• vom 24.08.2017, 11:59 Uhr

Film

Update: 24.08.2017, 12:05 Uhr

Filmpreis

Deutschland nominiert NSU-Drama "Aus dem Nichts" für Oscars




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, dpa

  • Fatih Akins Drama mit Diane Kruger soll ins Auslandsoscarrennen gehen.

Bei den Filmfestspielen von Cannes war Fatih Akins (links) Hauptdarstellerin Diane Kruger (rechts), die eine Mutter spielt, die nach einem Anschlag auf ihre Familie zurückbleibt, als beste Schauspielerin geehrt worden. - © APAweb/AFP, Loic Venance

Bei den Filmfestspielen von Cannes war Fatih Akins (links) Hauptdarstellerin Diane Kruger (rechts), die eine Mutter spielt, die nach einem Anschlag auf ihre Familie zurückbleibt, als beste Schauspielerin geehrt worden. © APAweb/AFP, Loic Venance

Hollywood/Wien. Das NSU-Drama "Aus dem Nichts" von Regisseur Fatih Akin geht für Deutschland ins Oscar-Rennen. Das gab die Auslandsvertretung des Deutschen Films, German Films, am Donnerstag in München bekannt. Österreich lässt sich mit der Kür seines Oscar-Kandidaten für 2018 noch etwas Zeit. Am 5. September trifft der Branchenverband FAMA hier die Entscheidung.

In Deutschland hat eine Jury "Aus dem Nichts" unter insgesamt elf Bewerbern ausgewählt, darunter die Flüchtlingskomödie "Willkommen bei den Hartmanns" von Regisseur Simon Verhoeven oder den bald im Kino startenden "Jugend ohne Gott" von Alain Gsponer. Bei den Filmfestspielen von Cannes war Hauptdarstellerin Diane Kruger, die eine Mutter spielt, die nach einem Anschlag auf ihre Familie zurückbleibt, als beste Schauspielerin geehrt worden.

Der deutsche Kandidat ist nicht schon automatisch für den Oscar nominiert. Über die fünf Nominierungen in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film entscheidet die Academy in Hollywood. Die nominierten Filme sollen am 23. Jänner 2018 bekannt gegeben werden. Die 90. Verleihung des wichtigsten Filmpreises der Welt findet am 4. März 2018 in Hollywood statt.





Schlagwörter

Filmpreis

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-08-24 12:01:16
Letzte nderung am 2017-08-24 12:05:01



Filmkritik

Vorfahre auf Rachefeldzug

Jürgen Vogel ist Ötzi, dessen Körper 1991 in den Ötztaler Alpen gefunden wurde. - © Port au Prince Pictures Der Mensch hat im Allgemeinen ein enormes Einfühlungsvermögen. Dieses machen sich die Filmemacher von "Der Mann aus dem Eis" zunutze... weiter




Filmkritik

Sex ohne Grenzen

Heimlicher Sex und Prostitution sind im Iran trotz strikter Verbote an der Tagesordnung. - © Filmladen Weil der Mann von Pari drogensüchtig ist, im Gefängnis sitzt und keinen Unterhalt für den gemeinsamen fünfjährigen Sohn zahlt, will Pari die Scheidung... weiter




Filmkritik

Die Rolle ihres Lebens

Diane Kruger verliert in Fatih Akins "Aus dem Nichts" ihren Ehemann und ihren Sohn. - © Warner Bros Wie aus dem Nichts steht Katja (Diane Kruger) vor der Ruine ihres Lebens: Ihr Ehemann Nuri (Numan Acar) und ihr kleiner Sohn Rocco (Rafael Santana)... weiter





Werbung



Kommentar

Der Prophet hat gesprochen

Kaum naht das Jahresende (ja, gut, Weihnachten kommt noch ein paar Tage zuvor), geht ein Name durch die mehr oder minder seriösen Teile der Medien... weiter





Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Nicht mit uns"
  2. Kein "Irrer mit der Bombe"
  3. "Das ist Wahnsinn"
  4. Problemzone Stammtisch
  5. 152 rasante Minuten mit Laserschwert
Meistkommentiert
  1. Die Kamera als Schutz
  2. "Ohne Polen kollabiert London"
  3. Sophie Rois ärgert sich über "Peniszulage"
  4. Beethoven-Skulptur in Wien enthüllt
  5. Zu kurzsichtig

CHAMPIGNON, 1850, Sepia, Kohle, Fettstift, Gouache auf Papier, 47,4 x 60,8 cm, Maisons de Victor Hugo, Paris/Guernesey,

Edvard Munch beschäftigte sich in zahlreichen Werken mit dem Thema Melancholie, die er bevorzugt als einsame Person am Strand darstellte. Ein riesiges Medieninteresse begleitete den kurzen Auftritt des österreichischen Hollywood-Exports Christoph Waltz bei seinem Besuch der Viennale.

Viennale-Interimschef Franz Schwartz (links) mit dem Stargast der Eröffnung: Schauspieler John Carroll Lynch zeigte sein Regiedebüt "Lucky" als Eröffnungsfilm der Viennale. Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

Quiz



Werbung



Werbung


Werbung