Alicia Vikander lässt sich in "Tulpenfieber" vom Duft dieser wertvollen Blume verführen. - © Thimfilm

Alicia Vikander

Alle Schichten freilegen1

  • Schauspielerin Alicia Vikander über Charaktertiefe und die unendlichen Längen von roten Teppichen.

Wer Alicia Vikander gegenübersitzt, der kann sie förmlich spüren, die ehrgeizige Arbeitswut, mit der die 29-jährige Schwedin derzeit einen großen Film nach dem nächsten dreht. Seit ihrem Oscar für "The Danish Girl" zählt die gebürtige Schwedin zu den Aufsteigerinnen in Hollywood. Vikander bringt eine Aura völliger Reinheit vor die Kamera... weiter




Franz Schwartz leitet die diesjährige Viennale. - © Viennale

Viennale

Viennale-Chef für kurze Zeit

  • Franz Schwartz, ehemaliger Leiter des Stadtkinos, übernimmt interimistisch die Leitung der Viennale.

(greu) Der überraschende Tod von Viennale-Chef Hans Hurch im Juli hat beim Wiener Filmfestival große Bestürzung ausgelöst und die Frage nach einem Nachfolger erst einmal hintangestellt - zu groß war der Schock. Hurchs Vertrag, wäre bis 2018 gelaufen, jetzt hat die Viennale mit Franz Schwartz einen interimistischen Leiter bestellt... weiter




Modedesigner Dries van Noten: "Mode und Kunst sind für mich eine kreative Liaison." - © Filmladen VerleihInterview

Dries van Noten

"Gärtnern ist meine Leidenschaft"1

  • Dries van Noten über seine Visionen als Modedesigner und die Befriedigung, die selbst eingekochte Marmelade beschert.

Seit einigen Jahren betreiben immer mehr Modehäuser cineastische Imagepflege. Doch Regisseur Reiner Holzemers Fashion-Dokumentarfilm "Dries" über Dries van Noten (ab sofort im Kino) ist mehr. Denn der Belgier aus Antwerpen unterscheidet sich eindeutig von den großen Labels, die um Aufmerksamkeit buhlen... weiter




Emma Stone bei der 89. Oscarverleihung im Februar 2017. - © APA, afp, Angela Weiss

"Forbes"

Emma Stone ist bestbezahlte Schauspielerin1

  • Die 28-Jährige ("La La Land") verdient am meisten. Jennifer Aniston und Jennifer Lawrence auf Platz 2 und 3.

Los Angeles. Oscar-Preisträgerin Emma Stone (28) ist laut "Forbes"-Magazin die bestbezahlte Schauspielerin der Welt. Der "La La Land"-Star habe in den vergangenen zwölf Monaten rund 26 Millionen Dollar (etwa 22 Millionen Euro) verdient, teilte das US-Magazin am Mittwoch mit. Auf dem zweiten Platz landete den "Forbes"-Recherchen zufolge... weiter




Tom Cruise

Filmstart trotz Beinbruch gesichert

  • Der US-Filmstar verletzte sich bei den Dreharbeiten zu "Mission: Impossible 6".

US-Filmstar Tom Cruise (55) hat sich bei den Dreharbeiten für den neuen Spionagethriller "Mission: Impossible 6" den Fuß gebrochen. Die Dreharbeiten würden ausgesetzt, bis sich der Schauspieler von der Verletzung erholt habe, teilte das Studio Paramount Berichten zufolge am Mittwoch mit. Paramount zufolge soll der Film zum geplanten Termin im Juli... weiter




Viele James Bond-Fans halten ihn für den besten 007-Agenten. Daniel Craig kehrt als Bond-Darsteller zurück. - © APAweb / AFP, Victor Cruz

James Bond

Daniel Craig tut es noch einmal5

  • Daniel Craig bestätigte seine Rückkehr als James Bond. Ende Juli hatte es bereits Medienberichte gegeben.

New York/London. Lang wurde spekuliert, jetzt hat er es selbst bestätigt: Daniel Craig wird erneut James Bond darstellen. Auf eine entsprechende Frage des Moderators Stephen Colbert in dessen "The Late Show" antwortete der 49-Jährige am Dienstagabend (Ortszeit) kurz und klar mit: "Ja." Ende Juli hatten britische und US-amerikanische Medien... weiter




In Würde altern: Harry Dean Stanton in "Lucky". - © Festival Locarno

Locarno

Es muss nicht immer Filmkunst sein3

  • Beim Filmfestival in Locarno werden am Samstag, die Leoparden verliehen.

Locarno. Das giftgelb-schwarze Leopardenmuster überzieht die Stadt Locarno im Schweizer Tessin wie eine zweite Haut, vor allem, weil hier dieser Tage die 70. Ausgabe der Filmschau zelebriert wurde, mit einem Festakt im neuen, opulent und zugleich dezent gestalteten Festivalkino "PalaCinema". Ein altes Haus... weiter




Gurinda Chadha durchforschte Archive, um ihren Film drehen zu können. - © Katharina SartenaInterview

Gurinda Chadha

"Wichtig ist, dass die Zuschauer meine Filme verstehen"3

  • Die britisch-indische Regisseurin Gurinda Chadha über ihr opulentes Werk "Der Stern von Indien".

