• vom 14.12.2016, 16:20 Uhr

Film


Österreichischer Filmpreis

26 preiswürdige Filme im Rennen




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  • Politthriller "Thank You For Bombing" ist Favorit beim Österreichischen Filmpreis.

Wien. Der Thriller "Thank You For Bombing" von Regisseurin Barbara Eder führt das Feld der Nominierten für den 7. Österreichischen Filmpreis an. Der kürzlich mit dem Wiener Filmpreis ausgezeichnete Film wurde bei der Bekanntgabe der Akademie des Österreichischen Films mit acht Nominierungen bedacht. Die Verleihung findet am 1. Februar 2017 im Wiener Rathaus statt.

Die 385 wahlberechtigten Mitglieder der Akademie haben die Produktion, die episodenhaft die Geschichte dreier Kriegsreporter erzählt, in sämtlichen Hauptkategorien nominiert: "Thank You For Bombing" ist als bester Spielfilm, Eder für die beste Regie sowie mit Tommy Pridnig für das beste Drehbuch und Raphael von Bargen sowie Manon Kahle sind als beste Hauptdarsteller im Rennen.


Um die Auszeichnung als bester Film respektive die beste Regie konkurriert der Episodenfilm mit Dieter Berners Filmbiografie "Egon Schiele: Tod und Mädchen" und Händl Klaus’ Liebesdrama "Kater", die beide auf je fünf Nominierungen kommen. In der Drehbuchkategorie mischt auch noch Virgil Widrich mit seinem Mystery-Kammerspiel "Die Nacht der 1000 Stunden" mit.

Zwei Größen fehlen
Überraschungen gibt es in den Hauptdarstellerkategorien, fehlen doch die bei der Diagonale mit den Großen Schauspielerpreisen ausgezeichneten, heimischen Größen Ursula Strauss ("Maikäfer flieg") und Erwin Steinhauer ("Thank You For Bombing") auf der Liste. Stattdessen stehen der in Deutschland lebenden US-Amerikanerin Kahle die zwei Jungschauspielerinnen Valerie Pachner und Maresi Riegner für ihre Darstellungen der Wally Neuzil respektive der Gerti Schiele in "Egon Schiele: Tod und Mädchen" gegenüber. Und der gebürtige Hamburger Von Bargen misst sich mit zwei heimischen Granden aus deutsch-österreichischen Koproduktionen: Josef Hader ist mit seiner Darstellung des Schriftstellers Stefan Zweig in "Vor der Morgenröte" und Peter Simonischek mit der gefeierten Titelrolle in "Toni Erdmann" dabei.

Posthum als bester Nebendarsteller nominiert wird Schauspieler Heribert Sasse, der in Franz Novotnys Spionagedrama "Deckname Holec" den Wiener Polizeichef Fuchs verkörperte. Weitere Kandidaten sind Karl Markovics und Branko Samarovski. Eine Neuerung gibt es bei dem Preis in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm", der künftig neben den Produzenten auch dem Regisseur zuerkannt wird. Heuer sind Ulrich Seidl, Regisseur und Produzent in Personalunion bei "Safari", "Brüder der Nacht" (Regie: Patric Chiha), "Holz Erde Fleisch" (Sigmund Steiner) und "Kinders" (Riahi Brothers) nominiert.

Insgesamt 20 Spiel-, 21 Dokumentar- und 18 Kurzfilme waren für die Filmpreise eingereicht worden; 26 davon finden sich nun unter den 16 Kategorien.




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Dokument erstellt am 2016-12-14 16:23:11



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