• vom 29.11.2016, 14:06 Uhr

Film

Update: 29.11.2016, 14:15 Uhr

Gotham Film Awards

"Moonlight" ist großer Gewinner




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Vier Auszeichnungen für Coming-of-Age-Drama.

Die Schauspieler des Films "Moonlight" bei der Vorführung des Films in London. - © APAweb/Reuters, Neil Hall

Die Schauspieler des Films "Moonlight" bei der Vorführung des Films in London. © APAweb/Reuters, Neil Hall

New York. Das Coming-of-Age-Drama "Moonlight" ist der große Gewinner der 26. Gotham Film Awards. Der Independentfilm wurde am Montagabend (Ortszeit) in New York als bester Film, das Ensemble mit dem Jurypreis und Barry Jenkins für die beste Regie und das beste Drehbuch ausgezeichnet. Die Veranstaltung wird weithin als Auftakt der US-Preissaison gesehen, die am 26. Februar 2017 mit der Oscar-Gala endet.

Schauspielpreise für Casey Affleck und Isabelle Huppert 

Als beste Schauspieler wurden Casey Affleck als traumatisierter Handwerker in Kenneth Lonergans Familiendrama "Manchester by the Sea" sowie Isabelle Huppert in Paul Verhoevens "Elle" prämiert. Letztere zeigte sich bei der Gala überrascht: "Man hat mir gesagt, es ist ein amerikanischer Preis: 'Du bist Französin, den bekommst du nie!'", wird die 63-Jährige von "Variety" zitiert. Mit ihrer Darstellung einer Geschäftsfrau, die nach einer Vergewaltigung die Opferrolle umkehrt, hat sich Huppert u.a. gegen Favoritin Natalie Portman ("Jackie") durchgesetzt.

Für "Moonlight" bedeutet der Preisregen Aufschwung für die kommende Oscar-Verleihung. Die vergangenen zwei Gotham-Preisträger in der Kategorie "Bester Film", "Spotlight" und "Birdman", haben später in ebendieser Sparte auch Oscars gewonnen. Der von Kritikern gepriesene Film "Moonlight" erzählt in drei Kapiteln vom Leben eines jungen, homosexuellen Afroamerikaners.





Schlagwörter

Gotham Film Awards, Moonlight

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2016-11-29 14:09:54
Letzte nderung am 2016-11-29 14:15:02



Filmkritik

Die ganze Wut dieser Welt

Jennifer Lawrence taumelt in "mother!" an der Seite ihres Mannes (Javier Bardem) in ein psychotisches Delirium. - © Paramount Darren Aronofsky gibt unumwunden zu, dass sein neuer Film "mother!" nicht bloß ein Psychothriller von besonderem Ausmaß... weiter




Filmkritik

Auf Augenhöhe

Tolle Abenteuer trotz kranker Mama: Adrian (Jeremy Miliker) neben der drogensüchtigen, liebevollen Mutter (Verena Altenberger). - © Polyfilm Adrian ist sieben. Da ist man interessiert an Abenteuerspielen und am Herumtollen im Freien - jedenfalls war das einmal so, als es Tablet und Co... weiter




Die Liebhaberin

Begierden und Grenzen

- © Nabis Filmgroup Menschen, die in einer "Gated Community" leben, reizt irgendwann auch wieder der Blick nach draußen, denn hinter den Fassaden eingezäunter... weiter





Werbung



Kommentar

Die neuen Kettenraucher

Man soll das mit der Lebenszeit nicht unterschätzen. Die ist nämlich begrenzt. Das ist etwas, das man mitunter nicht bedenkt... weiter





Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. ORF wünscht sich ein Dutzend Gesetzesänderungen
  2. Mit Flöte, ohne Zauber
  3. Herzhaft gemeuchelt
  4. Vom Nutzen und Nachteil der Arbeit
  5. Das dänische Glück
Meistkommentiert
  1. Der Piefke
  2. Als Morak und Metropol noch wild waren
  3. Eine schwierige Kiste
  4. Streit um Affen-Selfie beendet
  5. Fatale Realitätsverweigerung

Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

Während einer Protestveranstaltung gegen Polizeigewalt vor dem Police Department von Baton Rouge, Louisiana, USA, am 9. Juli 2016, stellt sich die Aktivistin Ieshia Evans den vorrückenden Polizisten entgegen und streckt ihre Hände aus, bereit, sich verhaften zu lassen. Georgeund Amal Clooney gehörte die Aufmerksamkeit am Wochenende. Die gemeinsamenZwillinge blieben jedoch daheim bei der Nanny.

Matt Damon mit seiner Frau Luciana Barroso. "Downsizing", in dem Damon die Hauptrolle spielt, hat die 74. Festspiele von Venedig eröffnet. Der US-amerikanische Rapper Kendrick Lamar wurde sechsfach ausgezeichnet. Der wichtigste Preis: Sein Hit  "Humble" wurde zum Video des Jahres gewählt.

Quiz



Werbung



Werbung


Werbung