einem die Weitsicht ausdehnen und die die Kunst auch als Seelennahrung begreifen... weiter




Filmkritik

Dann lieber blind

Resi (Maria Dragus, rechts) kann als Sehende nicht mehr so virtuos Klavier spielen, das merkt auch ihre Mutter (Katja Kolm). - © Filmladen Selbstbestimmung und Entfaltung stoßen schnell an gesellschaftlich determinierte Grenzen, das ist heute so, und das war auch früher so... weiter




Filmkritik

Die pure Männlichkeit

Schimmelreiter Meinhard (Meinhard Neumann) braucht keinen Sattel zum Reiten, als Zügel genügt ihm die Pferdemähne. - © Stadtkino Es ist, vielleicht gerade in Zeiten wie diesen, an der Zeit, einmal über den Mann und seinen Platz in der Gesellschaft nachzudenken... weiter





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Kommentar

Vom Segen der Unwissenheit

Wer über Daten verfügt, hat die Macht. Oder kann sie zumindest in ein Ranking verpacken - eine Spielerei des Daten- und Wetteifer- Zeitalters... weiter





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CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

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