• vom 13.09.2017, 16:15 Uhr

Film

Update: 14.09.2017, 16:57 Uhr

Filmkritik

Einmal Glück haben




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Von Susanne Veil

  • "Logan Lucky" erzählt vom Pech, arm zu sein.

Es ist im Leben wie im Sport: Erst hast du kein Glück, dann kommt auch noch Pech dazu. Jimmy Logan (Channing Tatum) betätigt sich als moderner Robin Hood, um den Fluch loszuwerden, der scheinbar auf seiner Familie liegt. Zusammen mit seinem Bruder Clyde (Adam Driver) sind die Logan-Brüder vom Pech verfolgt. Dem Pech einer Arbeiterfamilie im ländlichen Süden der USA.

"Logan Lucky" präsentiert eine Vielzahl an Lebensentwürfen, um der Tristesse zu entkommen: Jimmys Ex-Frau hat reich geheiratet, seine Tochter träumt von einem Leben als Schönheitskönigin, sein Bruder zog in den Krieg und für Jimmy schien der Sport die Leiter nach oben. Dann hat die beiden das Unglück eingeholt. Clyde verlor einen Arm im Irak, Jimmy hat sich das Knie zertrümmert, und aus war der Traum vom Football-Star. In "Logan Lucky" wagen sie einen letzten Versuch, im Rad der Fortuna einmal obenauf zu sein.

Steven Sonderbergh, Regisseur von "Out of Sight" oder "Ocean’s Eleven", kennt sich aus mit Arme-Leute-Geschichten. In "Erin Brockovich" oder "Magic Mike" zeigte er arme Protagonisten mit Ambitionen. Auch Bankräuberfilme kehren gesellschaftliche Verhältnisse um: Die Zuschauer sind auf der Seite der Verbrecher, weil die besonders charmant sind und noch dazu mit ihrem verwerflichen Können überzeugen. So geht es in "Logan Lucky" nicht um die Originalität der Handlung, sondern um die Typen selbst, und die sind dank eines guten Drehbuchs und einer fähigen Darstellerriege schillernde Gestalten.





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-13 16:21:07
Letzte nderung am 2017-09-14 16:57:51



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