(greu) "Ich habe vor sieben Jahren mit der Arbeit an diesem Film begonnen", sagt Gurinda Chadha im Interview. "Und wie sie wissen, war die Welt damals eine völlig andere. Obama war an der Macht, der Brexit undenkbar und der IS noch nicht einmal erfunden." Die Britin mit ihren indischen Wurzeln, die Filme wie "Kick It Like Beckham" oder "Liebe... weiter




Starke Frau mit politischem Weitblick: Gillian Anderson in "Der Stern von Indien". - © TobisInterview

Gillian Anderson

"Hollywood hat nichts dazugelernt"4

  • Gillian Anderson aus "Akte X" kommt als die Frau des letzten indischen Vizekönigs ins Kino.

Gillian Anderson weiß schon, dass "Akte X" ihr eigentliches Kapital ist. In Berlin, wo sie ihren neuen Film "Der Stern von Indien" (ab heute, Freitag, im Kino) vorstellte, hat sie sich zwar bemüht, hauptsächlich über diese Produktion zu sprechen, aber natürlich kommt das Gespräch früher oder später auch auf Dana Scully, auf das Fernsehen... weiter




Filmkritik

Geschichte kompakt3

  • "Der Stern von Indien" übernimmt sich dramaturgisch.

Es geht um große Geschichte: 1947 zogen der letzte Vizekönig Indiens, Lord Mountbatten (Hugh Bonneville), und seine Frau Edwina (Gillian Anderson) in den protzigen Amtssitz in Delhi, wo Mountbatten im Auftrag des britischen Königs dafür sorgen sollte, Indien nach 300 Jahren unter britischer Krone geordnet in die Unabhängigkeit zu entlassen... weiter




Frei nach Wilhelm Busch: Die beiden schauen sich ins Gesicht - froh sind sie beide nicht. Matthew McConaughey (l.) und Idris Elba. - © Sony Pictures

Filmkritik

Der Revolvermann rettet die Welt5

  • Die Stephen-King-Verfilmung "Der dunkle Turm" versinkt in Unlogik und Pistolengeknall.

Die Welt ist so eine Art Torte, gerade in Stücke geteilt. In der Mitte steht der Schwarze Turm, der alles zusammenhält. Warum er schwarz ist? Wer ihn errichtet hat? Und wer die Welt zur Torte gemacht hat? - Fragen wird man ja wohl noch dürfen... So eine Spur innere Logik ist selbst bei Fantasy- und Horrorfilmen von bemerkenswertem Vorteil... weiter




"Ich verbringe viel Zeit damit, die richtige Form für meineErzählungen zu finden", sagte Haynes in Locarno. "Das ist wirklich der Kernmeiner Arbeit".
- © Katharina Sartena

Locarno

Todd Haynes liebt Nostlagie4

  • In Locarno erhielt der US-Regisseur einen Ehren-Leoparden.

Er zählt zu den wohl wandelbarsten Regisseuren der Gegenwart: Todd Haynes, 1961 in Kalifornien geboren, zeigte 1991 seinen Erstlingsfilm, das kontroversielle Schwulen-Drama "Poison", hier in Locarno und wurde damals mit dem großen Preis der Jury geehrt. Inzwischen hat Haynes hochkarätiges Schauspielerkino wie "Dem Himmel so fern" (2002)... weiter




zurück zu Kultur


Das Gesetz der Familie

Gangster im Wohnwagen

Michael Fassbender und sein Filmvater Brendan Gleeson (r.) geraten in "Das Gesetz der Familie" ordentlich aneinander. - © Filmladen Das Größte war für den alternden Patriarchen Colby Cutler (Brendan Gleeson) immer, sich und seine Familie vor "denen da oben" zu schützen... weiter




The Promise

Doktor Schiwago in Armenien

Oscar Isaac und Charlotte Le Bon verlieben sich ineinander in stürmischen Zeiten - der Erste Weltkrieg steht vor der Tür. - © Polyfilm In Siroun, einem Dorf im Süden der Türkei, leben türkische Muslime und armenische Christen seit Jahrhunderten zusammen... weiter




Final Potrait

Vom Wert des Zweifels

Alberto Giacometti , gespielt von Geoffrey Rush, ist trotz großen Erfolgs in einer immerwährenden Sinnkrise gefangen. - © Filmladen Alberto Giacometti war überzeugt davon, dass weder seine Kunst Bestand habe noch die von berühmten Zeitgenossen wie Picasso. Er hat sich getäuscht... weiter





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Kommentar

Der schmale Grat des "Gut gemeint"

Seit dieser Woche gibt es einen neuen erfolgreichsten Tweet aller Zeiten. Er stammt vom Leider-nicht-mehr-US-Präsidenten Barack Obama... weiter





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"Zusammenspiel" von Irene Charlotte Jahn.

Am Montagabend feierte Michael Haneke mit "Happy End" zum siebenten Mal Weltpremiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes. Monica Bellucci war die Gastgeberin beim Auftakt des Festivals: Eine ehrenvolle Rolle, bei der man durch den Gala-Abend führt. Entsprechend chiczeigte sich die inzwischen 52-Jährige.

Fesselndes am letzten Wochenende in Krems: "Durational Rope" von Quarto brachten Seile unter anderem zum Tanzen. Blixa Bargeld und eines seiner Instrumente.

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